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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-03-01 · 6-7 (3.1876) März-April · p. Seite 179

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
6-7 (3.1876) März-April
Date
1876-03-01
Page
Seite 179 (sequence 23)
Language
German
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179 *9מ ‘ — bas Äudeiithme äudenthum, n und Freiden Gebote,1 en verzichtet 1 zu gehör- Äaverei ist l!t die freie Ile hinsieht, ln Wunsch, Feld und , nicht die t> nicht die ö Joch der so hört sie e Welt ist hl der Lctutzend die e, זנה die es Juden- , das frei- , das ist!inen Ort hlen darf Sclaven- und belft, zählt .t sie mit en, was elegenheit t ist uns st nennst oas über ist, ms e Freude 1 Grund dafür tu dir. Uns ist sie keine Last, uns ist sie Lust, uns ist sie זבח Hingebung. Was wird der Liebe, der wahren, denn zu schwer, wenn es das Geliebte fordert, was erquickt sie mehr als die Beschäftigung mit dem, was jenem Freude macht. Es ist uns ja die Kraft Gott zu lieben gegeben, was sollte uns willkommener s^in, als von dieser Kraft die Proben zu geben, als zu beweisen, daß keine fremde Lust uns ihm entfremden kann, זבח und nicht עבדה — im Sinne einer sclavischen Last — ist uns unsere Religion! II. הזאת Mit höhnendem oder verwundertem Tone ruft die gottentfremdete Seele demJudenthume zu, ״ ,הזאתdu da", was bist du bedeutsam, was bist du zu schätzen! Welche Hoheit, welche Größe, welche Herrlichkeit entfaltest du? Voll bist du der sonderbarsten Sitten, schränkst ein, wo alle Welt der Freiheit sich erfreut, trennst dich von aller Welt, um den eignen Weg zu gehen, gehst in Hübten, wenn alle hinausziehen, isiest nicht, was am besten mundet, feierst Feste und verbietest dir Speisen, willst alle Welt beglücken und wirft von aller Welt gemieden, sage o Judenthum, bist du nicht ein הזאת. Was wir dagegen antworten! NLL ״ein Ueberschreiten" ist unser Religionsleben. Wir meiden, was da unheilig ist, was je einmal die Menschen entehrt und entwürdigt, wir überschreiten die enge Grenze irdischer Begierden und fleischlicher Gefühle, wir überschreiten die Marken leidenschaftlichen, genußsüchtigen Strebens und Regens, wir überschreiten dies Land der blutigen Phantome, gemaltthätiger Herrschsucht und völkervernichtenden Ehrgeizes, wir überschreiten die fanatische Bekehrungssucht, die mit Dornen leiten und mit Betäubung aufklären will, wir ringen uns aus Erdeubanden mit aller Kraft empor und greifen hinüber in das Reich der erhabenen Geistigkeit, wo Heiligkeit und Reinheit waltet. Und das willst du höhnen, was du nicht vermagst, wozu du zu schwach bist, das willst du gering schätzen, du kannst nicht mitschreiten und willst unfern Schritt bemängeln, deine Schwingen sind lahm, und du spottest über unfern Flug! Du trägst die Fesseln deiner Gier und hältst sie für Freiheit,.wir werden von den Flügeln Gpttes getragen und sind frei. III. לכם ist das dritte Tadelswort. Was nützt es Euch, was bringt Euch Euer Opfern, Euer Ueberschreiten für Gewinn? So

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