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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-08-01 · 11-12 (8.1876) August-September · p. [Seite 59]

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
11-12 (8.1876) August-September
Date
1876-08-01
Page
[Seite 59] (sequence 59)
Language
German
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enÜ welcher ׳r andere Ar-׳ Mulhet und rechte geistige er rücksichts: er die schlechrbißen M? lß grausam," einem «igene« em die Tage, chnet. Wann es ist des!er edle Ar- ' auf Ersrirr: in sich;edankenyolle nig des stheit, an dem להסו של :Mich Kn-׳ es. Denn ist, auf seis dann dieistige, nicht n, so wir bbath und nicht pslert und in n Verwil-; vertrockruhmvoll mg, feine!rt iß ob , war da pünktlich die Gei-!n Kiten ' n Lehrer zu; das nrüsseu auch jetzt wir Halten! Und wer bis jetzt säumig war in der Auszahlung dieses Arbeitslohnes, der mache sich schnell an die Zahlung, daß nicht Sünde an ihm sei, daß nicht des Lebens Sonne untergehe, des Jahres Sonne weiche und der verkümmerte Geist als Ankläger vor den Ewigen trete. Geht, zrhlt den Lohn, damit des Arbeiters halber Gott Euch segne. Amen! VIII. 2) Komikie zum Abschnitt כי תבוא• Der heutige Schriftabschnitt, nr. Th., erzählt in Kap. 27, Vers 11 bis 26, daß unser greise Lehrer Mose ע״הש bestimmt hatte, daß die Kinder Israel bei ihrem Einzuge ins gelobte Land zwischen die Berge Garisim und Ebal traten und dort in ihrer Gesammtheit zwölf Segnungen und zwölf Fluchworte aussprechen sollen. Lesen wir uns diese zwölf Artikel durch, so wird es uns scheinen, als seien sie ohne Absicht geordnet, und sei es unklar, warum gerade diese Handlungen und ihre Gegensätze gesegnet und verflucht worden sind, warum denn nicht andere. Bei ausmerksamem Lesen erkennt man aber zunächst, was schon bemerkt worden ist, idaß hier nur die Handlungen gemeint, die guten sowohl wie die bösen, welche im Geheime n geschehen ohne Anwesenheit sonstiger menschlicher Zeuger!. Wir lernen daraus, daß der rvahre Segen der Religion ganz besonders die Handlungen folgt, die ohne Furcht vor deu Menschen und ohne Buhlerei um ihre Gunst, ganz allein um ihrer selbst willen, oder richtiger gesagt um des Göttlichen Willens halber geschehen. ,Fluch trifft aber ganz besonders nicht etwa die schlechten Handlungen an sich, sondern die, welche aus Menschenfurcht die Oeffentlichkeit scheuen, welche das Gewand der Tugend zur Schau tragen, um auf das in sie gesetzte Vertrauen gestützt, irn Schutze der Verborgenheit ihr Unwesen zu treiben, die Handlungen der sündigen Seele, die ihres sündigen Thuns klar bewußt ist, aber der Menschen Rede, der Menschen Strafe und Haß fürchtet, nur Gott nicht achtet, Gottes Allwissenheit höhnt, Gottes strafende Macht ver-

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