Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 3 (1897)
- Issue
- 22 (1897)
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 347 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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347 Doch weck' nicht mehr das eitle hoffen, Das allzulang für meine Araft Wein Herz hielt jeder Nachricht offen, Und stets Enttäuschung mir geschafft. Wie möcht ich gern selbst weiter hoffen, Wie ich umsonst that sieben Jahr. Nur Täuschung bracht, was eingetroffen, Je größer meine Sehnsucht war. Und sie ergreift mich immer wieder, Wenn Thanukah erscheint hu Tand. Lhanukahlicht, Thanukahlieder, Wie Hab' bei euch ich ihn erkannt! Wie wußt' die Hoffnung er zu stählen, Wie gern hört' ich des Sohnes Wort, Wie herrlich wußt' er zu erzählen, Wie riß e: alle mit sich fort! Wenn er des Heftes Sinn erklärte: Wie zu der Wakkabäer Zeit Antiochus, der Syrer, wehrte Dem Glauben und der Frömmigkeit. Das höchste wollt' der Wüt'rich rauben, Der Väter Ehrfurcht, Lieb' und Treu; Er kündete: der Väter Glauben Sei Frevel, Hochverräterei. Israels Tempel mußte dienen Den Götzendienern zürn Altar, Dort brachten sie mit frechen Wienen Unreines ihren Göttern dar. Und Frechheit ward mit Gold belohnet, Der Glaubenstreu' bereitet Dual. Nicht Jugend, Alter ward geschonet, Die Treuen mordete der Stahl. So stirbt mit ihren sieben Söhnen Die Wutter, ehe das Gebot Des Herrn der Welt sie will verhöhnen, So wählet den Wärtyrertod Elasar, jener Greis, mit Freuden, Der selbst verschmähet den Schein Und gerne trug der Wärter Leiden, Um böses Beispiel nicht zu sein. — Und wie der Wakkabäer Helden "T*...... tmii