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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-01-01 · 4-5 (1.1876) Januar-Februar · p. Seite 139

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
4-5 (1.1876) Januar-Februar
Date
1876-01-01
Page
Seite 139 (sequence 43)
Language
German
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139 ©tei* in chten uni) verleihen Nuth ein- לי es ijt r wieder ■ufbrängt e, scheinauch der igm Zu.-!eues Lejeder sich nerzlichen der gleich Tod nur rs wahre!och seine nng, die en inu^ gesegnet, ge Weihe שמורא Lehren- Rpten." genweht,! IS״ ver-; heilige 1!Mittel- •; öttlichen sicherlich I n jeder f ganze laufe״* diese Beziehung der Befreiung Israels aus die sich verjüngende Natur ist dem scharfen Blicke und Forschergeiste unserer Alten nicht entgangen, כי ״ הנה הפתו עבר׳ אלו ת׳ שנים שנגזרו על אבותינוSiehe, der Winter ist vorüber; diese Worte, meinen sie, bezeichnen den langen Ausenthalt Israels in Egypten"; הנשם וכוי אלו פ״ו שנים שהיזק ״ השעבודder Regen enteilt, ist dahin, — den Zeitraum, da der harte Druck auf Israel am schwersten lastete"; הנצנים נראו אלו הגואלים ״die Blüthen lassen sich sehen am Boden, — das sind die Erlöser"; עת הלמירוה הגיע זמנה של תורה להנתן שכתוב זמירות היו לי חוקיך ״die Zeit des Sanges ist gekonunen; gekommen ist die Zeit, da die Thora gegeben werden sollte, von der es heißt: Gesällge sind mir deine Satzungen." ״ וקול התור נשמע זד. משלהUnd die Stimme der Taube läßt sich hören, das ist die Stimme Mose's", die Israel die Freiheit nach körperlicher Knechtschaft ankündigte und die göttlichen Satzungen und Verordnungeli verkündigte, um es zur geistigen Freiheit zu führen. Und wer könnte es in Abrede stellen — wenn er sich nicht begnügt, blos die Oberfläche zu beschauen und nicht in die unergründliche Tiefe der göttlichen Lehre wenigstens einen forschenden Blick zu werfen — wer köllnte es in Abrede stellen, daß aus dem göttlichen Buche heraus uns eilt freier Geist entgegenweht, der Geist, der sich in der Natur als unaufhörlich schaffend und hervorbringend zeigt und zu erkennen giebt! Auch auf dem Boden der göttlichen Lehre glaubt das blöde und kurzsichtige Auge nicht selten etwas Todtes wahrzunehmen, was itt Wahrheit nicht vorhanden, während der sich in dieses Buch vertiefende Geist gleich dem Naturforscher, der selbst in den scheinbar leblosen Erscheinungen doch lebendige Kräfte erblickt und immer neue Entdeckungen macht, überall frisches Leben in dem göttlichen Geist sieht. Und wenn irgend ein Abschnitt in der heiligen Schrift jener Täuschung unseres leiblichen Auges Vorschub zu leisten vermag, so ist es die Verordnung über ״Para-Adumah", deren Verlesung dem heutigen Sabbath seinen Namen verliehen. Hier haben selbst jene unermüdlichen Forscher und großen Denker früherer Tage das sie keineswegs beschämende, sondern ehrende Geständniß abgelegt, daß in diesem Gebote eine Wahrheit enthalten sei, deren Tiefe selbst ein scharfes Forscherauge kaum ermessen könne. Aber aus dieser vermeintlichen Dunkelheit dringt schon so mancher Strahl schimmernden Lichtes in unser geistiges Auge, das die hellleuchtende Sonne göttlicher Weisheit in ihren voll-

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