Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1854
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 416 (sequence 438)
- Language
- German
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416 und nur die zweite „über das theoretische Leben" überschrieben, bat sich erhalten. Photius hatte sie noch beide gelesen. — Außerdem führen Eusebius und Suidas an eine Schrift „über die Juden" und eine „Alexander, oder daß die Thiere auch der Vernunft theilhaftig seien," von denen man aber keine anderweitige Spur findet. Ich möchte aber vermuthen, daß unter dem Buche „über die Inden" das Buch „gegen den Fl accus" gemeint ist, da diese Schntzschrift der Juden von denen nicht ausgeführt wird, die gerade das Buch - „über die Juden" erwähnen.- Die Schriftenreihe Philo's beginnt mit dem Anfänge der heil. Schrift, also mit allem Anfänge überhaupt, „über die Weltschöpfung nach Moses." Diese Schrift umfaßt das erste Kapitel des ersten Buches Mosis. Mit dem zweiten Kapitel beginnen die beiden Bücher „Allegorien der heiligen Gesetze," von denen das erste Buch das zweite Kapitel der heil. Schrift umfaßt, das zweite Buch mit dem 8ten Verse des dritten Kap. beginnt und bis zum I9ten Verse reicht. Das folgende Buch „über den Cherub" schließt sich an den Listen Vers des 3ten Kap., so wie „über Abel's und Kain's Opfer" an den 2ten Vers des 4ten Kap. Nun folgt „daß der Schlechtere den Besseren nachzustellen liebt" über V. 8—15. Ueber den Lösten Vers des Kap. 9. schrieb er zwei Bücher „über den Ackerbau und die Pflanzung Noah's." Bei allen diesen Schriften muß man jedoch bemerken, daß er sich nicht an den Gelegenheitsvers allein halt, sondern unzählige andere Bibel- Verse heranzieht und erklärt, und daß er immer allegorisirend verfährt, und z. B. in diesen Büchern von dem Ackerbau am meisten von der Bebauung der Seelenkräfte spricht. In dem letzten Theile dieser Schrift sprach er auch über die Trunkenheit. Er fährt daher auch mit einer besondern Abhandlung „über die Trunkenheit" fort, in der er über die Gesetze Mosis gegen die Trunkenheit handelt, indem er den Begriff dieses Wortes auf alle Unmäßigkeit ausdehnt. Daran reiht sich dann die Schrift, über die Worte: „Es erwachte Noah"