Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 3 (1897)
- Issue
- 22 (1897)
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 348 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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348 Dem sie, wie stolz wir können melden, Gern Leben, Gnt und Blut geweiht; Mie sie den mächt'gen Feind bezwnngen, Gereinigt dann das Gotteshaus, Mie jubelnd sie das Lob gesungen Des Herrn, sür den sie zogen aus: Ulein bohn, — wie herrlich könnt' crs künden, Rein zweiter wirds intstande sein. Laßts wehmutsvoll ,nich nachenrpfinden, verzeihet mir, laßt mich allein! — . (Ab durch die Thür rechts.) ^Varon: Da geht sie, wie an diesenr Tage x Die Mutter es seit Jahren liebt. Mir sollen uns freuen, ob ihre Ulage Uns dafür irgend Anlaß giebt? - Johanna (zu Aaron»: So schmerzt Dich wohl, daß uns verwehret, Mie andern fröhlich heut zu sein. Hast Deinen Bruder Du geehret, Muß heilig Dir die Mehmut sein. Bielleicht wird Gott der Herr erhören Um unfern Bruder unser Fleh'n. Bielleicht wird er doch wiederkehren — Dann giebts ein freudig Miederseh'n. II. Auftritt. Die vorigen. Laura. Laura, (mit einem Briefe in der Hand): Bom Gasthof kani mit roten Mangen Gin Bote atemlos noch schier soeben eiligst angegangen Und übergab dies Briefchen mir. Die Antwort soll zurück er holen, So leset, was der Brief enthält, Und sagt nach Munsch ihm unverhohlen, Ob Tuch der Inhalt wohlgefällt. (Giebt den Lrief dem Aaron, der ihn öffnet, erst leise liest, dann den Aopf schüttelt und sich zn den anderen umwendet.)