Israelitischer Jugendfreund
- Journal
- Israelitischer Jugendfreund
- Volume
- 3 (1897)
- Issue
- 4 (1897)
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 51 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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51 und Kraft!" Die Ktämicr antworteten: „IPir aber sind es, hast du Lust. erpro.b es nur!" worauf die Knaben einfleleu: „wir aber werden künftig noch viel besser sein!" — Und so hat sich jeder Greis mehr oder minder Oerdienste erworben, sei es nun, daß er als Lehrer, Beamter oder Soldat seinen Mitmenschen nützliche Dienste leistete, sei es, daß er seine Familie beglückte oder auch als gewissenhafter Dienstbote das Wohl seiner Herrschaft förderte. Ehre darmn, da ihm Ehre gebührt. Ein warnendes Beispiel dafür, welche Strafe der Verspottung des Alters folgt, bietet uns die Geschichte des Propheten Elisa. Von Jericho nach Bethel ziehend, wird Elisa von gottlosen jungen Leuten der Stadt durch den Aus: „Kahlkops, komm heraus!" verspottet; zweiundvierzig von ihnen werden zur Strafe von zwei Bären zerrissen. (2. Buch der Könige Kap. '!. 25, 24. Aehabeam verwirft den guten Kat der Alten, der aus der Erfahrung beruht, daß inan durch Wilde und Nachgiebigkeit eher zmn Ziele komme, als durck) allzu große Strenge, denn „strenge Herren regieren nicht lange". Deshalb vermag er auch nicht das drohende Unglück der Spaltung auszuhalten, und der größte Teil des Volkes sagt sich von seiner Herrschaft los. — — (Siehe 1. Buch d. Könige Kap. 12.) Zhr aber, jugendliche Leser, lasset es nie an der schuldigen Hochachtung vor dem Alter fehlen, dann wird es auch gewiß in treuer Freundschaft euch immer mehr zugethan sein und seine reiche Erfahrung, seine Kraft, Zeit, seinen Geist und sein wissen jn den Dienst des «Zugendfreundes» zu eurer Belehrung und Unterweisung gern und freudig stellen. 1 Nachdruck verboten.) Erzählung für die reifere Zugrnd von Aegina Be iss er. (Fortsetzung.) „Aus dein Akuude der Rinder und Säuglinge hast Du Dir Macht gegründet." Der blendende Sonnenschein, der am folgenden Tage aus der spiegelglatten See lagerte und von dieser heiß zurückgestrahlt wurde, erhöhte das Kopsweh, das die junge Frau schon den ganzen Tag gequält hatte, so daß sie mit Trudchen heimgehen wollte. Die Kleine bat jedoch so flehentlich, sie bei den andern Kindern am Strande zu lassen, daß sie schließlich einwilligte, um so mehr, als ihr die B»nne der Bachbarskinder freundlich anbot, die Kleine unter ihre Obhut zu nehmen. während Trudchen mit den andern Kindern spielte, pflegte Frau Werner der Auhe, die die Linderung ihres Kopfschmerzes bewirkte. Als sie erwachte, war ihr erster Gedanke ihr Kind, von dem sie nun säst zwei Stunden getrennt war Sofort begab sie sich eiligen Schrittes an den Strand. Es war mittler-