Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 10 (7.1876)
- Date
- 1876-07-01
- Page
- Seite 271 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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271 Schein von die Ver-MW Sprache den rtet er ihm: >r wollt dich ׳ dann müht Mit Gott er-־ eht, Du, der iedens. Eure Mehr gegen x eine Auf- Die Weisen ragen religiaus Himmel-;ebracht sein m erhob der;ewande eine zu erinnern, nmels trägt, > Einwänden wollte seine untergraben, m Umsturzes er, die aus iten, die die ■ in Zweifel ,seine Söhne en noch und -ars man sie , wenn ihre is bald kühl p, ״Söhne ob sie auch ,הנלדם על Sie richten sein Gesetz. § Ahnherrn :סירס אל ״ תבוא נפשי ובקהלם אל תחד כבודיin ihren Rath u meine Seele, in ihrer Versammlung wohnt nicht meine HerrU^,׳^ Ein hartes Wort führwahr, doch ist diese Härte erklärlich, wen. man bedenkt, welche Gefahr jene Korachiten für den Glauben in sich schließt, zumal es unter ihnen giebt אנשי שם קריאי כובד Männer von hohem Ansehen. Sprechen sie doch gleich Korach: ״Die ganze Genreinde ist heilig, in ihnen ist der Ewige!" sie bedürfen keines Gesetzes, denn ihre Führerin ist die Vernunft und das Gewissen. Auch wissen sie an der Tora gar Vieles auszusetzen und an der Tora gleich Korach zu mäkeln. Mit einem Worte, sie opfern den Glauben — der Wissenschaft, die Re l i gi o n — der Vernunft. Doch muß man ihnen auch Gerechtigkeit widerfahren lassen und anerkennen, daß sie bei ihrem feindseligen Auftreten gegen die Anhänger des Gesetzes doch dm Anstand nicht verletzen, wie ja auch von Korach gerühmt werden muß, daß er sich keineswegs zu frechen Ausfällen gegen Moses hat verleiten lassen. Und dies ist etwas, was man von Datan und Abiram nicht rühmen kann. II. Datan und Abiram sind zwei Menschen, aber nur eine Person, zwei Seelen und ein Gedanke. Ihren Charakter erkennt man an den Worten, die sie dein Gottesmann entbieten ließen, als er sie bat, zu ihm zu komnien. ״Ist es Dir zu wenig", ließen sie ihm sagen, ״daß Du uns aus Aegypten geführt, aus einem Lande, wo Milch und Honig fließt, um uns hier in der Wüste dem Tode zu überantworten! Du hast uns keinen Besitz an Feldern und Weinbergen gegeben! Willst Du uns etwa die Augen ausstechen? Wir gehen nicht hinauf!" Das sind Männer, welche die unbestreitbaren Verdienste des Gottesmanns läugnen und schmälern. Was sage ich schmälern! die ihm all das Gute, das er gewirkt, für eben so viele unverzeihliche Vebrechen und Fehler anrechnen, die am Schlechten Gefallen finden, denen der Friede ein Dorn im Auge, deren Lebenselement der Zank ist und der Streit. Wo Datan und Abiram auftreten, da kann man mit Sicherheit darauf rechnen, daß Hader und Zwist entsteht, wo ein gutes Werk und ein einheitliches Zusammenleben gestört werden soll, da sind Datan und Abiram obenan. Sie sind es, die dem Propheten schon in Aegypten hinderlich waren, wenn er Seligkeiten schlichten wollte, sie sind es, die ihm die