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Der israelitische Bote · 1879-09-29 · 39/40 (29.9.1879) · p. [Seite 4]

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Journal
Der israelitische Bote
Volume
5 (1879)
Issue
39/40 (29.9.1879)
Date
1879-09-29
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German
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/j». o^aufc ist's die Frau, Die dir den Segen bringt, Drum ehre sie genau, Daß alles dir gelingt. “i: D"n. 4. Dein Geld leg' an, daß es zu jeder Zeit Zu deiner Verfügung lieget bereit, Damit, wenn dir ein Geschäft wird angebracht, Das Geld dir gar keineSchwierigkeiten macht2"VQ"2 5. Wo das Brod fehlet im Haus Ist's auch mit dem Frieden aus. D"2. 6. Fragst Viele du, ein Jeder gibt dir seinen guten Rath, Bei vielen Meinungen, kömmst du zu keinem Resultat. pTO- 7. Willst du dir kaufen Feld oder Haus, So denke nicht, ich kann noch warten, Morgen forscht's ein Andrer aus Und kauft für sich Haus und Garten. V'tt 8. Die geringste Arbeit verricht' Und such dich zu ernähren, Du übest dann deine Pflicht Und jeder muß dich ehren, Doch nimmst du Almosen an, Ein Jeder dich verachten kann. WNOD. 9. Willst du vertheilen eine Gabe, So zögere nicht, Heute besitzt du noch die Habe, Morgen kannst du sein im Grabe. X":n mtP. 10. Lebt einer auch in Frömmigkeit Und scheuet jede Sünde, Wie ist er noch von der Unschuld weit, Die wir nur seh'n beim Kinde. n"2 rat£>. 11. Hat dich die Strafe nicht erreicht, Wenn du wiederholt eine Sünde hast begangen, So denke nicht im Uebermuthe leicht Die Strafe, die hat mich umgangen, Denn wenn der Dieb auch hundertmal entweicht, Am Ende wird er doch gefangen. '*> 12. Bist du mit deinem Loose stets zufrieden So bist du reich zu nennen, Doch dem ist Zufriedenheit nicht beschieden, Den immer man nach Mehr sieht rennen. n"D rnt^. so« Geschwister Soöerniieim in Bingen a. Rh. Beginn des Winter-Semesters am 15. Oktober. Junge Mädchen, die sich nur an den wichtigsten Unterrichtsgegenständen betheiligen, die übrige Zeit aber zur gründlichen Erlernung des Hauswesens und praktischer, weiblicher Handarbeiten benutzen wollen, finden ebenfalls bei uns Aufnahme. Beste Referenzen, mäßige Bedingungen. Prospecte auf Verlangen. 2476 Frau Therese Gronau's Aufnahme von Zöglingen. Gediegene vielseitigste Ausbildung. Pensionspreis 250 Thaler. 2483 Berlin, Thiergarten, Moltkestr. 4.1. L. Calors Hut-Fabrik Cöln, 74. Hohestrasse 74. Empfiehlt Privaten ihre anerkannt vorzügl., a. d. letzt. Weltausft. präm. Fabrikate (Specialität federleichte Filzu. Seidenhüte). So versendet iüuftrirte Preise, gr. u. frc. Bestell, w. u. Pachn. 2484 prompt ausgeführt. eine Stelle für eine isr. Person, gesetzten Alters, als Haushälterin. Dieselbe hat bisher in _guten Häusern gedient, versteht gründlich die isr. Küche und ist im Besitze schönster Zeugnisse. 2493 Nähere Auskunft ertheilt A. Herrmanns in Cöln, Schildergasfe 82. Israelitisches MMM-WN lüsti mit Uenstonat. Beginn des Wintersemesters Montag 31. Oct. c. Außer den neuern Sprachen und den gesammten handelswisfenschaftl. Disc'plinen, Vorbereitung zum Eintritte in Lateinu. Realschule. Referenzen: die Hr. Hr. Distrikts-Rabbiner Wormser (Gersfeld), Lebrecht (Schweinfurt), Regierungsrath W eingärtn er (Ansbach), Bezirksamtmann Hebel (Schemfeld), Bezirksarzt Dr. Seißiger (Haßfurt), die Kaufleute Neuland (Kleineibstadt), Jakobi (Salmünster, Hessen), I. Rosenthal (Würzburg), D. Levy (Suhl) rc. Prospecte bei der Exp. dss. Bl. Baldige Anmeldungen werden erbeten. Mellrichstadt im Aug. 1879. 2486 Ottensoser, Director. 'rvi^sn 'rmvro '^sn 'D^n^ts dürre u. grüne, 'DniTHD Um frdl. Bestellungen bittet Blnmenthal, 2480 D eutz, Mittelstraße Nr. 5. ^nnx .cm™ -rvi^sn sind von mir zu beziehen. Preise billigst. 2496 S. Hirschhorn, Beuel bei Bonn. Für mein Tuch-, Manusaetur-, Herrengarderobe- und Damen Consections-Geschäft suche von sogleich einen Sohn ordentlicher Eltern als Lehrling. Bedingungen günstig. 2496 A. Mendelsohn, Eupen. Gründlichen hebräischen n. französischen Unterricht ertheilt ein tüchtiger, in den genannten Fächern bewährter Lehrer.! W" Derselbe empfiehlt sich auch für den M2Q"Q-Unterricht. 