Das Echo
- Journal
- Das Echo
- Volume
- 9 (1958-1959)
- Issue
- 183 (30.6.1958)
- Date
- 1958-06-30
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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<< <<<«<<«<««« * Durch den Ausfall einiger f Nummern, bedingt durch Komplikationen, die siah durch den Wechsel unserer bisherigen Druckerei und durch den Drucker - Streik ergaben, wurde der Echo-Chronist in Verlegenheit gesetzt; er will sich bemuehen, das Wichtigste nun kurz zusammen zu fassen, damit diese Ereignisse nicht allzu schnell vergessen werden. Beginnen wir mit der BAR- MTTZWAH DAVID FRIEDLA- ENDER, die ein wirkliches lischuv - Ereignis war, welches die Teilnahme sehr grosser Kreise uriserer Gemeinschaft fand. Der Barmitzwah, Sohn unseres Gemeinderabbiners, erwies siah als "Mus ter eines Bcrrmitzwahknaben", der kein leeres Aufsagen bot, sondern ein Einfuehlen in die religioesen Formeln bewies, die Au’sdruck eines klarem und tiefen Erfassens dessen war, was der ■ Barmitzwah sprach und sang. EMANUEL MUELLER konnte kuerzlich seinen 70. Geburtstag begehen, gleichfalls ein Anlass, der in den Spalten /A unseres Blattes festgehalten werden muss. Herr Mueller gehoert seit seiner Ein Wanderung in Bolivien, zu den besten und aktivsten Kra eften, die unsere Gemeinschaft besitzt; er ist nimmerm u e d e s Vorstandsmitglied der "Sopro" und ausserdem fuehrend im "Minjan Miraflores" taetig. Viele unter unseren paceñer Lesern werden Todesfall von CARLOS RIVERO TORRES schmerzlich empfunden haben. Der Verstorbene, der in Deutschland studierte und perfekt die deutsche Sprache beherrschte, war fuer Viele unter uns nicht nur ein ausgezeichneter Arzt, sondern ein wertvoller, stets zuverlaessiger Freund. Dr. Rivero Torres war ganz das, was Hippokrates vom Arzt forderte; Mit aller Hingabe Dienst am Kranken und Leidenden. Aus Cochabamba wurde uns mitgeteilt, dass HARALD SCHOENGUTH, Sohn von Prof. Lucio Schoenguth, an der Universitaet "San Simón" mit Auszeichnung zum "Dr. Bioquímico y Farm." graduierte und seine TUT Jni ra. der Biochemie") wissenschaftliches Aufsehen erregte.— Ferner waere noch daxueber zu berichten, dass GEORGE GOLDSCHMIDT, heute in Israel lebend, aber mit sehr vielen Menschen unserer Ge meinschaft verbunden, seinoch heute mit Leib und Seele Arzt, der bei Kollegen und Patienten gleich beliebt ist.— Gleichfalls seinen 75. Geburtstag konnte ein Zeitgenosse besonderen Formats gleichfalls nahesteht, ist nicht nur Traeger eines geachteten Namens als' Jurist (Zabern - Affaire, Muenchmeyer Prozess), sondern gehoert heute zu den Juden, dessen Name einen international gubensgenossen von grossem Wert sein. Dr. Weil aber ist auch noch ein brillanter Jour nalist und Schriftsteller; in diesen Tagen erhielten wir seines neuesten W erkes ("Der Geiselmord von Lampsakos"), das ein Thema behandelt, welches der Epoche Caesars und Ciceros entstammt. Auch dieses neue Buch von Weil ist ein Dokument echter Menschlichkeit, ein Ruf fuer Freiheit und Recht. Den Barmitzwahknaben David Friedlaender wuenscht "Das Echo" einen gluecklichen Weg als Mensch und Jude; unseren Emanuel Mueller wuenschen wir von Herzen noch manches Jahrzehnt in Gesundheit; dem jungen Dr. Schoenguth gratuliert unser Blatt und wuenscht ihm eine glanzvolle wissenschaftliche Karriere. Den Herren Dr. Goldschmidt und Dr. Weil, den beiden taikraeftigen 75 - jaehrigen, wuenscht "Das Echo" von Herzen weiterhin alles Gute und wir wuenschen uns fuer unsere Leser, recht bald wieder interessante Beitraege von Gol dschmidt und ebenso von Weil bringen zu koennen. Doktorarbeit ("Ultraschall in begehen: BRUNO WEIL. Dr. ein (nummeriertes) Exemplar Weil (New York), der uns DAS ECHO UND SEINE LESER In den letzten Tagen haben wir viele Zuschriften aus dem Leserkreis erhalten in denen das Bedauern ueber die Lieferungsverzoegerung lebhaften Ausdruck fand. Wir veroeffentlichen eines dieser Schreiben: DAS ECHO halte ich als Nachrichtenblatt der hiesigen juedischen Gemeinden, wie auch durch die hochinteressanten Artikel von allgemein juedischem Interesse fuer sehr wertvoll und nuetzlich und bedauere, wenn es laengere Zeit ausbleibt. Unter Beruecksichtigung der grossen Schwierigkeiten, mit welchen Sie staendig zu kaempfen haben, muss Ihr Bemuehen und Ausdauer als sehr lobend anerkannt werden. (gez.) Ing. Rafael Jachzel. Sucre, 19. Juni 1958. nen 75. Geburtstag feiern kof ten Klang hat; in Sachen nnte. Dr. Goldschmidt ist der "Wiedergutmachung" ko nnte Bruno Weil seinen Glctu VERTRAUENSPOSTEN! 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