Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1854
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 470 (sequence 492)
- Language
- German
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470 mentar zum 3ten Buche, zum Jeremias, Hesekiel und den 12 Propheten. Auch hier in Venedig soll er keine unbedeutende politische Rolle gespielt haben, wenn es anders wahr ist, daß er einen zwischen der Republik Venedig und dem portugiesischen Könige schwebenden Streit über Gewürzhandel beigelegt habe. (S. die folgende Note.) Im 71ften Jahre starb Abarbanel in Venedig, 1508 (5268 AL.), betrauert von seinen Glaubensgenossen, die in ihm einen mächtigen Beschützer verloren, und von den Großen Venedigs. Seine Leiche wurde in Padua bestattet, das Grabmahl haben die nachfolgenden Kriege spurlos zerstört. Er hinterließ drei Söhne: Juda, der Arzt in Neapel wurde, Rabbi Samuel, Rabbiner alldort, und Joseph, den er nach Venedig mitgenommen hatte.*) Wir staunen ein solch' bewegtes, durch Unglücksfälle aller Art erstarktes Leben an. Weisheit, Größe, umfassende Kenntnisse, tiefe Religiosität, aufopfernde Liebe zu seinen verfolgten Glaubensbrüdern, Treue und Umsicht in seinen öffentlichen Geschäften sind die Hauptzüge im Charakter Abarbanels. Wo er der Ruhe genoß, theilte sich sein Leben zwischen ^ot. IÜP8. eolleet. p. 529. p. 631 : Intsr V6Q6t08 6t b,u8itaniss r6Z6M ob aromrrtum ru6reiiuoiiiÄ8 motuiv eowxonsro LZZr688U8 68t 6t 1bicl6in obiit rolietm trib'i8 Ü1Ü8, Quorum nnu8 (übristianÄin üä6m k6rrarsö 8use6x>i886 6t ll6 nomin6 (1uej8 ^.Ipbon8U8 ooZnowinLtu8 clieitlir. Neber die Beilegung des Gewürzhandel-Streites vergl. ^Issno 8obuak in der Vorrede: ^72 1^21 2^22vn -^2 N2722N rir< "71722^ ^1272 n->n -277N 2^72^2 ^72 Don Jehuda Abarbanel soll nach einigen Schriftstellern der Leo Heb raus sein, spanisch^l68tr6 b,6on ^barbanol M6äioo Ü6brs?o, der Verfasser der UialoZbi äi aroor6, der indeß von Rabbi Asarjah im Buche Kl6or e. Li. toi. 144 erwähnt wird, ohne daß er seiner Abstammung von Abarbanel gedenkt. —