Blätter
- Journal
- Blätter
- Volume
- 5 (1919)
- Issue
- 5 (5.1919)
- Date
- 1919-05-01
- Page
- Seite 83 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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83 V. - סגלת הארץ 250 Sofrim gab es vor dem Kriege im א“י! so erzählt uns Herr Rabbiner Horovicz ln nachstehendem Aufsatz. Damals lag der Schwerpunkt dieser Industrie — wenn man diese Beschäftigung überhaupt eine Industrie nennen darf — in den Ländern des europäischen Ostens. Polen ud Littauen, Galizien und die Ukraine, deckten beinahe den gesamten Bedarf an □טליתי und הפלין, an ספרי תורות und ימגילות an מזוזות unc ציצ*ת. Nun sind diese Stätten durch den Krieg verheert, die blühenden Siedelungen sind zum großen Teil vernichtet, die Juden ausgewandert oder vertrieben, kurz, unser Bedarf muß von anderer Seite gedeckt werden. Da bietet sich hier die gute Gelegenheit, gleichzeitig für א“י zu arbeiten, dem jüdischen Land eine große Anzahl gut beschäftigter Handwerker zu verschaffen, und die Herstellung der notwendigsten Ritual-Gegenstände zu fördern. Natürlich muß die Gewerkschaft, um den erhöhten Ansprüchen genügen zu können, auf eine breitere Basis gestellt werden. Die Arbeitsräume müssen vergrößert, Maschinen angeschafft, die Sofrim-Lehrschule ausgebaut werden. Das erfordert selbstverständlich Investitions-Kapital und wir beabsichtigen, eine größere Summe in Form von Anteilscheinen ä Mk. 20.— aufzubringen, die nach 5 fahren ausgelost werden. Das Unternehmen wird, wie der Bericht über das erste Geschäftsjahr bereits zeigt, gut rentieren, das Geld in Anteilscheinen also sicher und zu gutem Zweck angelegt. Daneben gilt es, für Absatz zu sorgen, Bestellungen für alle innerhalb der Gewerkschaft verfertigten Waren zu sammeln. Eine Ausstellung, die eine Musterauswahl der Produkte zeigen wird, isst bereits von Jerusalem abgesandt. Sie wird der Reihe nach allen Jugendgruppen auf eine gewisse Zeit überlassen werden, und ihnen so die Möglichkeit geben, weiteste Kreise zu interessieren und sich größten Absatz für die ausgestellten Waren zu sichern. VI. Groß sind die Forderungen, Jugend, die wir heute an Dich stellen. Größer noch die Forderungen unserer Tage. Zeiget Euch ihnen gewachsen. Wir werden den Gruppen und jedem einzelnen Helfer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unser neu eingerichtetes Palästina-Büro wird jede Anfrage prompt erledigen! und ist zu jeder Unterstützung Eurer Tätigkeit immer zu haben. Aufrufe, Zeichnungssdieine für die Kolonie, Anteilscheine für die Sofrim- Gewerkschaft, überhaupt alle Drucksachen werden in den nächsten Tagen an alle Gruppen versandt und stehen allen Interessenten jederzeit gerne zur Verfügung. Und nun gehet hinaus in die Welt! Arbeitet fleißig und eifrig und sorget dafür, daß die Agudo-Jugend durch die Tat beweise, daß die ältere Generation sich wohl auf ihre Jugend verlassen kann. Ein froher Wettbewerb muß einsetzen unter den Gruppen und den Mitgliedern! Eines jeden Ehrgeiz muß es sein, die größte Sammlung, die meisten Bausteine zusammen getragen zu haben. C ö I n a. Rh. Max Cohen.