Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 6-7 (3.1876) März-April
- Date
- 1876-03-01
- Page
- Seite 161 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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161 fte wieder He Speise- "wir eure Äschch Erkenntlich- Jeiertagen gegen in de!! ^emEwien, Ursache der alle r eurem kbarkeit rtigen Be- '»der, als 1in bestimdas Ge-! worden und zu Venu ein »re Wünjeln läßt, ld Auswachsen, se Me ttel, die em Müerderben Enttäulangem vas sie nur gewünscht, habe für sie gearbeitet Tag und Nacht, ohne Nutz und Rast, unr ihnen alle Bequemlichkeiten und Annehmlichkeiten zu bereiten, auf daß sie desto williger, eifriger auch auf meinen Wunsch achten und merken, und sie, die Undankbaren, haben meine Güte mißbraucht und die Mittel, die ich ihnen zum Guten gegeben, zum Bösen verwendet . . . Erregt aber schon die Undankbarkeit der Kinder in solchem Maaße den Unwille:! des Vaters, in welchem Maaße erst die Undankbarkeit der Menschen den Zorn des himmlischen Vaters — den Zorn Gottes. Die Gaben des Vaters, so viel und zahlreich, so oft und häufig sie auch sein und sich wiederholen mögen, sind immer begrenzt und beschränkt durch Maaß und Zeit, ein Vater kann seiner! Kindern nicht Alles geben und nicht immer und ewig geben. Wenn aber Gott, der gnadenreiche und barmherzige Vater im Himmel, der unerrnüdliche Spender alles menschlichen Heils und Glückes, wenn Gott, sage ich, den Menschen giebt Verstand und Vernunft, damit sie ihn erkennen und anerkennen, ihnen giebt Leben und Gesundheit, Kleidung und Nahrung, Güter und Neichthürner, Ehre und Ansehen, damit sie froh und freudig zu ihn! ernporblicker!, sich dankbar und ergeben seinem Dienste weihen und widmen, und die Menschen, voll Tücke ur!d Undankbarkeit in! Herzen, gerade die Mittel, die sie an Gott erinnern, zu Gott führen sollen, mißbrauchen und sie zur Sünde, zum Abfall, zum Verderben, zum Laster verwenden, wenn sie mit ihren! Verstand und ihrer Vernunft Gott läugnen und sein Gesetz verhöhnen, ihre Güter und Reichthümer zur Befriedigung ihrer sündhaften Wünsche und Lüste gebrauchen,!nißbrauchen — giebt es eine größere Undankbarkeit! Ist der Vorwurf nicht vollkommen berechtigt: ״ כסף הרביתי לה וזהב עשר לבעלIch habe den Menschen, spricht Gott, das Leben und alle Güter des Lebens gegeben, damit sie mich erkennen, verehren, heiligen, und sie verwenden Alles, was ich ihnen gegeben, gerade zu dem, was mich kränkt und erzürnt, meinen Nan!en entweiht und entheiligt!" — Und doch, m. A., war von jeher die Undankbarkeit der Menschen gegen Gott die Quelle aller Entartung und Entsittlichung, aller Glaubens- und Gottlosigkeit in der Welt. Von jeher bis auf den heutigen Tag, sage ich, und wir wollen das Gesagte beweisen durch drei Fälle, in drei verschiedenen Zeiten. Den einen Fall aus der vormosaischen Zeit, bevor es noch ein Israel, ein Judenthum gegeben, den zweiten Fall