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Israelitischer Jugendfreund · 1905-01-01 · 23-24 (1905) · p. Seite 361

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Journal
Israelitischer Jugendfreund
Volume
11 (1905) Jung Israel
Issue
23-24 (1905)
Date
1905-01-01
Page
Seite 361 (sequence 13)
Language
German
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361 JUNG ISRAFX önfere prcis-Hufgabe. Das Preis-Ausschreiben: „Was lehrt uns das Ehanukasest?" hatte den Erfolg, daß zwei Arbeiten nnt Preisen bedacht werden kannten; die van K aralin e Wahl, B e r l i n, und die von F r i tz A s ch , B e r l i n. Außerdeul verdienen lobende Erwähnung und erhielten Prärnien die Einsendungen von: Hermann L i ch t e n st e i n , Parchim - Kurt I a c o b y , Berlin SW., Wilhelmstr. 133. — Johanna Weinschenk, Uehlfeld — A. Walk, Breslau — Lotte Sal i n g e r , Berlüi, Oranienstr. 2 — Edwin Feist, Frankfurt a. M. - Ernst Pariser, Frankfurt a. M. •— Hans H errmann, Königsberg i. Pr. Nachstehend bringen wir den nnt dem erste n Preise ausgezeichneten Aufsatz von Karoline Wahl. Der Aufsatz von Fritz Asch folgt in der nächsten Nunnner. Was uns das CItanuitafeß lehrt. Eines der bedeutendsten Feste für uns Inden ist das Ehanukafeft. Durch dieses Fest feiern wir die schönsten Siege unseres Volkes, errungen durch Treue und festen Glauben. Wenn wir jetzt unser geknechtetes und unter den Völkern zerstreutes Volk sehen, jedem Anstürme der Feinde offen preisgegcben, so müssen wir mit Schmerz an unser-einst so großes und selbständiges Reich znrückdenken. Die Kultur und Bildung unseres Volkes,erregte in allen Ländern großes Aufsehen, aber auch Neid. Viele Völker kamen und überzogen unser Vaterland mit Krieg. Doch immer wieder erholte es sich von den schweren Folgen, die die Kriegsnot über das Land gebracht hatte. Am schlimmsten aber war es, als das raubsüchtige Volk der Syrer, das schon immer scheel aus die wachsende Macht des Judentums geblickt hatte, in Jerusalem einfiel und es ihm gelang, die Oberhand zu gewinnen. Antiochus Epiphanes wollte aber die Juden nicht nur unterjocht, er wollte sie auch erniedrigt sehen. Er sprach daher den Wunsch aus, daß nur eine Religion in seinem Lande herrschen solle. Die vor-

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