Das Echo
- Journal
- Das Echo
- Volume
- 10 (1959-1960)
- Issue
- 226 (15.6.1960)
- Date
- 1960-06-15
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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“DAS ECHO 9 9 5 15- Juni 1960. hat, schreibt •gkeit’, (bss f* Kinder TOnden, ¡hs ird alles das er Verteidi- ‘lnen Opfern 'gt hat. Und ¡jkels heisst jerechtigkeit 1 Menschen Sie koennen zum Leben re Zeitung Sicher war, Bundesrepuaber erfuhr, inen Pflichter gedroht, oeniichkeiten er Regierung wickeln Presse, das Bundesregiei-Verhaftung sogar veren, so kann ler Seite be- ¡g, die der ■ “Amerikampfung von 1 auch die ce Perlzweig A'dltkongresweder bei :n einen gui Nichtjuden :en, und die :n Organisa- :en gewesen, die Führung i unnoetigen deplacierten he hereinzu- 0?r Grundstein ie Opfer Bel- 10 Personen Feier bei. ,-ahrscheinlicli :hen Laender einem nalerschwemmt, gte Schwedo diesem ^c*1' efert werden, , 6 Milü°nen i ist”. Aberg. an ab« euro- und o«fn wir, dass >rden diesem iwerk legt. Veranstaltungen zu Ehren des Gesandten Israels In Bolivien Zu Ehren des Ministers von Israel :in Bolivien fanden eine Reihe von Veranstaltungen statt; es würde zu weit führen alle ausführlich zu behandeln. Am 7. Juni mittags traf Dr. Michael Simon auf dem Braniff-Flughafen ein und konnte sich eines guten und herzlichen Empfangs erfreuen, der ihm zuteil wurde. Vertreter des boliv. Staates und ein Teil des Jischuv La Paz begruessten den neuen politischen Vertreter Israels. Am 10. Juni fand ein sehr gut besuchter Gottesdient im Tempel Cahada Strongest statt, an dem ein wesentlicher Teil der Juden zum 1. Mal Botschafter Simon sah und ihn sprechen hoerte. Am gleichen Tag fand ein ungewoehnlich gut besuchter “Oneg Schabbat” statt, welcher der rührigen W1ZO zu danken war, die an diesem Abend ihr Bestes gab. Nur haette man den grossen Festsaal des “Circulo” nehmen sollen, da der kleine Saal die Menschen nicht annaehrend fassen konnte, die kamen um dem Ruf der “Wizo” zu folgen. Schüler des “Colegio Boliviano Israelita” Iboten in Reprise das Programm welches sie am Jom Hatzmaut ausfuehrten. Botschafter Simon erfreute das zahlreiche Publikum durch eine launige Ansprache. Am Sonnabend (11.Juni) wurde der gesellschaftliche Hoehepunkt geboten: das Gala-Bankett. Der Theatersaaf war voll, die Stimmung ausgezeichnet, das Essen prima und die Reden gleichfalls geniessbar. Kapelle Schein spielte und sorgte dafür, dass die Stimmung nicht abflaute. Am darauffolgende Vormittag besuchte Michael Simon den Juedischen Friedhof von La Paz und auch hier war eine relativ gute Beteiligung festzustellen. fand alsdann der Empfang und die Uebergabe der Credenciales statt, an der Minister und hohe Funktionaere der Regierung, viele Freunde Israels und ein grosser Teil des Jischuv teilnahmen. Staatspraesident Dr. Hernán Siles Zu.azo fand sehr freundliche Worte fuer den zweiten Vertreter Israels in Bolivien und begruesste die Anwesenden in seiner bekannten sympathischen und liebenswürdign Art ¡ Fuer alle Juden war das Spielen der | “Hatikwah” durch die bolivianische Militaerkapelle wiederum ein stolzes; Erlebnis, welches manchen derjue I dischen Besucher tief aufwühlte. Im j Anschluss an diesem feierlichen Akt 1 wurden Kr,aenae der israelischen Regie-! rung zu Ehren der bolivianischen Hel-; den an deren Denkmaeler niedergeigt. Nach seiner 'Beglaubigung durch ¡ die Regierung machte Gesandter Dr. mon zahlreiche Besuche bei Diplomaten der mit Israel befreundeten Regierungen. Zwischendurch gab -es kleinere Empfaenge und Cocktails (am Donnerstag den 16. einen sehr gelungenen im ‘‘Circulo’', der viel Prominenz vereinte). Am Freitag den 17. Juni verliess F'r. Michael Simon Bolivien um nach der Botschaft in Lima zurückzukehren. Abschliessend darf man sagen, dass diese “Simon-Tage” gelungen und anregend waren und man mit Respekt und Dankbarkeit die organisatorischen Leistungen (insbesondere die von Praesident José Winkler und Generalsekretaer Ernesto Herzberg) anzuerkennen hat. Ueberall machte der israelische Gesandte in Bolivien, Dr. Simon, einen ausgezeichneten Eindruck; seine natürliche Liebenswürdigkeit, sein Charme und seine Intelligenz zogen sehr viele Menschen in seinen Bann. Der grosse Tag war der 13. Juni, an welchem um die Mittagsstunde der Gesandte Israels sich von der bolivianischen Regierung beglaubigen Hess. Eine sehr grosse Anzahl von Angehoerigen der juedischen Gemeinschaft erwarteten Dr. Simon am Palais, der "bei seinen Eintreffen mit Beifall empfangen wurde. Im “Spiegel-Saal” Die Juden Boliviens haben sich sehr mit ihren israelischen Repraesentanten gefreut und hoffen, dass Michael Simon im August (anlaessüch der Regierungsübergabe an Dr. Paz Esfenssoro) wiederkommen und dann laengere Zeit unter uns weilen wird. e I k a s Nach der Begrussung durch Schuldirektor Robb. Friedlaender spricht Minister Dr. Simon. Nach der Begrussung durch Schuldirektor Robb, 1« V-¿ ,*svAMwa (Saemtliche Aufnahmen wurden ausgeführt durch FOTECO — H. y H, Hirschberg) Dem Gesandten Israels in Bolivien wurde crui dem Flugplatz ein herzlicher Empfang bereitet. fij viw. mm BOLIVIEi* - loiiz-iüju in Ireunas^n-iiiicuti Verbundenheit >!§Ä Begrussung von Dr. Simon durch Dr. Siles Zuazo. Teilansicht des Banketts, an dem 230 M'Z'. Personen teilnahmsu. Im "Colegio Boliviano Israelita" wurde Michael Simon durch die Schüler begeistert begiüsst-