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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-08-01 · 11-12 (8.1875) · p. Seite 250

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
1 (1874-1875)
Issue
11-12 (8.1875)
Date
1875-08-01
Page
Seite 250 (sequence 10)
Language
German
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fruchtreichen Gefilde jüdischer Vergangenheit und die Steppen der Gegenwart tränkte. Aber auch mit der practischen Bethätigung der Glaubenswahrheiten war es ihm hochheiliger Ernst: ישימו קטורה באפיך וכליל על מזבחך Ja, sein Gemüth war eines Tempels heiliger Räucheraltar, an den: der Glaubensinnigkeit Wohlduft zu den: Gotte der Väter aufstieg, und auf welchem Glaubensaltar er ein langes der Heiligkeit der Religion und Heiligung des Lebens geweihtes, thatenreiches Leben zu Gottes Ehre und für Israels Lehre darbrachte! II. So war, trauernde Vers., beschaffen ״der Mann nach dem Herzen Gottes." Dieser Glaubensheros und Hohepriester der Glaubenswiffenschaft bewahrheitete die Worte der laufenden Sidra ״ ובהעלות אהרן את הנרות בין הערביםSo Ahron die Lichter ansteckte zur Zeit der Abenddämmerung, räucherte er auch stets vor Gott" (Exod. 30, 8). Hierzu bemerkt die Tradition (Peff. 59 a): אימא נדליק נרות ברישא והדר נקטיר קטרת ♦ ♦ . הכי קאמר ״ דמדלקת נרות תהא מוקטרא קטורתnicht durfte das Lichtanstecken vor dem Räuchern und nicht dieses vor jenem geschehen, sondern zu gleicher Zeit." Auch unser Hohepriester Secharja hatte seine Geisteslichter, und zwar ״ בין הערביםzur Zeit des Halbdunkels", als noch Halbdunkel den Horizont der Glaübenswissenschaft" bedeckte, solchergestalt angesteckt, daß neben der Ausstrahlung seines Geisteslichtes, das ringsum das Dunkel erhellte, der Räucheraltar gottesdienstlicher Werke der Hege genoß. Neben dem Leuchter stand der Räucheraltar. Das Licht seiner Forschungsresultate 'blendete nicht, sondern leuchtete, die Wärme seiner Glaubensgluth verbrannte nicht, sondern zündete. Es war leuchtende Wärme und wärmend strahlendes Licht, wohlthuend für's Aug und.Herz, welche aus der בוצינא קדושה heiligen Lichtseele Frankels ausströmte und aus allen seinen Schriften uns entgegentritt. Seine Schriften! soll ich deren reichen Inhalt darlegen? Kann man denn den Inhalt von Jahrhunderten in den engen Rahmen einer Stunde zusammendrängen? Und Frankels Werke sind für Jahrhunderte berechnet! Seine Werke: ״Eidesleistung der Juden" (von eminent practischem, den Juden Sachsens einen Schandfleck abnehmenden Erfolg); seine ״Vorstudien zur Septuaginta;" sein ״Ueber den Einfluß der päläst. Exegese;" seine wissenschaftliche Zeitschrift und Monatsschrift (18 Jahrgänge); sein ״gerichtlicher Beweis"; seine hebr. Werke ״Hodogeük der Mischna", ״Einleitung in den jer. Talmud" und der erst

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