Mitteilungsblatt des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden Hessens
- Journal
- Mitteilungsblatt des Landesverbandes israelitischer Religionsgemeinden Hessens
- Volume
- 3 (1928)
- Issue
- 11 (11.1928)
- Date
- 1928-11-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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und die Einzelheiten der Vertragsregelung dem Schulausschusse zu überlassen. 13. Dem gesetzestreuen Verbände in Darmstadt soll Gegenvorschlag für einen modus vivendi und Einladung zu einer erneuten Besprechung übersandt werden. 14. Es wird zum Ausdruck gebracht, daß ein im Mitteilungsblatt unter Angabe des Verfassers erschienener Artikel zu Mißverständnissen führen kann. 15. Die vorliegenden Gesuche um Beitragsermäszigung werden vom Kollegium erledigt. 16. Subventionen für Seminare und Wohlfahrtsanstalten: 1. 3 Rabbinerseminare je 500 RM. Lehrerseminar Köln Vorseminar Höchberg Lehrerseminar Würzburg 2. Gesellschaft z. Förderung d. Wissensch. d. Judentums 3. Akademie f. d. Wissensch. d. Judentums und Statistik 4. Gartenbauschule Ahlem 5. Ver. z. Abwehr d. Antisemitismus E.-Verein d. Staatsbürger jüd. Glaubens 6. Hilssverein d. deutschen Juden 7. Ver. z. Förderung ritueller Speisehäuser 8. Jüd. Iugendverband Hessen 9. Achawah, Lehrerhsifskasse Sterbekasse des Jüd. Lehrervereins Hessen 10. Schächtschutzkomitee 11. D.I.G.B. für seine Wohlfahrtsanstalten 12. Jüd. Blindenanstalt 13. Hilssverein für jüd. Taubstumme 14. Iedide Ilmin, Berlin 15. Rervenanstalt Sayn, Vereinssitz Köln 16. Psychopathenheim Marburg 17. Männerheim Nauheim RM. 100.— Frauenheim Nauheim RM. 100 — Kinderheim Nauheim RM. 200.— Kinderheim Kreuznach 18. Landesverband s. jüd. Wohlfahrtspflege in Hessen und Hessen-Nassau mit der Auslage: 15% an die Z.-Wohlsahrtsstelle der deutschen Juden nach Berlin abzusühren „ 2500.— 19. Jüd. Arbeitersürsorgeamt in Berlin „ 200.— RM. 9200.— RM. 1500.— „ 400.- „ 400.- „ 800 — 100.— 200.— 300.— 100.— 100 — 100 — 150.— 150.— 100.— 100.— 300.— 500.— 100.— 100.— 100.— 100 — 300.— 400.— 100.— Die vorgenannten Organisationen sollen dem Landesverband ihren Rechenschaftsbericht übersenden und den Verbandsgemeinden ihre Veröffentlichungen in der seitherigen Weise zugehen lassen. 17. Keine Mittel stehen zur Verfügung: für die Siedlungsakrion des R.I.F., für die „Isop", für die Adoptionsstelle in Elberfeld, die Eheberatungsstelle in Frankfurt, die Familienforschungsgesellschaft in Berlin, den Verein für Kunstdenkmäler in Frankfurt, Waisenhilse in Berlin und „Ort". 18. Der Friedhof in Badenheim soll in das Eigentum der israelitischen Gemeinde Sprendlingen, der zu Heidesheim in das des Landesverbandes übertragen werden. Herr Ferd. Oppenheimer will die Übereignung des Friedhofs zu Schwabenheim, Herr Rosenthal die desjenigen in Wcckdülversheim in die Wege leiten. Herr Rosenthal wird auch mit dem Vorstand der Gemeinde Hahnheim- Mommenheim wegen des Zustandes des Friedhofes Mommenheim und der Grundbucheintragung desselben in Verhandlung treten. 19. Bis zur Wiederbesetzung der Lehrerstelle in Oppenheim soll der Religionsunterricht daselbst nach Möglichkeit durch einen Verbandslehrer erteilt werden. 20. Dem Antrag des Herrn Rabbiner Dr. Levi, Kurse zur Ausbildung von Vorbetern und Schochtim einzurichten, wird zugestimmt, und es wird beschlossen, durch ein Inserat im Mitteilungsblatt zur Anmeldung hierfür aufzufordern. Der Retchsminifter des Innern hat unter Nr. I 3611/11.10. vom 15. Oktober d. I. an die Arbeitsgemeinschaft der Landesverbände jüdischer Genreinden z. Hd. des Herrn Kammergerichtsrats Wolfs in Berlin-Charlottenburg 2 folgendes bekanntgegeben: Für die Reichsbehörden ist die Anordnung getroffen worden, daß Anträgen von Beamten, Allgestellten 'und Arbeitern, sie zur Befriedigung ihrer religiösen Bedürfnisse an beit drei höchsten jüdischen Feiertagen (den beider! Tagen des Neujahrsfestes und dem Tag des Versöhnungssestgs) ganz vom Dienst zu befreien, stattzugeben ist, soweit die Dienstverhältnisse es irgend gestatten. Ich beehre mich, Ihnen hiervon Kenntnis zu gebeu. gez. Unterschrift. Der Oberrat des Landesverbandes der israelitischen Religionsgemeinden Hessens hat in seiner Sitzung vom 14. Oktober d.J. beschlossen, einen Lehrgang zwecks Ausbildung von Gemeindemitgliedern für den Vorbeter- und Schächter- 'dicnst einzurichten. Diese Ausbildung nach der theoretischen und praktisc^u Seite hin soll in Mainz erfolgen. Die Ausbildungszeit wiro sich nach den Vorkenntnissen und der Veranlagung der Kursusteilnehmer richten. Wir ersuchen diejenigen Herren, welche eine Ausbildung in einer der genannten Funktionen zu erhalten ivünschen, sich alsbald schriftlich oder mündlich beim Büro des Landesverbandes, Mainz, Hindenburgstraße 44, zu melden. Die Ausbildung der Zugelassenen erfolgt kostenlos. Mainz, den 1. November 1928. Der Oberrat: gez. B. A. Mayer, Vorsitzender. Bekanntmachung Die Zustellung des Mitteilungsblattes betreffend. Die Leser werden gebeten, die Adressen der ihnen bekannten, m Hessen zugezogenen Jsraelitess der Schriftleitung zu melden, dagegen Reklamationen wegen unregelmäßiger Zustellung beim zuständigen Briefträger geltend zu machen. Hauken Sie Ihre 7ba.rmi%iuofiX2zfcfri>nfkk in der Thucfifrctf. ,yfla$en%a? Mainz Heidelbergerfaßgasse 11 Hamburg*Amerika Linie Iri^cJ Studienreisen, Ueberseereisen (Streng rituelle Küche unter Rabbinatsaufsicht.) Hauptvertretung in Mainz: Reisebüro J.F. Hiiiebrand, G.m.b.H.,Reiche K'araslrlO Erholungs- und Vergnügungsreisen, Palästinareisen Unser Mitteilungsblatt ist ein erfolgreiches Insertionsorgan 2