2598 Näheres Bonn, Josephstraße 33 I. I* & Erzielrnnffs-Anstalt für israelitische Mädchen Heidelberg Anlage 20. Diese, von Großherzogl. Badischen Oberschulrath concessionirten Anstalt nimmt Pensionärinnen zu jeder Zeit aus; dieselben erhalten eine gewissenhafte religiöse Erziehung und genießen eine liebevolle aufmerksame Behandlung. Die Lehrgegenstäude sind: Religion. Hebräisch Biblische Geschichte. Deutsche, französische n. englische Sprache. Geographie. Geschichte u. Naturgeschichte. Rechnen. Schönschreiben. Gesang. Zeichnen, sowie alle weiblichen Handarbeiten. Den erwachsenen Töchtern wird Gelegenheit geboten, in den Beschäftigungen des Haushalts mitzuwirken. Aus Verlangen wird Italienisch gelehrt, auch Musik- und Tanz-Unterricht ertheilt; doch sind di-se Fächer besonders zu honoriren. Hinsichtlich der französischen, englischen und italienischen Sprache macht es sich die Anstalt zur Pflicht, möglichst Fertigkeit, sowohl im mündlichen als schriftlichen Gebräuche zu erzielen. Auf Wunsch der Eltern können die Mädchen auch die Höhere Töchterschule besuchen, welche sich in unmittelbarer Nähe befindet. Das Honorar — hier zahlbar — wird in vierteljährlichen Raten mit 200 Mk. per Quartal vorausbezahlt. Der Austritt einer Pensionärin aus der Anstalt kann nur am Ende eines Semesters nach vorausgegangeuer vierteljähriger Anzeige statlfinden. Die Zöglinge haben Bettwäche, Handtücher, Servietten und Besteck zum eigenen Gebrauch mitzubringen. Etwaige Ausgaben für Bücher, Schreib- und! Zeichen-Materialen rc. bestreitet die Pensionscasse den > Zöglingen gegen spätere Rückvergütung. 2494 Einladung?um Abonnement j\ aüf die fftMlerf11 LaMntni Einziges Blatt des Königreiches, welches mit der Post siebenmal wöchentlich versandt wird. Bei ihrer großen Reichhaltigkeit darf sie unbedingt als die weitaus billigste Zeitung Süddeutschlands bezeichnet werden. Vorzügliches Feuilleton, anerkannt gute Stuttgarter Lokalberichterstattung und eine Fülle anregend geschriebener Original-Correspondenzen aus Württemberg, Deutschland und dem Ausland. Telegramme, Börsenberichte aus bestinformirten Quellen und sorgfältig zusammengesrellter täglicher Kurszettel. Abonnementspreis monatlich nnr 50 Psg. Als Jnsertionsorgan kann die Württemberger Landeszeitung bei ihrer von Monat zu Monat sich steigernden Verbreitung bestens empfohlen werden. Dieselbe wird, neben ihrer großen Verbreitung in der Hauptstadt täglich an 388 Poststellen nach auswärts versandt. Die Stuttgarter HandelsMung bildet eine Abends 6 Uhr erscheinende besondere Ausgabe der „Württembergischen Landeszeitung", enthält sowohl deren vollständigen Inhalt, als alle wichtigen Handels- und Börsennachrichten und ist mit den neuesten Telegrammen und Kurs- Depeschen allen Württembergischen Blättern um 18—20 Stunden voraus. Wöchentlich eine Berlosuugsbeilage, sämmtliche Europäischen Börsenpapiere enthaltend. Unentgeltliche Auskunft in einem besonders eingerichteten — Briefkasten — über Finanz- Angelegenheiten an Abonnenten gegen Einsendung der Abonnementsquittung. Ibonnementspreis monatlich 1 M. einschließt. Postgebühr. Die Stuttgarter Handelszeitung ist das einzige Württembergische Blatt, welches sämmtliche in Stuttgart Nachmittags einlaufenden telegraphischen Kurse (nicht blos diejenigen von 2 oder 3 sogenannten Spielpapieren) noch an demselben Abend veröffentlicht. 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Politische Tagesübersicht. — Zahlreiche Special-Telegramme und Correspondenzen aus allen Weltplätzen. — Vermischte Nachrichten auS dem Reiche. — Berliner Local- und Gerichtszeitung. — Ausführliche Kammerberichte seineeigenen parlamentarischen Bureaus. — Vollständige Handelszeitung unter besonderer Berücksichtigung der Rohproduclen-Branche nebst ausführlichem Cursbericht der Berliner Börse. — Erziehungs- und Unterrichtswesen. — Ziehungsliste der Preuß. Lotterie. — Reichhaltiges intereffantes Feuilleton, in welchem Theater, Kunst und Wissenschaft sorgfältigste Beachtung finden und außerdem spannende Romane der beliebtesten Autoren erscheinen. Im bevorstehenden IV. Quartal veröffentlichen wir: »Aus Irrwegen",°°° K. Mky, deren früher veröffentlichten Werke allgemein den lebhafteste« Beifall gefunden haben. Um die Billigkeit deS Abonnementspreises so recht vor Anqen zu führen, dürfte die Thatsache genügen, daß die einzcllle Nummer nur 3 Pfennig den Abonnenten zu stehen kommt, indem der Abonnementspreis nur F Mark 35 Pf. vierteljährlich vetragt unv dafür iöo Nummern des „Berliner Tageblatt", 13 Nummern deS „Berliner Sonntagsblatt" und 13 Nummern deS illustrirten Witzblatt „ULK" geliefert werden. ■k an aßonnirt Bei affen Uei(fi8po(lan|laften. m. jA jai Haare ^Darlehen s gegen solide erste Hypotheken zu mäßigen Bedingungen sind zu beziehen durch die General-Agentur der Preuß. Hypotheken-Bersich.-Act.-Ges. K. Hoedek, Hnmboldtstraße 30 in Köln.

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