Mannheim
Compact Memory

Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-05-01 · 8-9 (5.1876) Mai-Juni · p. Seite 261

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
8-9 (5.1876) Mai-Juni
Date
1876-05-01
Page
Seite 261 (sequence 49)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/9616701-9617075-9617302--0615-9617351
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

'gesetzten M umgehen imtuegen da«' tt nur einen l ZK m. A, l'l, so nehmet aut Euch seimachet seine Me an bet ganz genau t, womit et אם חפץ בני uns Gefallen uns geben, ist die Höhe, nenn unsere auf welchem mn. ״Wem , die uner- ־eteit bürfen, Eiet. ״Wenn de Gedanke, en vermag, bieten, die lchher desto s gesammelt! mg Haschen, { t wir vor-1 Goldwage und verstehen sie so zu setzen, daß sie durch ihrer! Wohlklang das Ohr bestechen. Wir unterlassen auch Alles, was nur irgendwie Anstoß erregen könnte, wir sind freundlich, zuvorkommend, herablassend. Wie sollten wir da der! Menschen nicht gefallen, da doch die Quelle urrseres Thun und Lassens die ungetrübteste Selbstgefälligkeit ist; formen wir aber, m. A., behaupten, können wir es uns auch nur einfallen lassen, daß diese Lebens-, daß diese Denk- und Handlurrgsweise dazu arrgethan sei, uns auch das Wohlgefallen Gottes zu erwecken? Mit Nichten! כי האדם יראה לענים וה׳ יראה ״ ללבבDenn die Menschen sehen nach den Augen, und der Ewige sieht nach dem Herzen," die Menschen lieben den Schein, und der Ewige liebt die Wahrheit. Um Gottes Wohlgefallen zu erlangen und dadurch in das Land der Verheißung zu kommen, müssen wir uns, m. A., Tag für Tag, Stunde für Stunde gegenwärtig halten, was wir uns als Menscher!, was wir uns als Israeliten schuldig sind, müffen wir Gott vor Augen haben in Allen!, was wir thun. Israeliten! Wollet Ihr nicht blos den wandelbaren, sterblichen Menschen, sondern auch den! Ervigen, Eurem Gotte, gefallen, so machet Euch Schaufäden an den Ecken Eurer Gewänder, machet Euch Erinnerungszeichen, die Euch an die Schwächen Eurer menschlichen Natur gemahnen, bestellet Euch Wächter an den Pfosten Eurer Häuser und Thore, die Euch zurufen: ״ אך בה אל תארוהוwerdet nur den! Ewigen nicht untreu," — dann, m. A., werdet Ihr Gott gefallen, dann werdet Ihr ihn ehrsürchten, dann wird seine Lehre Euch eine Leuchte sein, dann werdet Ihr das Land der Verheißung in seinem Strahlenlichte sehen. II. m wir der- - > menschen-!'; fällt uue,,!s ja am;leinen wie' aus un* . , den Kr- L Aschreibt; ר י aus die I ״Besehet Euch das Volk, das darin wohnt, ob es stark ist oder schwach, ob dessen wenig ist oder viel." Die Kundschafter, m. A., welche dem Volke die Beschaffenheit des Landes Kanaan schilderten, sie konnten nicht umhin, selbst wider ihren Willen, das Geständniß abzulegen, daß dieses Land ein herrliches, ein mit allen Vorzügen gesegnetes sei, und gerade deshalb, weil sie diese Vorzüge rückhaltslos anerkannten, gerade deshalb, weil ihre Berichterstattung eine den gehegten Erwartungen entsprechende war, weil sie eine unparteiische, wahrheitsgemäße zu sein schien, mußte das, was sie später vorbrachten, von desto nachhaltiger Wirkung auf die erregten

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.