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Das Echo · 1958-04-27 · 182 (27.4.1958) · p. Seite 3

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Journal
Das Echo
Volume
9 (1958-1959)
Issue
182 (27.4.1958)
Date
1958-04-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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— «- ,T 27. Aprii 1958 ECHO' e ' &JM *9 ÇT f '’it- **! *♦ ou: * "i*«;®w;*4^ ‘.ofc ffert!8,C«V t">9 Jh /4(1^ ”» toï ^í*,.-:í lQJ~*e* „ «« I» I 1* 5 I C*-^ . STATE OF ISRAEL Ministry for Foreign Affairs JERUSALEM, ISRAEL Jahre tara Geschichte Wir sehen 10 Jhre zurueck, sehen eine Welt j ohne “Israel” und vergleichen sie milj der Welt, j und dem Israel ,das wir heute kennen. | Die Jude von Palaestina haben von Anfang an, kaum Frieden und Ruke gekannt. Eine Kcmmissio ach der andern wurde inhnen aufgedraengt, Haycraft, Shaw, Hone Simpson, Peel Woodhead: halbvergessene Namen, aber lebendig ,machmal in bitterer Form in ihrer Zeit. Dann: Weissbuch, der Krieg, das Anglo-*] Amerikanische Komitee. Wenn eine Korami- < ssion Vorteilhaftes fuer Juden aussprach, wurj de sie bedraengt; wenn sie Haerten oder Einschraenkungen aussprach,, wurde diese Meij nungen begruessh Aber wir Juden in Palaesti-I na schlugen zurueck, mit. Zaehen und Naej geln, mit koerperlichem Elan und politischer . Kraft. Schluss hatte as britische Gouverne-; ment keine andere Wahl, als den “Fall Palaesi tina” vor die “Vereinten Nationen” zu bringen. ¡ lleicht, dass die *‘Unted NatDns” so erfolglos : sein wueruen wie sie, dass es aus dieser Oreaniahon nicht gelngen wuerde, entcheidende Be- . schluesse durchzufuehren. So hoffte Gross-Bri- ¡ tanien, denn dann waere es gerechtfertigt in j der Fortfuehrung seineer Kontrolle in Palaes-! tina. Aber die ONU-Kommissionen waren anders als die vorangeeangenen. Diese Kommisse nen bestehend aus Repräsentanten von 11 “kleinen’i1 Nationen, schafften neue, bessere und logischere Resultate. Die Kommission unter Fueb rung von Lord Peel, hemuehte sich ehrlich objektiv zu sein und den Interessen des Friesondere Wuerdigug verdient die Arbeit des den.s im, Mittleren Osten zu dienen. Eine be-t Snczial-K' mitees der “Uno”, “Unscop”, welches historische Beruehmtheit erlangtp. Waehrend der temperamentvollen Debatter , in der Generalversammlung vom September bis November 1947 wurde der “juedische Fall5” in allen Lagen ueberprueft. und immer neue und schwerwiegende Argumente wurden von Dr. Weizmann und seinen Kollegen von der Jewish Agency in die Debatten geworfen. Zu dieser Zeit leisteten, die Juden der USA amspi-- ordentlich wertvolle Hilfe, .besonders Rabbi Abba. Hillel Silver leistete ganze politische und rr-malische Arbeit. Der Rest der iuedischen Welt stand mil begeisterten Herzen hinten den grossen Kaempen um die National-juedische Sache, sodass der Einfluss des Judentums waehrend der Sitzungen in Flushing Meadows u^d Teke Succes sicher nicht unbedeutend war. 'Die 2(K)0-jaehrigy juedische Sehnsucht nach Botschaft fuer “Das'Echo” von Dr. WALTER EYTAN Generaldirektor des isralischen Aussenminisle ri-ums einem eigenen Staat fand in diesen Tagen grossartige Ausdruck. Am 29. Nobember 1947 empiachi die Generalversammlung der uno die Gruendung des Juedischen Staates. i Am 14. Mai 1948 erreichte das britischte das j britische Mandat sein unruehmliches Ende, i und Davd Ben Gurion proklamierte den Staat I Israel. Die Lehre, die das juedische Volk an diesem 1 Tage erhielt, fuehrte es durch alle Hindernisse, die zwischen ihm und.der Gruendung seines Keine Madht ihm und der Gruendung seines Staates lagen. Staates lagen. Keine Macht der Erde konnte