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Das Echo · 1960-07-15 · [228] (15.7.1960) · p. [Seite 6]

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Journal
Das Echo
Volume
10 (1959-1960)
Issue
[228] (15.7.1960)
Date
1960-07-15
Page
[Seite 6] (sequence 6)
Language
German
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Tí’*’1 "^BS8^CTH DAS ECHO 15. Juli 1960. ückwünsche an Soeben 'erfahre ich. dass DAS ECHO in Kurzem sein 10. Jubilaeum feiern kann. Gestatten Sie mir, dass auch ich im Kreise Ihrer Gratulanten dabei bin und Ihnen recht herzlich danke, für Ihre bisherige redaktionelle Arbeit. Ohne falsches journalistisches Pathos decken Sie die Wunden unserer Zeit auf., stets ehrlich, stets aufrichtig, niemals kokettierend auf billige Popularitaet! "Das Echo" ist schon laengst kein bolivianisches Blatt mehr, es gehoert heute zu der guten Presse in der Welt und ist besonders innerhalb der Presse des deutschprachigen liberalen Judentums, nicht mehr wegzudenken. Marschieren Sie weiter den bisherigen Weg - dieser Weg ist ein wenig schwierig, aber er ist der Richtige! Hamburg 13, 28. Juni I960. Mit besten Grüssen Ihr Emst Paul Hartung. Ich las von Ihrem 10. lubilaeum und will ich auch dazu beitragen Ich las zuerst das "Echo" zum Studium der deutschen Sprache. Spaeter aber las ich auch ernst die Artikel in Ihrem scheinen Blatt, fch konnte daraus erfahren die Freuden und Leiden Ihres Volkes und auch ueber Israel. Auch ueber Deutschland lernte ich durch.das "Echo" vieles kennen. Ihr Blatt ist wirklich lehreich und lese es immer sehr gern. Ich habe auch bolivianische Bekannte die gern Ihr Blatt lesen und daraus lernen- Ich gratuliere Ihnen und griisse bestens La Paz,- 20. Juni 1960. Adrián Rivas G, DAS ECHO, mutig geführt von Ihnen, vollendet in kurzer Zeit seine lOjaehrige Laufbahn als deutschsprachiges Blatt in Bolivien. Es hat in dieser Zeit immer die jüdischen Interessen tapfer vertreten. Ich, als Leser seit Gründung Ihres Blattes, habe stets anerkannt, wie Sie für Wahrheit und Recht gekaempft haben, sicherlich oft angefeindet — aber unverdrossen gingen Sie weiter Ihren Weg mit dem ECHO und haben nur 10 Jahre mit ihm geschafft. Ich spreche Ihnen zu diesem Jubilaeum, zugleich im Namen meiner Familie und der vielen Ihrer Freunde, die Sie hier in Sao Paulo haben, die herzlichsten Wünsche aus, hoffend, dass Sie noch recht viele Jahre DAS ECHO weiter unabhaengig, kritisch und idealistisch weiterfiihren keennen. Ihnen und Ihrer Gattin weiterhin alles Gute und sehr herzliche Griisse von Familie Max Berkowitz Sao Paulo / Brasil, 18. Juni 1960- Anlaesslich des bevorstehenden zehnten Geburtstages der von Ihnen redigierten Zeitschrift DAS ECHO, die in hervorragender Weise jüdischen Interessen dient, habe ich die Ehre, Ihnen meine besten Glueckwuensche zu uebersenden. Das nun bald erreichte Dezenium ist gewiss ein wichtiger Meilenstein im Leben einer Zeitschrift, die aus eigener 'Kraft ihre Spalten dem Kampfe um die Rechte unserer jüdischen Mitbürger im besonderen und fuer das Judentum im allgemeinen gewidmet hat. Waehrend dieses 10-jaehrigen Lebens Ihrer Zeitschrift waren so manche Hindernisse zu nehmen, die Sie als Streiter fuer Recht und Wahrheit in beispielhafter Weise genommen haben. Fuer diese von grossem Idealismus zeugende Leistungen t spreche ich Ihnen, lieber Herr Dr. Stargcrrdt, meine gefühlte Anerkennung aus mit dem Wunsche, dass “unser Echo" auch waehrend der naechsten zehn Jahre den beschrittenen Weg fortsetzt zu unser Aller Nutzen und Frommen Nochmals Masel und Brache sowie die allerbesten Griisse von Ihrem freundschaftlich ergebenen (ges. '■) Ing. Rafael J ächze 1- Sucre, 11. Juni 1960. ECHO aus Aus Ihrer Ankiindingung entnahm ich, dass “Das Echo" nun - 10 Jahre alt wurdei Seit 6 