Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 9 (1892)
- Issue
- 1892
- Date
- 1892-01-01
- Page
- Seite 13 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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13 Dir rühmen: ״Dieser ist mein Gott, ich will ihn verherrlichen." Woraus sofort der Guadenrus an Abraham erging: אל תשו^ר ידך אל הנער ואל תעש לו מאומה «Segc nicht Hand an den Knaben und thne ihm!nicht das Geringste!" Ohne Israel, dasist die hier ausgesprochene Meinung unserer Alten, gab es keine wahre Gotteserkenntniß ans Erden, weshalb es in vergangenen Tagen ans allen Fühiden und Nöthen errettet werden muhte: wohlan, ohne Israel kann auch das Ziel der Heilsossenbarung nicht erreicht werden, darum bauen wir auch für die Zukunft aus das Prophetenwort: ויש שמר ״ לפעולתךlLs giebt einen Lohn für Dein Wirken." Warum es aber die Vorsehung gleichwohl geschehen läßt, daß der Abfall 0011 Zeit zu Zeit um sich greift, und daß der wachsende Druck von?laßen und die zunehmende Schwäche nn Innern jetzt wiederum zahlreiche Opfer von uns fordern? Wer vermöchte hier die Lösung zu finden, ja wer dürste sich erkühnen, an das Geheimnis; des göttlichen Heilplanes auch nur zu rühren! ״ הנכתרות לה' אלהינוDas Verborgene ist des Ewigen unseres Gottes." Wir wollen nicht forschen und nicht fragen, denn himmelweit verschieden sind die Wege und Gedanken Gottes von unseren Wegen und Gedanken. Das aber ist gewiß: so wenig der wiederholte und nicht minder schmerzliche?lbsall früherer Zeiten die Sendung Israels zu hemmen vermochte, so wenig wird die?lbtrünnigkeit unserer Tage die Zukunft unseres Bekenntnisses vernichten. Israel bleibt für ewig im Mittelpunkte des Heils, es vertraut der prophetischen Verheißung und harret gläubig der Zeit: ושבו מא^ץ אויב, wo Alle, die sich von ihm entfernt haben, zu ihm zurückkehren, ja den Feind selbst ihm znsühren werden zu ewiger Versöhnung und Verbrüderu ng. II. Dürfen wir uns aber auch nicht vermessen, der göttlichen Weisheit die Wege des Heils nachzurechnen: was Menschenantheil au dem Erlösungs- und Versöhnungswerke