Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 4 (1878)
- Issue
- 2 (1878)
- Date
- 1878-01-01
- Page
- Seite 119 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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119 ״ דעות ה' ולו נתכנו עלילותdaß der Ewige ist ein Gott dev Vorsehung, ein Herr der Gedanken, von dem alle Handlun-׳ gen geleitet werden." ליל שמורים הוא לה׳ להוציאם מארץ ״ מצריםEine Nacht der Obhut für den Herrn war es, bet er sie herausführte aus Aegypten" — 'הוא הלילה הזה לה ״ שמורים לכל בני ישראל לדרותםdieselbe Nacht aber vom Herrn, sei auch zur Obhut, zur Bewahrung für ganz Israel, bis zu den spätesten Geschlechtern." ״ שמוריםEin Wahrzeichen" für alle künftige Erlösung, als ein Wahrzeichen des lösbaren Zusammenhanges zwischen Gott und Menschen, ist jene Zeit hingestellt und auch stets so von unseren Weisen aufgesaßt worden:״ בניסן נגאלו ובניסן עתידין לינאלIm Nissan schlug die Stunde der Erlösung, und durch sie wird sie bis in alle Zukunft schlagen." Nicht umsonst werden daher selbst die andern Feste, die scheinbar keinen Zusammenhang mit dem Auszug aus Aegypten haben, im Gebete als זב ליציאת ״ מצריםAndenken" an dieses Ereigniß bezeichnet. Denn erst die Befreiung enthüllte eine solche Beziehung Gottes zu den Menschen, daß sie ihm Feste weihen und feiern konnten. Denn, m. a. Z., Gott den Weltenschöpfer können wir nur anstaunen, aber beten? Beten können wir nur zu einem Gotte^ der sich als Menschenretter bewiesen hat, der gezeigt hat, daß: er für das Recht der Geknechteten und der Leidenden eintritt,. zum Heile der Menschheit der Natur bestehlt, daß sie sich gegen ihre eigenen Gesetze kehre. Nicht umsonst, m. a. Z^ beginnen selbst die Zehngebote, diese Grundsäulen der religiösen und bürgerlichen Gesellschaft, mit dem Ausspruche: *נוכי ה׳אלהיך אשר הוצאתיך מארץ מצרים מבית עבדים. Denn mcl)t als Weltenschöpfer, sondern als Menschenbefreier, nicht als gewaltiger, sondern als fürsorgender Gott tritt er uns 1r.a feiiu n (Geboten entgegen; darum gedenke des Sabbat Hs- — ..edenke der B e f r e i u n g! III. ,yaft könnte es uns bedünken, m. a. Z., als ob die Erinnuuitij an die Weltenschöpfung für die Religion selbst nur untergeordnete Bedeutung habe, im Vergleiche zu der sie er-