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Das Echo · 1958-08-20 · 185 (20.8.1958) · p. [Seite 2]

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Journal
Das Echo
Volume
9 (1958-1959)
Issue
185 (20.8.1958)
Date
1958-08-20
Page
[Seite 2] (sequence 2)
Language
German
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«das echo iO, August 1931 i NEUTRALIZACION — lito” aparentemente con el pro* pósito de indicar que en su opinión su neutralidad es buena también para otros países y no es meramente un concepto negativo, Pero lo extraño es que los países que profesan neutralismo, e incluso “neutralismo positivo”, no se abstienen de atacar a otros. Pocos países del mundo han mantenido una actitud más agresiva contra sus vecinos y contra ciertas grandes potencias que la República Arabe Unida, la cual, actualmente asociada a uno de los dos grandes bloques de potencias, por más que se llame neutralista ciertamente no es neutral, Cuandose habla actualmente de neutralizar el Líbano se piensa o bien en una neutralidad como la de Austria, decretada y autorizada por las grandes potencias, o en someterla a una clase de supervisión permanente, o incluso ocupación, por parte de las Naciones Unidas o una fuerza internacional. Cuando se habla de neutO R ( fi N T t strategische Punkt gehoert heute voll in Nassers Einfluss-Sphaere; es waere toericht, Nassers Erfolg dezimieren, V Der Libanon und der Irak brachen nicht zuletzt aus dem westlichen Einflussgebiet, durch den Mangel an Volkspsychologie, durch den sich die US-Regierung auszeichnet. Wenn derKreml die Wuerde eines “Ehrenkommunist” einen I Auslaender zuerkennen wuerde, so kaeme diese in erster Linie Mr. Foster Dulles zu, der Bedeutendes geleistet hat, um das Prestige der Demokratien zu schmaelern und so dem Kommunismus zu dienen, Pie US-politik im Middle East hat sich als katastrophale Fehlerquelle erwiesen, da sie politische und oekonomische Werte stets vor menschliche stellte. Mit schoenen Broschueren und einigen Propaganda-Dollars kann man sich fuer die Dauer keine Sympathien erwerben, besonders daun nicht, wenn man volksverhasste Systeme tralizar el Medio Oriente, desde I stuetzt, diese dadwrch noch mehr iuego no se refieren al Medio! korrumpiert * alles mit der egois- Oriente en su acepción más am plia, Cuando se proclamó la Doctrina Eisenhower para el Medio Oriente el año pasado, el Presidente Eisenhower envió un representante especial a 17 países, de Marruecos a Pakistán, a fin de que explicara su política y ganara adherentes para ella. Fue este concepto del Medio OrientjVel que tuvo en cuenta en el* intercambio de notas sobre el Medio Oriente del año pasado entre la Unión Soviética y las potencias occidentales, Pero obviamente nadie piensa quesea posible neutralizar palies como Pakistán o Turquía, de modo que por neutralización del Medio Oriente lo que se entiende es la neutralización de Israel y los estados árabes. El corolario lógico e ineludible de la neutralización es un embargo de armas, el cual, superficialmente, también puede parecer atractivo. Pero sabemos por experiencia qué es lo que un embargo de armas significa en el Medio Oriente. En noviembre de 1956 la Asamblea General délas Naciones Unidas exhortó a los estados miembros a que se abstuvieran de enviar armas al Medio Oriente y, por cierto, muchos países rehusaron vender armas a Israel basándose en la resolución de la Asamblea General. Pero esto no impidió que estos mismos países enviaran armas a ciertos estados árabes con diversos pretextos, ni impidió que un grupo rival de