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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-03-01 · 6-7 (3.1876) März-April · p. Seite 167

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
6-7 (3.1876) März-April
Date
1876-03-01
Page
Seite 167 (sequence 11)
Language
German
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167 lsch an bem loch Ende, ungezügelt n der W selber in seinem und hat eigene die übrige n der Er- Kohelch ndere veruszusinden Selbstsucht 1>t sein eiziehung zu Brust des ich hinaus!sein durch verleihen, e sich benur eine re innere;:׳hebt in wir säst ausalles das, ieffen Leigend die rit einem eren Erbefriedigt fühlen, wie ein Schattenspiel, wie ein wesenloser Schein vorüberziehend muß dann das Leben ihm erscheinen. M. A.l Ueber das Gemeine uns erheben, die Selbstsucht überwinden und uns mit Selbstentsagung dem Dienste eines Höheren widmen, das ist allein der Weg, wie wir das Leben adeln, wie wir die rechte Weihe ihm verleihen. Nur derjenige, dem es gelungen ist, sich durch strenge Selbsterziehung aus den Banden der niederen Triebe zu befreien, nur wer mit sich selbst gerungen, wer sich geheiligt hat, nur der kann in seinem Leben Heil erblicken, nur der kann einst befriedigt aus dem Leben scheiden. Wo aber, m. A., fottten wir, die Söhne Israels, Belehrung suchen, wo sollten wir Belehrung finden über die Heiligthümer, durch die wir unser Leben weihen, wenn nicht in dem Gottesbuche, das ganz und gar der Erziehung Israels zu einem ״heiligen Volk" gewidmet ist? So laßt uns denn, anfnüpfenb an die beiden Sätze, welche den Schluß unseres Wochenabschnitts bilden, eine Betrachtung darüber anstellen, auf welche Weise wir unser Leben heiligen, wie wir den Heiligthümern des Lebens gegenüber uns verhalten sollen. Die Morte der heiligen Schrift, die uns zum Ausgangspunkt für unsere Betrachtung dienen sollen, lauten wie folgt: לא תעשו לכם אלילים וכר ואבן משכית לא תתנו בארצכם וה את שבתותי ״ תשמרו ומקדשי תיראו אני ה׳Machet Euch keine Götzen, und Schnitz- und Standbild errichtet Euch nicht, und einen Stein mit Bildwerk setzet nicht in Eurem Lande, um Euch darauf niederzuwerfen, denn ich der Ewige bin Euer Gott. Meine Sabbathe sollt Ihr beobachten, und mein Heiligthum sollt Ihr ehrfürchten. Ich bin der Ewige." I. ״Meine Sabbathe sollt Ihr beobachten, und mein Heiligthum sollt Ihr ehrfürchten. Ich bin der Ewige." M. A.! In wahr- Haft charakteristischer Weise spiegelt' in diesem Satze sich der Geist des Judenthums ab. Diese schlichten und einfachen Worte fassen in sich einen tiefen und geradezu grundlegenden Gedanken des Judenthums, in schmucklosester Form wird hier eine Wahrheit ausgesprochen, welche 'für die Gesammtanschauung des Judenthums von tief eingreifender Bedeutung ist. Unsere alten Lehrer wollen die Tragweite dieses Satzes kennzeichnen, indem sie -die Bemerkung machen: ד,זד,יד ״ כאן הכתוב על כל המצותdas ganze jüdische Religionsgesetz ist

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