Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 11 (1905) Jung Israel
- Issue
- 23-24 (1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 362 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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362 JUNG ISRAEL nehmen Inden, denen schon früher das Judentum lästig war, traten zum Götzendienst über und errangen sich dadurch hohe Stellungen am Hofe, die Glaubenstreuen aber mußten ihre Treue teuer bezahlen. In allen Ländern Judas wurden Altäre errichtet, auf diesen mußten die Juden den Götzen opfern, wer sich aber weigerte, dies zu tun, wurde unter den grauenvollsten Martern getötet. Schier wäre das ganze Judentum verloren gewesen, da stand in einem einsachen Manne der Retter Judas auf: In Juda, dem Makkabäer, dem Sohne des mutigen Hohepriesters Matathias. Bon Liebe und Mitleid für sein unterdrücktes Vaterland erfüllt, voll Begeisterung und entschlossenen Mutes, zog er durchs Land, feuerte seine Brüder zum Widerstand auf und sammelte sie um sich. Endlich kam es zu einer ossenen Schlacht mit den Syrern. Mit unerschütterlichem Mute wagte es Juda, trotz der so großen Uebermacht der Syrer, ihnen die Stirn zu bieten. Er schlug sie in drei großen Schlachten bei Beth-Horon, Emmaus und Beth-Zur. Durch diese Siege wurde das Judentum von sicherem Verderben gerettet. Wir k ö n n e n dar a u s l e r u e n , d a ß a u ch w i r i u die I u ß st a p f e n Juda de s 9)f akkabäers treten s o l l e n, u m g l e i ri) i h m mitLiebeund A usopserung unsere m Volke zu dienen, jeder n a rii seine it Kräften. Sl arvlineWahl, Berlin, Winsstr. 6S, 2 Tr.;! i;\