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Das Echo · 1960-03-11 · 220 (11.3.1960) · p. [Seite 4]

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Journal
Das Echo
Volume
10 (1959-1960)
Issue
220 (11.3.1960)
Date
1960-03-11
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German
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4. ‘DAS ECHO’’ 15. Maerz 1960. Robert Ley: Jüdische Heimstaette in Deutschland Das Testament, das Dr. Ley vor seinem Selbstmord “An mein deutsches Volk“ hinterlassen hat, lautet foigendermassen : “Habe ich ein Recht, mich an das deutsche Volk zu wenden, nach einer einzigartigen Katastrophe? Ich war einer der verantwortlichen Maenner, ich stand bei Hitler in den guten Tagen, waehrend der Erfüllung unserer Riaene und Hoffnungen, und ich will auch jetzt in den düsteren Tagen bei ihm sein. Ich habe gelernt, in allem die Hand der Vorsehung zu sehen. Gott lenkte mich in allem, was ich tat, er hat mich zur Hoehe geführt und laesst mich jetzt fallen. Ich zerquaele mich, um den Grund für diesen Absturz zu finden. Und dies ist das Ergebnis meiner Betrachtungen. Wir haben Gott verlassen und deshalb sind wir jetzt von Gott verlassen. Wir haben unser menschliches Wollen an die Stelle seiner gcettlichen Gnade gesetzt. Durch den Antisemitismus verletzten wir eines der ürundgebote seiner Schoepfung. Der Antisemitimus hat unseren Blick getrübt und wir haben schwere Irrtümer begangen. Es iaellt schwer, Fehler einzugestehen, aber der Bestand unseres ganzen Volkes steht auf dem Spiel; wir Nationalsozialisten müssen den Mut haben, uns vom Antisemitismus freizumachen. Wir müssen der Jugend erklaeren, dass es ein Fehler war. Die Jugend wird unseren Feinden nicht glauben. Maenner koennen fallen. Parteien und Systeme verschwinden, aber das Volk muss bestehen bleiben und leben. Zunaechst müssen wir alle den gleichen Weg gehen und das Neue dulden. Aber das ist, nicht genug. Wir müssen das Misstrauen ausrotten. Wir müssen den Juden offenherzig und auf einer klaren Grundlage entgegentreten. Wir müssen unsere gegenseitige Beziehungen klarstellen. Man muss eine volle Versoehnung finden und einen neuen Modus vivendi. Diese weltanschauliche Klaerung muss jedem wirtschaftlichen oder kulturellen Wiederaufbau vorangehen. Wir müssen den Mut haben, das zu tun. “GOTT HAT GESPROCHEN“ Mangels eines anderem Ideals wird sich die Jugend an den Nationalsozialismus halten. Die vertriebenen Juden koennen nicht sorglos zurückkehren, Eine Tatsache: der nazistische Antisemitismus blüht wieder.. In allen Teilen der Welt halten Faschisten und Nazis Heerschau, um ihre Staerke zu kontrollieren, sich zu sammeln, um bei gegebener Gelegenheit vorzugehen. "Das Echo“ ab demokratische und positivjüdische Zeitschrift haelt es für seine vornehmste Aufgabe, den Willen der Abwehr vor einem neuen'♦iazismus in unserm Kreis wach zu holten und zu schaerfen. Nichts ist schlimmer in der heutigen Zeit <£& politische Indolenz, da Politik die Zeiterscheinung ist« die persoenlichez Leben und Schicksal im Wesentlichen mitformt- Wir wissen, dass unser Blatt nicht nur von Demokraten gelesen wird, eine Anzahl unserer Leser besteht sc wohl aus politisch Indifferenten ab auch aus Menschen die den Nazismus durchaus nicht ablehnen, die "Das Echo“ lesen aus Neugier und zu Informaticnszwecken. Besonders diese Kreise sind uns wichtig und es liegt uns sehr daran, diese politisch einigermassen zu beeinflussen. Aus unserm Archiv verceffentlichen wir ein Dokument, welches Hitlerfreunde und Antisemiten zum Nachdenken anregen sollte: Das Testament des führeirden Nazis Dr. Robert Ley, der durch Selbstmord endete und diese Zeilen in seiner Zelle in Nürnberg im November 1945 schrieb. Es waere gut, wenn diese Veroeffentlichung weitgehende Verbreitung finden würde. sie werden sich einem Wall von Abwehr und Hass gegenübersehen. Die Besatzungstruppen werden eines Tages abrücken, neue politische Konstellationen koennen Deutschland neue Moeglichkeiten geben. Nichts ist weniger haltbar als Friedensvereinbarungen. Dann wird der Antisemitismus wieder aufflammen und schlmimer wüten als je zuvor. Es ist unklug zu glauben das der Antisemitismus mit theatralischen Prozessen