sich des juedischen Entschlusses vcm 14. Mai. entgegensie- 1 Uen. Die nachbarlichen Araber versuchfPfT-'ä» mit aller Macht; sie rueckten in Is'ratl .ein,.be-, vor man begriff, worum es ging. Die Araber taten alles, um Israel die Chance zu nehmen sich zu entwickeln. Aber Israelis, waren der ( arabischen Uebermacht tgewach$en, sie waren . zwar nicht reich an Maennern . und Mmena].' aber rtark in ihrem natit.Lalen Glauben und voller Verzweiflung ihre Erdezi schuetzten. j punkt in der modernen juedischen Geschichte; Jener tag vor zren Jahren war der Wende er sah das groesste Geschehen in den Annalen des jedischcn Volkes, seit dem Auszuge aus Aegvpten. Die britische Regierung habe die juedische Einwanderung nach Palaestina auf 1.500 menat! lieh begrenzt; waere diese Zahl aufrecht er- | halten geblieben, haetten in 10 Jahren nui j 180.000 Emigranten in das Land kommen koe nnen. Es sind aber weit mehr als 900.000 geko sische Verwaltung wuerde hereingelassen harn men, also 5-mnl mehr, als die alte palaestiner ■ ben, . Wenn Israel damals nicht zu existieren be! gennen haette. wuer.den heute die Ausmassi wsltjedischer Frcbleme nausdenkbar sein. F/ i'-'. nur daran zu erinner. dass es Hunder! tausende waren, die aus Jemen, .dem Irak Aegyten und Nordafrika in das neue Israe' sV-mnten und c-u-t ihre Heimat fanden. Die Staatswerdung und der Aufstieg von Israel waren Teil einet historischen Entwicklung, die noch nicht abgeschlossen ist. Eine Nation entwickelt rieh nicht ueber Nacht; sie entwickelt sich langsam und bedarf einer geraumen Zeit ¿ü ihrer Konsolidierung. Der Staat Israel konnte in den ersten zehn Jahren seiner Existenz schneller vorwaerts kommen, ald dies irgend jemand haette Voraussagen koennen. Fuer Israel bleibt noch sehr viel zu tun: es hat noch serr viele Menschen auf zunehmen, Land zu kultivieren, Wasserquellen z erschliessen, Kinder zu erziehen seine Waehrung zu festigen und' eine grosse Anzahl sozialer Probleme zu meistern. Zu den grossen Aufgaben, die sich Israel setzt, gehoert auch das Bestreben nach Festigung der Beziehungen zum gesamten juedischem Volk. Die naechsten zehn Jahre muesserx zu einer verwurzelnden Vertiefung der Beziehung der historischen Partnerschaft zwischen Israel und den Juden ausserhalb seiner Grenzen fuehren (Aus dem englischen ueberbragen) Wo sind die Juden Israels geboren •, - - .Die Statistik ueber die Geburtsorte fuer das- Jahr 1957 ist noch nicht abgeschlossen. Dagegen stehen jetzt die Zahlen fuer 1956 zur Vcrfuegung. Danach sind 548 273 Juden in Israel gebc.-en. 231615 in Polen, 170 598 in Nordafrika mit Ausnahme Aegyptens, 150 619 in Rumaenien, 130 436 in Irak, 63 312 in Aden und Yemen- 54 116 in Russland, 53 813 in Deutschlahd udd Oesterreich; 43 459 in Bulgarien, — 40 116 in der Tuerkei, 30 818 in der Tschechos iowakei- 20 547 in Persien, 24 034 in Ungarn, 10 532 in Griechenland und 8749 in Jugoslawien. In Indien, Afghanistan; Syrien und Libanon sind 30 0C3 gebe een, in Aegypten. Suedafrika, Abessinien 25 609 und in weiteren europaei- -:chen Laendern (ausser den genannten) wie England, Belgien, Holland- Italien 21 846. Aus der-Aufstellung ergibt sich zum Beispiel; dass he Einwanderer aus Polen ungefaehr gleich an Zahl sind wie die aus NordaMka und die Zahlen aus .Rumaenien gleich hoch .sind wie die aus '■rak und Syrien und die deutschen Juden un- -efaehr gleich viel ausmachen wie die »russischen. Es ergibt sich daher zwischen den zahlreichen Staemmen Israels ein Gleichgewichtallerdings mit einem grossen Ueberschuss von Sabres, die bereits in Israel geboren sind.

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