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Israelitisches Predigt-Magazin · 1878-01-01 · 2 (1878) · p. Seite 158

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
4 (1878)
Issue
2 (1878)
Date
1878-01-01
Page
Seite 158 (sequence 78)
Language
German
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153 zu werden. Und er hat Wort gehalten; ein H o henz oll er, hat er stets dem Hohen Anerkennung und Hochachtung gezollt, ein treuer Sohn seines Stammes, hat er die eigene Kraft nach jeder Richtung auszubilden und zu erhöhen gesucht, um sie dem Dienste des Vaterlandes zu weihen. Die Königswürde galt ihm, wie seinen Ahnen, als die Verkörperung des Vaterlandes. Dieser Königswürde wollte er stets als em Gesalbter Gottes werth sein und werth erscheinen, darum vernahm er selbst auf dem Throne noch den Ruf seiner verklärten Mutter: ״ ירא את ה'בני ומלדFürchte Gott, mein Sohn und König!" Ja, Ehrfurcht und Gottvertrauen flößten ihm Muth und Selstvertrauen ein, Ehrfurcht und Gottvertrauen waren die Mittel, mit denen er die Schäden und Sünden der deutschen Nation aus der Welt schaffen wollte. Ehrfurcht vor dem Bestehenden, vor den Leistungen mtb Schöpfungen der Vergangenheit und Vertrauen aus" die Zukunft, Vertrauen auf Gott, waren die zwei Engel, die ihm in den harten Kämpfen gegen Verkennung im eigenen, gegen Anfeindung in fremden Ländern siegreich zur Seite standen. Ehrfurcht vor Gott hieß der Genius, der ihn vor Ueberhebung schützte, darum wird ihm, der sich stets als ein zweckbewußtes Werkzeug des Himmels betrachtete, vergolten, was und wie er gethan. Seine Thaten stehen mit dem Lohn, der ihm wird, in steter Wechsel- Wirkung, der Deutsche ist sich nicht blos der Errungenschaften, sondern auch der hohen persönlichen Verdienste seines Kaisers bewußt, darum ruft das geeinigte Vaterland jedem Einzelnen seiner Söhne zu: ״Ehrfürchte, mein Sohn, Gott und den Kaiser!" II. ״ ועם שונים אל תתערבLaß' mit Umstürzlrn dich nicht ein"! M. A.! Ehrfurcht vor dem Staatsoberhaupte ist die erste und heiligste Pflicht, die das Vaterland uns auferlegt, und, Dank dem Himmel, sind wir in der glücklichen La ^e, dieser Pflicht um so gewissenhafter nachznkommen, als schon die von Kraft strotzende Gestalt unseres greisen Heldenkaisers

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