Mannheim
Compact Memory

Das Echo · 1958-04-27 · 182 (27.4.1958) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Echo
Volume
9 (1958-1959)
Issue
182 (27.4.1958)
Date
1958-04-27
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/9620162-9630814-9625507--029-9625509
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

2 CUATRO— . de Marruecos y judies del Africa del Sur, en! una sola nación ccn la antigua lengua anees*! tral come idioma común, ccn una misma vo- Juntad^ de sacrificio y ¿3 supervivencia. La j campaña ¿el Sinaí ha probado que la reunión de las dispersiones ha creado una unidad co-; mo hay pocas en el mundo. Y todo en una verdadera democracia, porque no son muchos los países en los que hay escasas 'diferencias de clase y donde ti sentimiento de la responsabilidad del hombre por su prójimo sea un elemento tan integrante del carácter nacional. Hace diez años todavía economistas se- ¡ rios pensaban que el país, amputado por la par 1 lición, no podría jamás absorber otro millón y! profetizaban que la política de inmigración 1 "DAS ECHO" — - —.. conduciría a la catástrofe. He aquí que la población de Israel excede a les dos millones y la mitad del país continúa aún desdabitada. _ _ 27, April 1958 do ver esfumarse tantas dudas y la amistad / la admiración superar a la suspicacia y la desconfianza. Hace diez cños y aún menos, los judíos de la Diáspera albergaban, una seria inquietud acerca de su posición hacia Israel. Muchos se interrogaban cómo reconciliar su patriotismo de ciudadanos de sus paires, ccn su ardiente desso de contribuir a hacer al Estado de Israel fuerte y próspero. Hoy si problema de la doble lealtad se vuelve más y más un anacronismo. Los gentiles esclarecidos han sido los primeros en comprender que la contradicción entre ambos sentimientos era arbitraria e imaginaria. Fueren los primeros en empujar a sus conciudadanos judíos a ayudar a Israel de todo corazón y ccn te dos sus recursos. Felices de nosotros que nos ha sido da- Sabemos que Israel continúa viviendo peligrosamente, que tendrá neceridl'i durante largos años más, de amistad activa y de apoyo generoso. Pero si los diez primeros años han siib testigos 'de tantos logres, qué no nos darán los. próximos diez añes; con el poderoso desperar que Israel ha provocado en el puealo judío todo entero, hasta en el más alojado de sus hijos. Nc sabemos si nes será 'dado concluir el trabajo, pero afortunados de nosotros que pode mos proseguirlo y transmitir a les que vendrán una herencia más rica y más feliz que la que hemes recibido! EW=IH=m=m=llh=HI=:HISIII=:llfcHt£IH5íll=ll)=mslH=iH=m5ttl5Mem=ll»=lll=IH=lll=rtt=m=lil=ll!=IIIEa5lll=lll=lll3ll=tll£IH£lll=lll=lll=m=lll=IS(=lll£lll=|||=i||=|||=|||=|||=|||=|||=|||=|||=|||=||,=,|,s„|E||,=|m DAS DETENNIUM . Der Kampf um Israel ist nicht beendet. Israelis werden noch manchesmal zu den Gewehren greifen muesssn; obwohl sie lieber den Pflug ir: den israelische Ackerboden fuehran. Aber Israel ist ein Staat, ein Staat der allen schlechten Gewalten zum Trotz, bleiben wird. An diesem festlichen Grcssiag in 'Lar israelischen Geschichte, gruessen mit liebevollen Herzen alle Juden der Welt den Juden»; taat, verburider mit dem innigen Wuenschedass bald usber das ewige Zion die Sonne de. Friedens und der Lebensfreude scheinen moege. Israelis haben Glusck und Frieden verdient, sie haben gelitten, gekaempft, geopfert, doch waren sie nie verzweifelt. Die Isrealis besitzen die Quelle moralischer und physischer Kraft die der Diaspora so sehr fehlt: Ideal und Ls benssinn! Die Golah gehoert mit den Israelis engzusammen; wohl ist es keine Nationalgemeinschafi, aber eine Lebens— und Schidksalsgemeinschaftdie weiss, das nur ein starkes und geeintes Judentum die Forderung an die kom msnden Jahrhunderte stellen kann. Wie recht j hat Martin Buber: "Ohne Gemeinschaftsge- \ fuehl koennen wir weder leben noch kaemp-; i r„!" Um die Konsolidierung dieses innigen: Unmittelbar ver Fertigstellung dieser \ Ausgabe erhielten wir noch Botschaften! von Ministerpraesident DAVID EEN GURION und von Frau j Aussen — Minister GOLDA MEIR. | Wir bedauern diese Botschaften nicht publizieren zu koennen, da 'dies aus j technischen Gruenden nick mehr mcsglich war. ism=iii=m=iii=iii=iii=iii=iii=m=iii=iii=iii=iii=iii=iH=!ii=ii!