Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 4-5 (1.1876) Januar-Februar
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 149 (sequence 53)
- Language
- German
- Belongs to
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149 en eigenen n sie mir ln nur ein >er Genußer Mensch: em Heilig- , gewidmet es geschasachten, bedern nimm aus der ersten Deutung die Lehre, daß es nie zu spät ist» Gutes zu pflanzen, und daß du nicht fragen sollst, ob du noch Frucht erzielen und selbst dich ihrer erfreuen wirst; da gllt wahrlich auch des Weisen Wort' ״Am Morgen streue deine Saaten aus, und am Abend laß deine Hand nicht ruhen!" (Wird fortgesetzt.) וני תבאו mzet, so nicht gein heiliger ahre aber Mos. 19. Deutung die Worte Ihr sollt!Itter nicht ich gesorgt kommende? iß davon t >anze sin-!lnlckung j t dich er-! ' sein Hetz > idniß des sie nicht mcht M Herz die VIII. Die Priester am häuslichen Heerd. Trauungsrede zum dritten Muche Mose's. Vom Herausgeber. Dem heiligen Bündnisse der Liebe und Treue, das Sie, mein werthgeschätztes Paar, in Ihrem Herzen längst vorher geschlossen, das Sie als Bürger sodann den Anforderungen des Gesetzes gemäß durch Wort und Unterschrift jüngst erst besiegelt haben, nunmehr auch als Israeliten die religiöse Weihe geben zu lassen, — sind Sie, m. Werthen, hier unter diesem Trauhimmel erschienen. Dieses innere Herzensbedürfniß, das Sie hierher nach dem Gottes- Hause geführt, um, bevor Sie das gemeinsame Leben in dem heil. Stande, in den Sie getreten, beginnen, den Segen dessen zu erflehen, der der Lenker der Menschengeschicke ist, ein unwiderleglicher Beweis, daß dieser Bund denn doch etwas mehr als ein bloßer bürgerlicher Act ist, dem man durch einen Federstrich genügt, daß Sie von der höheren Bedeutung desselben innerlich durchdrungen sind. Wohlan denn, lassen Sie mich an diese Grundstimmung Ihres Herzens anknüpfen, und von der Bedeutung des Ehestandes nach der Auffassung unserer Religion, sowie von der Aufgabe, die sie einem jeden Ehepaare stellt, jetzt mit Ihnen reden, — das dürfte dem Zwecke, den Sie dieser Stunde geben wollen, am ehesten entsprechen. Das Gottesbuch, an das wir am liebsten bei allen unseren