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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-05-01 · 8-9 (5.1876) Mai-Juni · p. Seite 243

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
8-9 (5.1876) Mai-Juni
Date
1876-05-01
Page
Seite 243 (sequence 31)
Language
German
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243 lden sollen. 3»ba, der dem Er-׳ 'lischch die!ollen stets »i^ter und der macker הזית אי? ,Siehst du nge werde iedngen!" el, Handmechange die Gein lebenichrebun- . ist Vorhin den r Cultur. nne in's chlet mit סובה ה: 1 ist ein vorwärts men und dern zu )eit, er De zugeiebe sich sich hin׳ zu sinicht, die eßet eng Dem des!en hat. Stützen sich der Gefallene — in ihnen gehet auf, zu ihnen rettet sich der mit dem Vaterfluche belastete Simeon. An ihnen rankt er sich empor und erhebet aus der tiefen Gesunkenheit sich. M. A.! Die zweite Stelle, jedoch inrmer im Vorwärtsziehen hin gen Mittag, woher sonnige Reife stammet, die siegreich überwindet der kalten Nachtfröste Einwirkung — auf zum Licht aus der Verderbniß Dunkel — nimmt ein die in des Lebenskampfes auf- und niederwogendem Gewühle errungene Einsicht, die Weisheit der Lebenserfahrungen, die oft theuer erkauft sind, die oft entstammen Thaten und Vorgängen, welche ein steter Vorwurf bleiben. Diese Einsicht, diese Kraft, die es vermocht, die Kreise derer, welche gefehlt und gebüßet, welche geirret und bereuet haben, — wieder einzulenken in den Weg der Wahrheit und der Tugend! Vereint, m. A., zogen gegen Abend hin der Rahel Söhne — Jos es's Sprossen, des Mannes, der des Lebens harten Kampf gekämpfet und des Benjamin, ber ein ״ בן אדניein Sohn des Unglücks und des Elends" ist gewesen. Im Westen — wohin ihr Zug sich richtete, glaubten unsere Alten die Stätte des Schnees, des Hagels, der Hitze und Kälte — der Unwetter alle, die das Leben bedräuen. Ihnen entgegen sind gestellt die Nachkommen Rahels, sie, die das Leben des Gemüthes, des frommen Sinnes, der Liebe versinnbildlichen. Rahel und Josef, die Ahnen, sind ihre Vorbilder. Auch sie kämpfen, kämpfen den s chwereren Kampf der Leiden, kämpfen im Dulden herrischer und siegreicher als die thatenreichsten Helden. Im Norden aber, tu. Th., da Dunkel und Düsterheit Herrschen, gen Mitternacht, da Noch und Leid und Elend hervortreten, da lagern der wirklichen Liebe Vertreter — Dan, der in Weisheit richtet und schlichtet, Ascher, der von seinem Ueberflusse freudig spendet, und Naftali, ״der an Wohlwollen reiche" שבע רצון. So, m. A.! bietet Israels Lager uns ein Abbild der vielverzweigten Aeste, die der Lebensbaum nach allen Seiten — nur nicht nach unten — breitet! Es trennt Herrschaft sich und Wissen und Gewerbe. Es ragt in andere Kreise der Seele und des Ge- Wissens Kampf und Sieg und Niederlage — es trennt vom Ver- ׳tande sich' des Gefühles und des Gemüthes Walten, das ewig Weibäche selbst in des Mannes Brust — es sondert von der Sorge um [ )äs eigene Wohl sich ab die Sorgfalt für der Anderen Gedeihen. Zo ist reiche Mannigfaltigkeit naturgemäß gesetzet. Ein Abfall ist's

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