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Das jüdische Centralblatt · 1882-05-15 · 10 (15.5.1882) · p. Seite 117

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Journal
Das jüdische Centralblatt
Volume
1 (1882)
Issue
10 (15.5.1882)
Date
1882-05-15
Page
Seite 117 (sequence 9)
Language
German
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DAS JUDISCHE CENTRALBLATT. 117 Diese Entdeckung war für mich eine asseiordentliche, and die Mutter vieler neuer und wichtiger Gedanken. Die unmittelbarste Consequenz war die Erkenntniss der Fnechtheit der Cabbala, dass man den Zohar fälschlich den Autoren der Mischnah und das Talmud zuschreibe, da in diesem häufig von den Vocal-und Accentzeichen die Rede ist und mein Vater mich häufig im Zohar lesen liess. Meine Ansichten fiengen damals an, sich von den meines Vaters zu entfernen, und häufig kamen zwischen uns Meinungsverschiedenheiten vor, aber immer zeigte er sich tolerant, vernünftig und als Freund der Wal rheit, und endlich hörte er auf, cabbalistische Studien zu treiben und wahrscheinlich glaubte er am Ende gar nicht mehr daran. Ich kann nicht ohne lebhafte Rührung ein Ärgerriss, das meine Aufrichtigkeit ihm bereitete, mittheilen. Meine Mutter war schwer krank. Da mein Vater sah, dass seine Gebete auch die cabbalistischen, die er in sehr wichtigen Angelegenheiten verrichtete, ohne Nutzen waren, und er dachte, dass die Gebete eines anschuldigen Kindes wirksamer sein könnten, wollte er mich in diese Geheimnisse einweihen und mich lehren mit kabbalistischen Kavanoth (Jl^'O) beten. (Fortsetzung folgt) 35. zu nts?nj nn^E lT' hwi ist nasal ^Tasendecke am Visir. Der Helmenformen gab es um 1230 (Zeit der Abfassung des Sachsenspiegels) mehrere; die ältere liess Nacken und Gesicht ganz frei und schützte nur die Nase einen eisernen Streifen, das Nasenband. Vgl. Alwin Schultz. Das höfische Leben zur Zeit der Minnesinger Leipzig S. Hirzel 1879/80 II Bde. 36. Zu DIK^ 182' bieten. ^TlMtP'Hfl — presenter — dar- 37. Das Altfranzösische bei Raschi. (Fortzetzung) 31. zu ]whp 13:52 steüt Kp-ns che grosse Gabel. furca — nfz. four- 32. Zu ETlübö D,1t2 152:1 stets 'TDw^ welches ich nicht zu erklären vermag; soll diess vielleicht semble als ehemalige form von ensemble zusammen bedeuten. Beide Worte stammen vom lat. simul. 33. Zu HT# 18 1415 stent nTH viva — roie> das sich schon bei Froissart findet (Scheler gloss. p. 409) — ligne „Linie," so dass hier njJJtt übersetzt wäre. 34. Zu E'S^H 1617 Efä^XpETN — Effets — Erforscher, Späher, vom lat. excogitare; ist auch eine Vermehrung des afz. Sprachschatzes aus dem 11. Jhdt.; fehlt bei Burguy. Zu (*) "^ST^191'' folgt hinter der Erklärung "T'ED V3Xb — en sesi oüer sollte es etwa eine Nasalirung von aisse sein? Zu ntO^JON 20"!' I^IISpü^ — escamoz» - nfz. escamoter entschlüpfen, heimlich entgehen. 39. Zu I. Kön. 65 steht J?^JBK — apantez, findet sich gleichfalls noch bei Froissart in der Form apentis, wozu Scheler s.v. apentis die Erklärung gibt: construction ajoutee aux batimens et empietant sur la voie publique. 40. zu D^v^ai iiest man lrj'ittba piptf — viz — nfz. vis Schraube, Schnecke, dann folgt darauf pfcttf bHPY\ MttfK pt&^31 ~ Wendeis Stein — Windelstein; in dem Sinne von Wendeltreppe, 41. Zu rfiTTOl tV' hinter den Worten lWlttf^D Ti/^t'i l1^ kommt celier von lateinischem cmlum Himmel nfz. ciel\ die Richtigkeit dieser Erklärung ergibt sich aus den folgenden nhd. Himmel — himli — *hfe*?l?33t£?K WblH (») Man beachte, den Ausdruck "CTi^^^ derhier allerdings das Französische bedeutet, aber durchaus nicht von Raschi gebraucht wird. (2) Wir haben in unserer Anführung über Menahem diese Stelle üb ersehen, wo ebenfalls CH3£ 7^ vor~ kommt, und wollen wieder auf das Wort ^^TirSD aufmerksam machen.

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