ausgerottet werden kann, wie geschickt sie auch aufgezogen sind. Man wird dadurch nur das Gegenteil erreichen, man wird die Aufmerksamkeit der Welt auf ein Problem lenken, das nur im Dunkeln bestehen kann, wenn man nicht den. Mut hat, das jüdische Problem durch oeffentliche Diskussion und Aufklaerung zu loesen. Man kann das erregte Meer nicht auf einmal glaetten, sondern muss es sich langsam beruhigen lassen. Sonst sind fürchterliche Rückschiaege sicher. Die deutschen Antisemiten haben den ersten Schritt getan. Sie müssen auch den zweiten tun. Das Judentum muss sich mit Deutschland versoehnen und umgekehrt, um des Friedens und des Wohlergehens der Welt willen. Kein Waffenstillstand, sondern ein Friede tut not, der auf Logik. Wissen, klaren Rechten und Pflichten aufgebaut ist. Der Jude muss sich Deutschland zum Freund machen und Deutschland sich mit dem Juden befreunden. Wenn die Menschheit nicht imstande ist, die aufgewühlten Leidenschaften zu beherrschen, wird sie durch sie untergehen. Die Leidenschaften müssen am Ausgangspunkt unterdrückt werden, von Deutschland aus. Sie müssen beruhigt werden. Hier müssen die ausgesprochenen. Antisemiten die ersten Streiter werden für die neue und doch so vertraute Idee. Sie müssen den. Mut finden, sich selber zu überwinden, sie müssen ihrem Volk den Weg weisen. Gott hat mich das in meiner ZeHle in Nürnberg gelehrt und dies ist mein Plan. 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Vorerst habe ich nicht mehr zu sagen, sonst wird mein Pian unklar. Zweifellos wird noch vieles zu besprechen sein. Deutsches Vcilk: viele von euch werden mich für verrückt halten oder als Verraeter betrachten. Sie verstehen nicht, dass ich nicht einen Fehler eingestehe, sondern nur zu einem logischen Schluss gelangt bin. Sie koennen begreifen, dass man Antisemit gewesen sein muss, um diesen letzten Schritt der Erkenntnis zu tun. Deshalb kannst nur Du mein deutsches Volk, es wagen, die Juden aufzufordern, ihre künftige Heimstatt bei Dir zu errichten. Ist es nicht seltsam, dass fast alle Juden in aller IWelt deutsch verstehen? Hass und Liebe liegen nah beeinander. Wer wird Dir helfen, wiederaufzubauen, mein deutsches Volk? Es ist eine Frage des Vertrauens. Voraussetzung ist und bleibt die Loesung des Judenproblems in Deutschland. Deutsches Volk: sei ein guter Familienvater; mache eine ehrliche Bilanz. Du bist vollkommen besiegt aber Du besitzt wundervolle Logik ildeenrexhtum und bist ein grosses Volk. Gott weist Dir den Weg. Lerne aus Deinem Sturz. Versoehno Dich mit dem Juden. Lade ihn ein, sein Heim bei Dir aufzuschlagen. DEUTSCHLAND MUSS DIE WELT UND DIE JUDEN ERLOESEN... Ist der . Jude bereit, mitzutun? Wenn er klug est, ja. Wenn nicht, kann ich das nicht aendern. Ich habe wenigstens meine Pflicht getan und der Menschheit den Weg gewiesen. Gott hat ihn mir gezeigt. Wenn die Juden fmt'Ten Plan zuüückweisen, dann wird die geschilderte Katastrophe unweigerlich ihren Lauf nehmen. Wenn Deutschland das Judenproblem loest und dadurch gesund wird, dann hat die ganze Welt Vorteil davon. Dieses brennendste Problem der ganzen Welt waere so eh für allemaf geloest. Der Zionismus in seiner jetzigen Form bietet keine dauernde Loesung. Deutschland ist reif, das Judenproblem zu loesen. Ich weiss, dass mein Plan kühn, fast tollkühn ist. Sollte man mich fragen, wass der Führer gesagt haette, meine Antwort waere: “Dieses einzigartige Genie, ein Feldherr wie Hannibal, würde nicht wollen, dass Deutschland untergeht, wie Karthago untergegangen ist“. Ich kann nur sagen, ich hab’s gewagt. Ich lege es jetzt in Gottes Hand, von dem ich glaube, die Eingebung und Offenbarung erhalten zu haben. Noch vor wenigen Wochen wagte ich nicht, das Thema des Antisemitismus zu berühren. Heute ist mir alles voellig klar. Ich bin besessen von dieser Idee, jetzt, da mir Gott geholfen hat meine Gedanken an den rechten Fleck zu bringen. Ich vertraue ihm. Er wird den rechten Weg (finden”. Gezeichnet; Dr. Ley.; Modernste Lebensversicherungsplaene durch Credinform Internationa* s I I ( I I I I I I L ció ifiri ab; get noc vor kii tüh giie ist, gut ist I die one, ünir 'gen es d sein ziert ziala t

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