estados árabes recibiera suministros incluso mayores de otras fuentes. En la práctica un embargo de armas significa quese suministrarán armas a aquellos países a los que se considere que debe suministrarse las por razones de política e interés, y se negarán armas a otros países a los cuales parezca políticamente deseable negárselas. Como Israel tiene considerable experiencia sobre lo que significa pertenecer a esta última categoría, tiene sólidas razones para sentirse preocupado ante la posibilidad de un embargo para el Medio tischen Absicht, aus gequeaelten, unterernaehrten Massen, Reichtuemer zu gewinnen, Die geniale Dulles-Eisenho* wer-Politik hat es verstanden, immer mehr wirtschaftliche und politische Situationen im so wichtigen Nahoit-Gebiet zu verlieren. Der beruelunte “Bagdad-Pakt” (“Ei« senhower-Doktrin”), immer unpopulaer und nur kriegsschuerend, duerfte nun auch wenn offiziell auch geleugnet endgueltig das Zeitliche gesegnet haben, Die letzten Konflikte wurden zu gefaehrlichen Zuendstoffen, durch die Verschiffung und das Hinueberfliegen von vielen Tausenden amerikanischen Soldaten “zum Schutz” von Libanon. Wer sollte hier eigentlich geschuetzt werden? Eine Freiheit, Volksinteressen im Sinne der “Beschuetzten” oder im Sinne der im Libanon wirtschaftlich und politisch interessierten USA? Eine verfallsreife Regierung rief (auf Anforderung?) die USA zu Hilfe, ein nationalbewusstes Volk wurde in seinem Freiheitswillen unterdrueckt! Diese hitzige US-Aktion gereichte wieder einmal dem Kreml um Vorteil; hier konnte wieder Moskau die beliebte Rolle eines kuehlen Kopfes und interessierten, aber pasiven Protektors arabischer Interessen, spielen. Der russische Baer kann vor Freude huepfen ueber die vielen politischen Dummheiten, die der Westen macht. V I Die Westpolitik hat sich in '•hrer G;er um den Besitz des nahoestlichen Erdoels verrannt. Um diesen schmierigen Stoff zu besitzen, wurden bereits Legionen an Menschen geopfert, Milliarden vergeudet, und zahllose Charaktaere ruiniert. Oriente, el cual podría significar nuevamente como en el pasado, un embargo aplicado sólo en detrimento de Israel. Dieser Erdoel-Reichtum be-, ginnt nun die arabischen Voelker wissend und fordernd zu machen, Die "Shell“, "Armaco“ und andere amerikanische Petrol-Imperien haben die arabischen Oelfclder zu goldenen Boeden gemacht, Hier hat der Nationalismus von Nasser starken Widerhall gefunden, und es sind alle Zeichen dafuer vorhanden, dass der arabische Nationalismus sich nicht laenger "verwalten“ und "beschützen“ lassen wird. Dazu kommt noch das kraftvolle Anttetgen des moslemischen Einflusses, und das Nachlassen der Autorität christlicher Fuehrung. Die Parole "Christus oder Mohammed“ bedeutet ein staendiges Anwachsen mohammedanischer Gesinnung, was die Opposition gegen den christlichen Westen verstaerkt, Daher ist damit zu rechnen, dass nicht nur der Irak, sondern auch der Libanon, das heute von den Briten "Geschuetzte“ Jordanien und noch andere arabische Reiche sich direkt oder indirekt in die "Vereinigte Arabische Republik“ ein gliedern werden. Die Westpolitik um Nasser ist ein Schulbeispiel fuer die dilettantische Washington-Politik, die Wege fuer Faschisten und Komunisten ebnet, fuer Ideologien die sie bekaempfen will, aber diese durch ihre politische Kurzsichtigkeit zuechtet, VII In diesem Zusammenhang muss auch die Reise von Nasser nach Moskau (von da nach Belgrad und wieder zurueck nach Moskau) geprueft werden. Es duerfte wahrscheinlich sein, dass Nasser mit Chrustschew sehr klar ueber die Na host-Situation gesprochen