Jahren lese ich ihr Blatt und immer wie am ersten Tag freue ich mich auf das Erscheinen der bolivianischen Zeitschrift in deutscher Sprache i Ich kenne und lese eine ganze Menge fremdsprachiger Zeit- - ungen hier in Argentinien — aber “Das Echo" nimmt eine Sonderklasse ein! \ Was ' Das Echo" so lesenswert macht, ist die Klarheit seiner Sprache, der sittliche Mut seines Herausgebers, sich rücksichtslos fuer Ideale einzusetzen. Trotz vieler technischer Maenggl besitzt “Das Echo" ein Format, durch welches diese Zeitschrift sicher zu den besten gehoert. Wichtiger aber ist, dass mir als Christ und Demokrat, dieses Blatt Aufschloss gibt ueber die juedische Lage und über die Entwicklung des Staates Israel. Mein Exemplar wandert in viele Haende und überall wirbt es fuer Verstaendnis dem Judentum und Israel gegenueber — allein diese Tatsache macht “Das Echo" ueberaus wichtig. Zu Ihrem 10. Zeitungsjubilaeum gratuliere ich Ihnen, verehrter Herr Dr. Stargardt, und wuensche Ihnen und Ihrer grossen Lesergemeinde, dass noch viele Jahrzehnte Ihr grossartiges Blatt erscheinen moege! Buenos Aires, 23. Juni I960- Herzlichst Ihr treuer Abonnent Rrich Borhofer Es ist mir eine ganz besondere Freude, der Halbmonatsschrift DAS ECHO anlaesslich ihres 10. Geburtstages meinen herzlichsten Glückwunsch auszusprechen. Ich bin seit der 1. Nummer dieses Blattes dessen treuer I^ser und gerade weil ich auf dem Lande, weit entfernt von der Stadt lebe, schaetze ich die Objetivitaet dieser Zeitschrift, welche aber stets für Recht, Wahrheit und Menschlichkeit unerschrocken eintritt. Mit recht herzlichem Gruss Miguel Korit schon ' Camargo-Cinti (Bolivia), 17- 6. 60. Man sieht das Leben nicht vor Zeitungen, koennte’ man ausrufen. Sehr viele von den Presseprodukten sind reine Geschaeftsunternehmen, deren einziges Ideal es ist, viel mit der Zeitung zu verdienen. Etwas ganz anderes ist es mit dem “Echo" aus Bolivien! Hier wurde eine Zeitung gemacht, die Charakter besitzt, die den Kampf _ nicht scheut, konsequent pazifistisch und sozialistisch wirkt. Die Leitartikel von Ludwig K. Stargardt sind fast ausnahriielos ausgezeichnet und offenbart der Autor ein ausserordentliches politisches Fingerspitzengefühl. Dieses Blatt erscheint nun seit zehn Jahren, wirklich ein Anlass, dieses Jubilaeums zu gedenken! Ich kann mir denken, dass Sie, verehrter Herr Dr. Stargardt ,es nicht immer leicht haben sich mit Ihrem grossen Format in Ihrer kleinen (und sicher auch kleinformatigen, wie ich aus Echo-Artikeln ersah) jüdischen Gemeinschaft in Bolivien sich durchzusetzen. Aber ich glaube sicher, dass es genug Menschen auch in Ihrem Lande geben wird, die Ihre edle Arbeit hoch zu schaetzen wissen- Sie wissen ja selbst, dass kaum die Mitwelt dem Journalisten Kraenze flicht, aber Sie duerfen dennoch wissen, dass Ihr Blatt, wenn auch oft scharf, dennoch erfreulich, aufbauend und wegweisend ist. Ich freue mich stets auf “Das Echo", hoffentlich kann ich mich noch viele, viele Jahre mit “Stargardts Echo" aus Bolivien erfreuen! Cape Town, South Afrika, 30. Juni 1960. In Verehrung Ihr Dr. Karl Lewin. Als aufrichtiger Echo-Freund und freudiger Mitarbeiter gratuliere ich herzlichst unserm mutigen Redakteur Dr .Stargardt, zum 10-jaehrigen Jubilaeum und wünsche, dass manche Organisation sowie deren Praesidenten endlich mal begreifen mreaen, dass wir berechtigt stolz sein koennen auf unser ECHO, welches unparteiisch und offen mit seiner Meinung voll und ganz die Interessen unseres Yischuvs vertritt, und daher auch voll und ganz die' Sympathien allerverdient. Zehn Jahre, in Bolivien eine deutsch-sprachige jüdische Zeitung herauszugeben - ist eine konstruktive Leistung sondergleichen! Max Jungstein Cochabamba, 21-6-60.

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