Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1854
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 40 (sequence 62)
- Language
- German
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4-tt Nt- Ewige euer Gott bin. Des Rufes achten wir allzuwenig und lassen unfern Gott unerkannt. Der Mensch hat sich eine eigenthümliche Welt geschaffen, in der Gott nicht wohnet, darin lebt er und müht sich ab, wie die Ameise in ihrem Haufen, lebt und stirbt darin, und die Weizenkörner der Nahrung und des Genusses waren sein Hanptbestreben. Doch lassen wir diese schmerzlichen Gedanken fahren; kommet, wir wollen das Bessere thun, folget mir in das heilige, selige Gebiet der Gotteserkenntniß, wo kein Hauch des Schmerzes, kein Sturmwind der Reue und Trauer uns anweht. Geliebte Brüder! Unsere heutige Sidra beginnet mit einer der erhabensten Lehren der heiligen Schrift. So soll denn unsere heutige andächtige Unterhaltung sich mit diesem inhaltreichen zweiten und dritten Verse des sechsten Kapitels des zweiten Buch Mosis beschäftigen; wir wollen ihnen eine freie, ungezwungene Aufmerksamkeit widmen. Sie lauten: vyr :'n NM ^n>y 'N 21^ ^.1 j)N^ ^>8 2NN2dr Gott redete zu Mose, und sprach zu ihm: Ich bin der Ewige! Ich erschien dem Abraham, Isaak und Jakob als allmächtiger Gott; mit meinem Namen: Ewiger! bin ich ihnen nicht erkannt worden. Lasset uns, geliebte Zuhörer, diese Worte, die des Dunkeln Manches enthalten, von allen Seiten genau erwägen, und 1) die Deutung, 2) die Lehre, 3) die Betrachtung von ihnen entnehmen. I. Zuerst der eigenthümliche,' feierliche Anfang, statt des gewöhnlichen NM ^>8 'N — er deutet darauf hin,