hat, unter besonderer Berücksichtigung des “imperialistischen Israel”. Die Passivitaet Moskaus, im Fall Libanon erscheint uns recht verdaechtig, da angenommen werden muss, dass Moskau sich nicht in dieser “kleinen Sache” engagieren will, da groessere Dinge in Vorbereitung sind. Das moskowitische Nasser - Chrustschew - Gespraech duerfte sich auch um verstaerkte Waffen Lieferungen, vielleicht sogar um Lieferungen von Atom- Waffen gedreht haben. Es ist zu befuerchten, dass Nasser, der “aegyptische Freiheitsheld” grose Konzessionen von Sowjet-Russland erhalten hat, die auf einen (von den USSR gestuetzten) Schlag gegen Israel herauslaufen. Auch Nassers Konversationen mit Tito duerften ihm Hilfe (oder wie sie es nennen: “Neutralitaet”) bei einer arabischen Aktion gegen Israel gesichert haben. VIII Die Situation fuer Israel ist besorgnisserregend. Die systematische Einkreisung von Israel hat begonnen, der Grenzguertel wird immer enger. In dieser gefahrstrotzenden Situation fuer Israel sollten die Vereinigten Staaten ENDLICH (¡!) daran denken, dass es im Nahost- Gebiet noch hoehere Interessen gibt, als nur kommerzielle. Es waere JETZT an der Zeit, dass die US-Regierung eine klare, eindeutige Erklaerung abgibt, dass sie ein em angegriffenen Israel mit vollem Einsatz zur Hilfe kommen wuerde, Zumindest in der Form, wie die$ s.Z.t, in Korea gechah. Eine klare Verteidigungsgarantie der USA zu Gunsten von Israel ist faellig, und waere gerade zu diesem Zeitpunkt von besonderem moralischen und politischen Wert, Die Gegenwarts-Situation ist heute so, dass die Russen keine Bedenken haetten, Israel zu opfern, um den Preis, bei den arabischen und afrikanischen Voelkern eine feste und endgueltige Position zu beziehen. Israel Kann es sich nicht erlauben, weiterhin nur mit schoenen Worten von den US gehuldigt zu werden. Wenn John Foster Dulles an Israel zum 10. Staatsjubilaeum folgende Zeilen richtete, so ist dies gewiss eine schoene Geste, aber doch zu wenig, damit dieser Staat ruhig in seine Zukunft sehen kann, Dulles schrieb: "Die Amerikaner haben gute Gruende, mit Bewegung auf Israels Geschichte zu blicken. Israel war der Ursprung unserer moralischen Ideen - der Ideen der juedisch-christlichen Zivilisation. Ich bin sicher, das sich meine Landsleute dieser Schuld bewusst sindi dies ist einer der Gruende fuer das Wohlwollen, das wir dem heutigen Israel entgegenbringen“, l X Dieser Leitartikel wurden geschrieben am 4. August, also vor der geplanten “UN-Konferenz”, der wir den vollsten Erfolg wuenschen wenn wir auch glauben, dass bei dieser Nahost-Konferenz unbedigt die Vertreter arabischer Nationen sowie des Staates Israel Sitz und Stimme haben sollten. In diesem Artikel haben wir die Ursachen der Auftaende im Libanon und dem Irak aufgezeichnet und den Versuch unternommen, die Wirkungen zu skizzieren. Bei Abfassung dieses Artikels war jedoch die Gesamtsituation noch wenig uebersichtlich, sodass es einem spaeteren Echo-Artikel Vorbehalten bleiben muss, mit groessel rer Klarheit die Nohost-Situation zu schildern. | Das Wesentliche aber ist: Eisenhower-Dulles haben in ihrer : bisherigen Nahost-Politik versagt; sie haben Freund und Feind blind j verkannt.! Israel ist in Not und gefaehrj det. Aber auch die USA koennen j Unwiederbringliches verlieren, wenn sie jetzt nicht eine konsequente Pro-Israel-Politik treiben. LUDWIG K. STARGARDT. 8 J Ab 1. August: I Koevari I Plaza Murillo 276 i (neben Cine Copacabana) j FAJAS — SOSTENES ¡ CINTURONES Confeccionado y a medida! «-»«i«

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