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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 418

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1854
Date
1854-01-01
Page
Seite 418 (sequence 440)
Language
German
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IRI
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L18 Schrift „wer der Erbe der göttlichen Dinge sei?" beschäftigt sich mit dem ganzen I5ten K. Nach diesen Schriften finden wir einen merklichen Abstand. Denn das folgende Buch „das Leben eines Staatsmannes, das ist über Joseph" steht in keiner directen Verbindung mit den vorhergehenden, da es eine paraphrastische Erzählung der Begebenheiten Josephs (K. 37—47, V. II.) enthält. Entweder sind daher einige zwischenfallende Bücher verloren gegangen, oder Philo überging absichtlich die Geschichte Isaaks und Jakobs, weil er in den frühem Schriften schon fast Alles, was diese anging, erwähnt und dargestellt hatte. Dieses letztere scheint am meisten Grund für sich zu haben, weil er nach der Schrift über Joseph, in der Vieles von Träumen vorkam, hiervon Gelegenheit nahm, sogleich, wie es scheint, zur Ausfüllung der Lücke, eine Abhandlung „daß die Träume von Gott gesandt werden" zu verfassen, in der lediglich voll allen Träumen und Visionen Jakobs die Rede ist, besonders von dem Traume mit der Leiter. Hierauf folgt nun das berühmteste Werk Philo's „über das Leben Mosis, das ist über Gotteslehre und Prophetie" in drei Büchern. Das erste Buch umfaßt die ganze Geschichte Mosis, von seiner Geburt an bis zu seinem Tode, das zweite Buch gibt eine kurze Darstellung der Vorzüge Mosis als Gesetzgeber, und der mosaischen Gesetzgebung, so wie das dritte Buch seine gottesdienstlichen und priesterlichen Einrichtungen das Stiftszelt, Priesterkleidung, Priesterdienst u. s. w. — schildert und allegorisch anslegt. Die folgenden Schriften sind nur als Anhänge zu diesem Leben Mosis zu betrachten. So stellt er in der Schrift „über die Menschenliebe" alle Gesetze Mosis, die diesen Charakter tragen, dar, so wie in „über den Richter" die Vorschriften über Gerechtigkeit. In der Abhandlung „über die Wahl eines Oberhaupts" zeigt er, wie Moses diese nicht vom Loose, sondern vom Verdienste abhängig gemacht, und dem Volke Freiheit hierin gegeben. Das Buch „über die Tapferkeit"

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