=tii=, juedisch — israelischen Gemeinschafisgefuehle geht es! Wir muessen aus dem Wulst schceaer Werte fuer Israel, herausfirden wir Golah — Juden sollten endlich weniger pro-israelicca rt'den, als entsprechend handeln! Wer uni.r uns keine Kinder hat, der soll Geld fuer Israel spenden; wer das Glueck hat; Kinder sein eigen zu nennen, der hat da fuer zu sorgen, dass diese zionistisch erzogen und als Werktaetige nach Eretz gehen. Israels Menschen. Buerger, uJd Regierung, arbeite/, mit Fisiss daran, den Staat Israel immer reicher und schcener zu gestalten. Israel hat noch ganz gewaltige Aufgaben zu loesan; der Schluessel zur Loesung dieser nallcnale Aufgaben heisst: Arbeit und Kampf! Die Alijah zu foerdem ist die wichtigste Aufgabe allen zionistischen Strebens. Hoffen wir, dass unsere Kinder, mehr und mehr nach Israel wandern, um dort das herrliche Werk» welches ISRAEL heisst, unzersiesrbar zu machen, es fuer ewige Zeiten zu sichern. Unsere Liebe, unsere Tatkraft, unserem Larjde! Es lebe der ßtaat Israel! LÜDWIG K. STARGARDT ill=ltl=Hf=lll5lll=lll=UI=lll=lll=III=IIISIII=MI=lll=IIIEMI=lll=HI=lll=llt=lll=HI=lll=m=llt=lll=lll=|lt=msir/IH=m=lll=IIIEIII=IH=lll=lll=lll=lll=IIIEIII=lll=lll=lll=m=MI=lll=lll=lll=IH=lll=lll=ll!=HI=lll=lll=m=UI=l Vor 10 Jahren: Im November 1947 Pälaestina-Nachrichten JERUSALEM. Infolge der ersten Ra:heaki-e der Araber starben sechs Juden und weitere 16'wurden mehr c'der weniger schwer verwundet. Auch in Acre sind Unruhen zu verzeichnen. Die Haganah beschloss die Mobilisation aller Maenner und Frauen im Alter von 17 his 35 Jahren. Alle Maenner zwischen 25 und 45 Jahren werden zum Schutzdienst fuer die Kolonien und Doerfer verwendet. Eine hohe arabische Persoenlirhkeii erklaerie, dass die Spannung der arabischen Kreise wachse und die Stimmung der arabischen Bevoelkerung »gegen England sich wende. ' Tausende von Juden tanzen auf den i Strassen der juedischen Staedte. In einzelnen i Faellen nehmen die englischen Soldaten an! den juedischen Festlichkeiten teil. „! Juedkche und englische Autcritaeien! befuerchten weiteres Blutvergiossen. I In arabischen Kreisen wird die Frage j eroertert, ob die Amerikaner und Russen Mi-! i litaer nach Palaestina schicken werden, um; den Teilungsplan zur Durchfuehrung zu brin- 1 gen.! CAIRO. In Damasks wurde die ams- I rikanitche Delegation angezuendet uni eia russisches Zentrum iaeilich angegriffen. felll£IHSIII51IISIIISIHSIII=llls:HlssIII=l!l=Hlsslll=lll—lllslllslll—IH»!;’-'; III Eiii=iii=!:=iii=iii=iii=m=iii="'=|ii=i|l=lll=III=l,l=,ll=,l,=lll=,ll=1113 ill a IB IB Bi 1 01 ni jjj IB yj IB IB %Eiii2iii: ( 4 TELE FUN KEN RA D I O S PLATTENSPIELER SCHALLPLATTEN Im Verkauf: m E T Ä L Ltda. PLAZA VENEZUELA 36. CASILLA CORREO 484. CABLES': METALCO. und jjj I Öj m iil I e Mj 1' IS : Elllslllslllslll£»l=lll Laboratorio Radio Técnico Aleman. Calle Ballivión esq. Colón. =IIIEIItfilliain*IIISll|EIIHaii: (jtSlll5IISII»EI1ISIttEIHSIIISIII2lll=lll5lll3HI«lll5lllSmEIIISIII£lllgHI5lll» JERUSALEM. Die Entscheidung der Ve reinten Nationen- Palaestina zu teilen, rief heu te eine Welle von Blut und Feuer hervor, als tausende Araber die Altstadt Jerusalems stuermten, Juden schlugen und in juedischen Geschaeften Feuer legten. Juedische junge Leute beiderlei Geschlechtes griffen darauf arabische Cafés und Bars an. Juden verloren erneut ihr Leben, zahlreiche Verwundete sind zu beklagen. Der Sachschaden ist stark. Es wird behauptet, dass die Araber Befehl erhalten haben, die juedischen Kolonien anzugreifen.Auch in Jaffa bereiten sich die Araber zum Angriff vor. Man. huert Mnschinen gewehrfeuer. Arabische Zeitungen druecken ihre Meinung dahin aus. dass die Polizei kaum imstande sein wird, fuer die notwendige Ordiung zu sorgen. Die Juden reagieren heftig auf die anhaltenden arabischen Angriffe. Eine Reihe veiterer Juden wurde getoetet. Aber die Juler Haganah, befinden sich auf den Strassen;ches Militaer, gemeinsam mit Mitgliedern ler Haganax. befinden sich auf den Strassen ind halten die wuetende juedische Menge auf. Jan hoerte Schreie aus der juedischen Mene dass man eine Wiederholung des Janres 936; das Jahr der grossen arabischen Unruhen licht zulassen werde. ■EIIISIIIS1ll5HI5IIISIII5IIISmsm5IIISmSHI5lllaBlllssl«a:lüEIHSIIIsa DAS ECHO / E L E CO IM ABONNEMENT! Ihre Bestellung an: EI Ecfo, Carilla 2217 La Pas- N 1

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.