Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 11-12 (8.1876) August-September
- Date
- 1876-08-01
- Page
- [Seite 21] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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323 ruck entleh- ’ Verhalten lildMosis.;e Spötter." ltth. Trotz let ihr denn '׳r kennt er & ivill er nns rösjne uns berlegenheit wir thuen veß Moses! von den!oses aber, "-:וז-לש חסק jedem Wasser zu iclns- oder lbrede err gewesen, zrage geändernden 1 und dem der Auste? Dieohne der sich solch r größten 1 es nicht Zsraeliten erweigern rer Handgesandten m Willen kaum geusgaben: ein Zauberkünstler! Worin denn nun hat sich doch Moses als schwach gezeigt? worin ein Vergehe!: sich zu Schulden kommen lassen? Ich erlaube mir eine von den bisherigen Erklärungen abweichende Vermuthung auszuszsrechen, bei der die Schriftworte, welche bisher wenig in ihrem Zusammenhang beachtet wurden, zu ihrem guten Recht der Würdigung verholsen werden sollen. Dies scheint uns schon deshalb ein gottgesälliges Unternehmen, als wir durch Wiederauffinde!: des das Räthsel zu Mosis und Ahrons Vergehen erschließenden Schlüssels die h. Sch. selbst der Anschuldigung: als wollte sie absichtlich Mosis und Ahrons Vergehen unbeleuchtet lassen, entlasten. So lesen wir denn mit unbefangenem Auge die beweiskräftigen Stellen unserer Erzählung. In Kades angelangt und sich einer unerträglichen Wassernoth gegenübergestellt gesehen, brach das, wenngleich kurz vorher mit seinem Gotte ausgesöhnte Volk in heftiges Klagen gegen Moses und Ahron aus. למה הבאתם את קהל ״ ה׳ אל המדבר הזהwarum, so rief es aus, brachtet ihr das Volk Gottes in diese Wüste! Hier ist kein Saatfeld, nicht Feigenbaum, Weinstock und Granatbaum zu sehen, ja sogar ומים אין לשתות nicht einmal Wasser zu trinken äst da." Nun, m. A., diese Klage, was die Wassernoth angeht, scheint doch zum mindeste!: begründet, gerecht. Hat doch Israel, wie aus dem ersten Theil unseres Vortrags genugsam erhellt, wegen viel nichtigerer Vorwände gemurrt; andererseits wegen viel größerer Vergehen Gottes Strafgericht auf und gegen sich herabbeschworen und fürwahr: ״ ׳ויאמר .להשמידםGott hätte es auch vernichtet, לולי משה בחירו עמר בפרץ לפניו hätte nicht sein Auserwählter, Moses, sich in die Risse gestellt, abzuwenden die seinein geliebten Volke drohende!: Gefahren" Und nun, da das Volk in einer, wenn je so diesmal gerechtfertigten Klage sich ergeht und wegen der drohenden Todesverschmachtung sich beschwert: hat Moses auch nicht ein einziges Wort des Trostes, der Ermunterung, der Verweisung auf die baldige Hilfe Gottes! War es nicht dasselbe Volk, war es nicht derselbe Moses, der jenem einst zurief: התיצבו וראו את ישועת ה׳ ״harret aus und ihr werdet gewahren die Hilfe Gottes!" Ein Wort: ich führe euch mit Hilfe Gottes zu einer wasserreicher: Stelle — hätte dieses, trotz der Wankelmüthigkeit doch gläubige und zum mindesten zähe Volk zum Ausharren begeistert und dessen Lebensgeister neu angesacht! Anstatt dessen was beginnt Moses? Kann:,