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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-05-01 · 8-9 (5.1876) Mai-Juni · p. Seite 235

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
8-9 (5.1876) Mai-Juni
Date
1876-05-01
Page
Seite 235 (sequence 23)
Language
German
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®" mit bm M und des f um immer \ tnb das nicht f t und Glücknicht... ' t Wein und ' t>es Menschen I שי" mit Lied en dem (M- und Gesang, - ganzen Wes. werden am ' 'ten und edel- ' tt uns ״die. Freude umuub freudig \ lßerung der auch seine it für einen Nachdenken iesem Feste erblicket ihr nd Reinheit uns, daß ls bis zur alle Qual ife und alle! der furchtgesunken in § Thatfache rsenwirein ,nähme an . a. L. - famint unb sonbers in ben Fluthen urrtergegangen, ba wollten bie Engel ein Loblieb zu Ehren Gottes anstimmen, Gott ber Herr aber rief ihnen entgegen:?מעשה ידי טובעין בים ואתם אומרים שירה ״Wie! Meiner Hänbe Werk, Menschen, benen ich Leben unb Dasein gegeben, hat ein solch furchtbares, grauenhaftes Loos getroffen, unb ihr wollet Lieber anstinrmen, in Jubel ausbrechen!" Die Egppter haben ihr Geschick verbient, höre ich euch, m. A. sagen, hätten sie nicht gesünbigt, nicht gefrevelt, sich nicht gegen Gott aufgelehnt, hätte eine solche Strafe sie nicht ereilt. Meine Brüber unb Schrvestern!"מי יאמר זכיתי לבי טהרתי ת׳ ״Wer von uns fühlt sich frei von Schulb unb Sünbe?" (Sprüche 20, 9.)! Sinb wir nicht alle schwache sünbige Menschen, bie sich gar oft gegen ben Willen Gottes auflehnen! Der Herr — erzählt bie Schrift — hat Pharao gezüchtigt, weil er Gott in seinem Innern geleugnet. Als Mosche nämlich zu Pharao gekommen unb zu ihm im Namen Gottes gesprochen, ba rief Pharao voll Hohn unb Trotz: ״Wer ist bemt ber Ewige, auf besten Stimme ich hören soll, ich kenne ben Ewigen nicht!" (2. B. M. 5, 2.) Saget an! m. A., wenn berselbe Mosche an uns herantritt, zu uns im Namen Gottes spricht: ״Ihr sollt bieses ober jenes thun ober lasten, bas Eine ober bas Andrere entbehren unb barauf verzichten", wie oft antworten wir mit Pharao: ״Wer ist benn ber Gott, auf besten Stimme wir hören sollen, einen Gott, ber heute noch solche Gesetze unb Gebote ertheilt — keniren wir rächt! Gott — erzählt bie Schrift — hat Pharao gezüchtigt, weil er feine Untergebenen gebrückt unb geknechtet. Saget an! Wisset ihr euch frei von bieser Schulb! Seid ihr gegen eure Untergebenen nicht ebenfalls zuweilen hart, strerrge, ungerecht! Behanbelt ihr sie innner mit ber gebührenben Schonung unb — Menschlichkeit! Seib ihr imurer — in Wort unb That — sanft, gut, milbe, versöhrrlich eurem Weib unb Kinb, eurer ganzen Umgebung gegenüber! Gott — erzählt bie Schrift — hat Pharao gezüchtigt, weil er Israel, weil er bie Jugenb Israels vom Gottesbienst zurückgehalten. Saget an! Haltet ihr euch selber, haltet ihr bie armen zarten Kinber nicht ebenfalls zurück vom Gottesbienst unb Gotteswort! Gott — erzählt bie Schrift — hat Pharao gezüchtigt, weil, wenn bie Plage über ihn gekommen, er versprochen, seinen Widerstarrb aufzugeben unb zu Gott zurückkehren zu wollen, sobalb aber bie Plage gewichen, er geblieben, was er gewesen, ber

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