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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-03-01 · 6-7 (3.1876) März-April · p. Seite 189

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
6-7 (3.1876) März-April
Date
1876-03-01
Page
Seite 189 (sequence 33)
Language
German
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189 1n die einH meine ^uemlichkei!, >e vornehm ldmg, wch ׳, Etwas zy ganzes Eni- >eÄ, nichts leinung über t seiner ch verschrvomieht er nicht Hoheit sei-! Krone des vollen heißt nsch sein?!npsheit, er >en, wie ein nuch Unheil er religiöse id das Gute! ein Hungi s glauben ׳ und Dürre > Durst zu . Und ist den Borgeschrieben,ץ ־ von den n, ohne zu er säst abd so kümschauuug? איש:;ר der Thor aschiue die l: chahmiy | wenn ihr nur das Denken nicht abverlangt wird, die nur mit dem Körper und nicht mit dem Herzen der Religion dienet — das ist kein wahrhaft menschenwürdiges Handeln, das ist noch kein Haben eines Gottes in sich. Wenn der Gott unser Gott sein soll, dann ist er es nur, wenn wir Innigkeit und Tiefe, Klarheit der Ueberzeugung und Festigkeit der Gesinnung verbinden, wohl können wir in unserm Erdenschreine die ganzej Fülle der Gottesherrlichkeit nicht fassen, wir können Gott selbst nicht ganz in uns aufnehmen, aber was wir von ihm haben, das soll ganz das Unsere sein, das soll so unser sein, wie unser Blut, so innig mit uns verbunden, wie unsere Organe. Einem solchen ׳זה אלי den: Inbegriff der eignen inneren Gottesanschauung, ״ ואנוהוdem bauen wir auch eine Stätte", dem können wir unsere Verehrung mit ganzer Seele weihen. II. ״ אלהי אבי וארממהוDer Gott meines Vaters — und ich will ihn erheben." Moses begnügte sich nicht, seine begeisterte Freude, sein liederschaffendes Seelenglück darüber zu äußern, daß die gewaltige Katastrophe am Meere seinen Glauben an Gott bewährt und bestätigt habe, er empfindet auch darüber eine hohe Wonne, daß her Gott seines Vaters sich hier wiederum offenbart habe. Wirsehen hier eine zweite Quelle religiöser Erkenntniß in ihm fließen, ein zweites Bild seines Gottes in ihm, das ihn: ebenso, vielleicht noch heiliger, noch höher steht, als das erstere. Es ist das Bild, welches die Väter, die Ahnen, die Lehrer Mose's gehabt, auch dies lag ihm am Herzen, daß es als ein wahres sich ergebe. Das ist der Zug, der von Abraham ab die Gottesverehrer kennzeichnet, das ist die Pietät, welche von Jsak auf Morijah in der erschütterndsten Weise bethätigt, der Leitstern auf allen Wegen unsrer Väter wurde. Der Gott des Vaters war es, der den Jacob in Bethel kräftete, der Gott des Vaters, der die Söhne Jacobs nach Egypten ft'lhrte, der Gott des Vaters war es, der den Mose im feurigen'Dornbusch seine Freiheitsstimme ertönen ließ, der Gott des Vaters war es, mit dessen Botschaft Mose die Herzen der gedrückten Brüder zu allererst belebte, zu neuer Hoffnung erhob, zu neuen: Muthe stärkte. Der Gott des Vaters war es auch, den er am Meere erkannte, den zu besingen er so begeistert war. Pietät gegen die Religion, welche der Väter Licht und Trost gewesen, Hochachtung für die Worte der Weisen, die vor R a h m e r 's Israelitisches Predigt-Magazin. April 1876. 13

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