Blätter
- Journal
- Blätter
- Volume
- 5 (1919)
- Issue
- 5 (5.1919)
- Date
- 1919-05-01
- Page
- Seite 82 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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ist. Mit Freuden haben wir es übernommen. Hier bietet sich Gelegenheit, Hunderten, ja — im Laufe der Zeit — Tausenden Jehudim im heiligen Lande einen Lebensunterhalt, einen regelmäßigen guten Erwerb, und so weiten Kreisen der Palästir.a-Judenheit ein menschenwürdiges Dasein zu verschaffen. סגלת הארץ wollen wirdiese Bestrebungen nennen. Stellt Euch Alle in ihren Dienst! Hier gelingt es uns, im Moment zu helfen, hier können wir sofort die Früchte unserer Arbeit sehen. III. Jüdische Siedlungs- und Handelsbank. Da unsere Verhandlungen mit der Bankleitung noch nicht abgeschlossen sind, können die näheren Angaben erst in der nächsten Nummer veröffentlicht werden. IV. ק שושנת יעקב-Jacob Rosenheim-Kolonie. In Zürich, in einem Moment heller Begeisterung gegründet, ist die J. R.- Kolonie die Realisierung eines lang gehegten Wunsches. Wir sagten uns schon Immer, daß wir uns ein Stück Land in א’י sichern, daß wir uns die Möglichkeit schaffen müßten, unsere Mitglieder, die übersiedeln wollen, in enger Verbundenheit und inniger Gemeinschaft anzusetzen. Wir sagten uns schon lange, daß wir eine Kolonie, einen Kreis von Jehudim benötigen, der überall einspringt, wo es gilt, jüdische Forderungen durchzusetzen und jüdischen Gedanken zum Siege zu verhelfen. Wir wußten schon längst, daß ein Kreis von Gleichgesinnten, ln edlem Idealismus nach אייי gewandert, in ungestümem Drängen an seiner eigenen jüdischen Vervollkommnung arbeiten wird, daß es sicherlich sein Streben ist, mustergültig im jüdischen Lande zu wirken Nun ist der Gedanke Wirklichkeit geworden! Nun gilt es, den Fonds, fthden in Zürich bereits namhafte Betr.ge gezeichnet wurden, zu vergrößern, auf daß alsbald mit dem Ankauf des Bodens und mit dem Aufbau des Anwesens begonnen werden kann. Eine Jugend- Kolonie nannten wir die Gründung. Eine Jugend-Kolonie, weil die Mittel lediglich von der Agudo-Jugend und durch sie aufgebracht werden sollen. Jetzt heißt es also sammeln, Stein für Stein Zusammentragen, um den prächtigen Bau aufzuführen. Jeder muß und kann mitbauen! Nehmen wir doch schon Steinspenden Im Werte von Mk. 2.—. Der Name des Stifters wird in die Grundsteinurkunde eines Hauses eingetragen. Größere Stiftungen sammeln wir in Form von Häuserspenden im Werte von mindestens Mk. 5000.— und Zimmerspenden Im Werte von mindestens Mk. 300.—. Sowohl Häuser als auch Zimmer werden nach dem Stifter benannt. Gerade diese letzteren Spenden dürften für Gruppen besonders zu empfehlen sein, da wir schon bei Einzahlung von 10% des Mindestwertes solche Stiftungen anaiehmen. Welche Gruppe möchte nicht ein Haus in ין שיש'ת יעקב haben, das ihren Namen trägt und so Zeugnis ablegt von der Arbeit, dem Eifer und der Begeisterung ihrer Mitglieder. Und nun an die Arbeit! Sammelt Bausteine, große und kleine! Denket daran, daß viele Steine das Haus schichten!