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Das Echo · 1958-08-20 · 185 (20.8.1958) · p. [Seite 1]

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Journal
Das Echo
Volume
9 (1958-1959)
Issue
185 (20.8.1958)
Date
1958-08-20
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German
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"Neutralización" del Medio Oriente? Pr>r Waher £ytan ♦ agresivo, que la mayoría de lo» de-kciÓn tras generación. Un neutral*(a neutralidad de las así jamadas Por Walter cytan _- _ __ „ *-i »n»nh. #.« Austria, aue fue “zonas neutrales entre IraK y Ara- JERUSALEM, Israel (JAD- LA). — Entre las diversas ideas que se debaten actualmente para el futuro del Oriente Medio, se cuenta la de “neutralizar” ia región. A primera vista, nada parece más fácil ni más justo que set neutral. La mayoría de los países no desean dificultades con otros y, como la mayoría de las personas, prefieren, si es posible, vivir en paz con sus vecinos. Pero desde luego, incluso países que no son “neutrales” en el sentido acostumbrado de la palabra, desean vivir en paz. ¡ más países queno se atribuyen tal j posición. Es por esta razón que reina la confusión acerca de los términos neutralismo, neutralidad y neutralización. El caso clásico de país neutral es Suiza, que es tan neutral que ni siquiera es miembro de las Naciones Unidas. La neutralidad es la piedra angular de su política exterior, firmemente mantenida por todos los gobiernos suizos, generamás reciente es Austria, que fue “neutralizada” no hace mucho tiempo por las grandes potencias, después de haberla ocupado durante varios años, a continuación de la segunda guerra mundial. Un tercer neutral es Suecia, que lo fué durante la primera y segunda guerras mundiales, aunque había tenido antes una larga y famosa historia militar. Es completamente diferente El ser o no *neunada tral” tiene que ver con ser belicoso o no. Un país como la República Arabe Unida que se vanagloria de su “neutralismo positivo” es mucho más belicoso, o por lo menos DIREKTOR UND CHEFREDAKTEUR: DR. LUDWIG K. STARGARDT REVISTA DEMOCRATICA CULTURAL EN IDIOMA ALEMAN Verlag: Editorial “El Progreso”, Empresa de Propaganda y Publici dad, La Paz-Obrajes. — Bueros: La Paz, Calle Yungas 36 und Co chabamba, calle Baptista 429. Pos tanschriften: Revista “El Eco” Casilla 2217 La Paz oder Casilla 748 Cochabamba. •—. Druck: Editorial “La Paz” - Potosí 137. DAS ECHO esrcheint am 10., 20 und 30 eines jeden Monats. An zeigenpreis: 1 komplette Seite Bs. 450.000 kleinere Plaechen kosten entsprechend weniger. Sprech stunde der Redaktion: mittwoch 6-7 Uhr nachmittags. Jahrgang IX N». 185 20. August 1958 i«w> “zonas neutrales” entre Irák y Arabia Saudita por ejemplo, donde el término simplemente significa que ta región no pertenece a ninguno de los dos países adyacentes ni a ningún otro. Si fuera posible usar términos militares habría que calificar estas regiones de “tierra de nadie” en lugar de “zonas neutrales”. Pasamos ahora al neutralismo*. El neutralismo es menos un estado legal que una doctrina política. Tiene la misma relación con la neutralidad que el anarquismo con la anarquía. Es la doctrina de que la neutralidad es algo bueno de por sí, por lo menos para el país que la practica. En el caso de algunos países, como la República Arabe Unida, por ejemplo, agregan el adjetivo “positivo” y llaman a la doctrina “neutralismo po- Pasa a la pág. 2. Precio 500,—- bs. Vor dem Weltkrieg Nummer 1 war der Balkan die Schicksals- Arterie der Weltpolitik; dieses Konglomerat von Rassen und Kulturen, von Korruption und Machtfieber Einzelner, hat politische Blitze ln diesem Weltwinkel einschlagen lassen. Der “Balkan” in unserer Zeit ist das Gebiet Nahost. Seit vielen Jahren nimmt die Levante als Politicum ersten Ranges die Schlagzeilen der Weltpresse fuer sich