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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-01-01 · 4-5 (1.1876) Januar-Februar · p. Seite 150

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
4-5 (1.1876) Januar-Februar
Date
1876-01-01
Page
Seite 150 (sequence 54)
Language
German
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Betrachtungen uns lehnen, bietet uns ebenfalls die erwünschten Anknüpfungspunkte. I. Da lesen wir seit einigen Sabbathen diejenigen Bibelabschnitte nn Tempel, die von den Priestern, ihren Dienstleistungen im Heiligthum und den durch sie ehemals dargebrachten Opfern handeln. Der Tempel mit dem Opferaltar ist nicht mehr, der Priesterdienst von ehedem ist damit erloschen, aber eil: anderes Heiligthum, mit einem anderen Altar und anderen Priestern ist an deren Stelle getraten, — die Priester a u f g a b e ist dieselbe geblieben. Und dieses Heiligthum? dieser neue Altar? diese anderen Priester? Wo und wer sind sie? ״Seit dem der Tempel auf Moria's Höhen zerstört" — משחרב בית המקדש' sagen unsere Weisen שולחנו של אדם בזבחו־ ״ist der F a nti lientisch an die Stelle des Altars getreten." Herrliches Wort trefflicher Weisen!, das den Ehestand zum Gottesheiligthum, den häuslichen Heerd zum Altar erhebt, und somit dein Ehepaare den Priesterdienst zuweist. Der Ehestand ein Gottesheiligthum — das ist die hohe Bedeutung, die unsere Religion diese!» heiligen Stande verleiht; חחי את ״ מקודשת ליDu sollst mir an geheiligt sein" — lautet demgemäß auch unsere religiöse Trauungsformel, und für die ganze Handlung, die wir jetzt hier vornehinen, hat unsere Religion keine andere, keine höhere Bezeichnung, als: ״ ,קידושקHeiligung." Damit hat sie die hohe, ideale Bedeutung der Ehe klar gezeichnet, die eben darin besteht: unser Leben zu heiligen und zu weihen, es aus \ dem niederen Dunstkreis eigennützigen selbstsüchtigen Einzellebens emporzuyeben zu den lichten Höhen beseligender Herzens- und Geistes- Harnwnie, zu gegenseitiger Verstttlichung, Veredlung und Vervollkonttunung. Jede Ehe, die diesen gottgewollten Zweck zu erfüllen trachtet, gleicht darum einem Gottesheiligthum, einem Tempel, dessen letzter Zweck ja auch kein anderer ist, als: unsere Lebensanschauungen zu läulern, uns zu veredeln und stets vollkommener zu machen. Auf welche Weise aber Wird dieses erhabene Ideal des Ehestandes erreicht? Welches ist die Priesteraufgabe des Ehepaares, der Priesterdienst, ben Gatte und Gattin am Altäre des häuslichen Heerdes unausgesetzt zu verrichten haben? — Auch hierfür giebt uns das Gottesbuch die nöthigen Andeutungen, es bewährt sich das uns be- 3ן Mlge j der Pri war, al üünbnii Sott gei j&nbnij ML , Seifen tzeN )er Sei genießt, M bop sonstige We l sittliche hüten! D iten", Theili;n ersit Heu: Zu de gesellen - :7,ב schen d s-tz: L deru Hcitig

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