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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-03-01 · 6-7 (3.1876) März-April · p. Seite 207

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
6-7 (3.1876) März-April
Date
1876-03-01
Page
Seite 207 (sequence 51)
Language
German
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207 einer eitlen 1 1 nimmer p \ ejtalt immer | M der Tod I hinabsteigen, 1 l-, gar Viele 1 mtragenunb; peilen und ' die Spuren sind, dessen d Genießen, : den matten seines Ant- , eiste folgen-׳; Verderben, ' 0» entgegen, mt der Tod ezerrt wird? dem srühen -n harmonier, zerstören ten, es aber unterlassen. — Die Zeit braust mit rasender Geschwirrdigkeit über unsere Häupter dahin, Vieles müssen wir vollbringen während der kurzen Zeit unseres Daseins; müssen als Kinder schon die zahlreichen Pflichten Eltern gegenüber erfüllen; müssen als Jünglinge lernen, durch tausenderlei Erfahrungen wandern; müssen als Männer sorgen für die eigene Familie, für Weib und Kind, und sollen wir nach unserem Tode nicht gänzlich vergessen werden, so müssen wir auch Etwas für die Menschheit thun, durch Redlichkeit, durch Biedersinn, durch Wohlthätigkeit, durch Freigebigkeit^ durch Friedfertigkeit uns ein bleibendes Denkmal in der Erinnerung unserer Mit- und Nachwelt setzen, und thun wir's nicht, weichen wir vom Pfade des Rechtes, der Menschenliebe, ab, dann zählen auch wir zu den Jorde-Dumah. Und nicht zur Ehre, nicht zum Preise Gottes ist ein solches Leben hienieden. Nicht loben ihn diejenigen, die gegen seinen heiligen Willen handeln; es loben ihn nicht jene N688im, die in den Pfluhl der Sünde immer tiefer und tiefer fielen, bis daß die Wellen verderblich über dem eigenen Haupte zusammenschlagen und das Andenken derselben hinweggefegt wird von diesem Erdboden, als hätten sie nie hienieden gelebt, nie diese Lust geathmet, nie diese Sonne geschaut, nie an diesem Tageslichte sich erquickt. König David! vor deiner Weisheit beugen wir uns. Nicht die lebendigen Todten, auch die nicht, die in den Tod selbst hinabsteigen, preisen Gott den Allwissenden und Allgütigen. % eben reinen : irre trüben, : j\t der Lite-;eher ist, als . ^willkürlich 1־ tenbe Silber ■ ionne eingei bas ganze; Üenschen ist, Leben ist der edelsten, r diejenigen - thun An- | III. ״ ואנחנו נברך יה מעתה ועד עולםWir aber wollen Gott loben jetzt und immerdar!" — Die schaurigen Bilder, die ich euch bis nun aus dem Leben und getreu nach dem Leben entworfen, ziehen vorüber; das Leben hat auch heitere Seiten, und von Gott ward uns die Weisung :״ שמח בחלקךfreue dich deines Lebens!" Denn Gott will nicht haben, daß wir stets nur entbehren, nur leiden und dulden sollen. Er hat die Freude als eine seiner liebsten Schöpfungen in die Welt gesetzt und der Mensch genieße sie rein, lauter, genieße sie im Jünglings-, im Mannes- und im Greisenalter. Freilich giebt es auf der Reise durch's Leben gar viele Räthsel, die uns selbst die Freude verbittern können, wenn wir deren richtige Lösung nicht finden, darum forsche und suche der Mensch, bis daß er sie sindet. Lasset uns einige derselben zu lösen versuchen!

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