in Anspruch. Das grosse Problem ist nicht Palaestina, woraus sich der Staat Israel entwickelte; dieses Problem ist weit hintergruendiger und viel komplizierter, als wie es an der Oberflaeche erscheint. Macht- Trieb und Uneinigkeit unter den arabischen Nationen einerseits, und als Turnierplatz von Machtkaempfen der zwei Machtblocks anderseits, lassen dieses grosse und zukanftsreiche Gebiet nicht zur Ruhe kommen. Was damals Sarajewo (28. Juni 1914) war, ist heute Bagdad, Beirut, Amman oder auch Kairo. Die Gefaehrlichkeit der politischen Situation in Middle East hat sich in letzter Zeit in gefaehrlicher Weise gesteigert; die allerletzten Ereignisse aber waren von dramatischer Explosionskraft. I I Die arabischen Laender leben heute noch im Zwielicht von Primitivitaet und Zivilisation. Der Standard der arabischen Massen ist aeusserst duerftig; die Massen waren und sind Ausbeutnugsobjekt der Herrschenden, gleichgueltig, ob es sich um Monarchen oder Diktatoren handelt. ln diesem verpesteten Sozialklima wuchert die Korruption, die Dekadenz anzieht, aber auch das Feuer der Freiheit zum schwellen bringt. Die Faelle Libanon und Irak erhellen sich aus der volksfremden Fuehrung dieser Staaten. I I I Libanon ist ein Kleinstaat von 1.500.000 Einwohnern, am Mittelmeer gelegen, angefuellt von einer stolzen Tradition. In diesem Miniaturstaat leben mehr als 5.000 nordamerikanische Buerger, und es existieren dort mehr als loo bedeu- ,tende nordamerikanische Firmen. Diese zeitweiligen Bewohner Libanos, und diese Firmen, bedeuten das vitale Wirtschaftselement des Landes, welche alle Werte aus dem Lande ziehen, ohne jedoch die Lebensmoeglichkeiten der Massen verbessert zu haben. Eine korrupte, unpopulaere Regierung und auslaendische Ausbeuter, haben die libanesischen Massen an den Rand der Verzweiflung gebracht, ein revolutionaeres Klima erzeugt, welches erfolgreiche Basis fuer die Sirenenklaenge der Agenten von Gamal Abdel Nasser war. Aber nicht nur dies. Der Kampf der Libanesen um die Freiheit wurde ausgeloest durch soziale Ungerechtigkeiten, durch die Notwendigkeit, die Verfassung zu schuetzen und zu verhindern, dass der volksfeindliche Staats-? praesident seine Regierungsperio« ' de verlaengert. Die Libanesen wollten nicht die Staatsordnung stuerzen, sondern diese erneuern und verbes¬ Am 10. September erscheint in traditionell festlicher Form unsere Ausgabe Rosch Haschanah die interessante Beitraege enthalten wird, ausserdem Neujahrsglueckwuensche, die in die ganze Welt gehen und Zeugnis sein sollen, von dem guten juedischen Geist unserer Gemeinschaft in Bolivien. Neujahrsglueckwunsch- Anzeigen im “Echo” er fuellen ihren Zweck - auch IHRE GLU ECKWUNSCH ANZEIGE gehoert in die Neujahrsfestausgabe des “Echo”!! USO Báü'Jti INSTITUTE NEW YORK sern. Der Hass des Volkes aber stieg zur Siedehitze als die Vereinigten Staaten von Nordamerika sich bemuehten, den unvolkstuemliehen Praesidenten Camile Chamoun und seine Clique zu stuetzen und dieses dekadente System zu untermauern. Aus diesem sozial-politischen Blickwinkel ergab sich das Motiv zum Aufstand in Beirut. I V Auch int Irak war die Revolution nicht Ausbruch kommunistischer Kraft, sondern eine natio- , nalistische Reaktion als Ventil ge- /i gen das Feudal-Svstem, gegen Ausbeutung von Fremden, und gegen die Bevormundung der Nation durch die USA. Dass in diesem trueben Teich der “arabische Befreier” Nasser mit Erfolg fischte, kann man ihm nicht zum Vorwurf \ machen. Das alte, fruchtbare Mesopotamien, der heutige Irak, fiel Nasser wie eine reife Frucht in seine landgierige Hand, denn der Westen tat alles, um in Bagdad aus dem Funken der Rebellion, den reinigenden Brand der Revolution entwickeln zu lassen. Irak, dieses fruchtbare, materialreiche Land, dieser wichtige Fortsetzung Seite 2.

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