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Israelitisches Predigt-Magazin · 1876-01-01 · 4-5 (1.1876) Januar-Februar · p. Seite 100

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
4-5 (1.1876) Januar-Februar
Date
1876-01-01
Page
Seite 100 (sequence 4)
Language
German
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100 nämlich entzündete sich fleckenlos ein reines Licht. ״Auf dem reinen Leuchter soll er die Lampen zurecht machen"; und der Talmud fügt erläuternd hinzu: ״ שילדו מעשיה ממקום טהרAuch alle Wirkungen dieses Lichtes sollten ihrem reinen Ursprünge gleichen". (Me- :rach. 29 a.) Ein einziger fortgesetzter Gruß der Milde, des Friedens, des Wohlmeinens gegen Gott und Menschen durchweht denn auch alle Theile und Stationen des heiligerr Dienstes. Frieden und Brüderlichkeit entbot der abziehende Sängerchor dem Eintretenden *); Frieden und Glück für Stadt und Welt erflehte der Priester ganz besonders an diesem heiligen Tage für die Nahen und die Fernen^). ,.Der den beredten Laut der Lippe geschaffen, Friede, Friede dön Fernen wie den Nahen! spricht der Ewige, denn ich heile sie." (Jesaj. 57,19.) Auch wir wollen das Heiligthum des Versöhnungstages nicht verlassen, ohne den Segen des Friedens mit uns zu nehmen; auch unserer Zeit, auch unseren Gesellschaftszuständen thut.er Noth, jener Schmuck einer größeren Milde und eines bei Weitem größeren Wohlwollens gegen Menschen und Verhältnisse. Sehet, Wohlthätigkeit, Gefühl für die herbe Noth des Bruders und des Menschen, die wurde dem Israeliten niemals abgesprochen; denn als ״Erbarmende" רחמנים בני רחמנים kennt sie die Welt seit den Tagen ihres Urvaters Abraham. (Beza 32 b.) O, daß ich von der Milde ihres Urtheils ebenso viel sagen könnte; allein es ist und bleibt ein Erbtheil böser Zeiten, nächtlicher Jahrhunderte, diese Herbheit des Urtheils, diese Reizbarkeit des Sinnes, diese Bereit- Willigkeit, zu richten das Nächste und das Fernste mit der Waffe einer schonungslosen Kritik. Zu allen Zeiten war es ja der Werth und nicht der Unwerth, welcher die Pseudo-Kritik herausforderte; die eigene Unfähigkeit rächte sich stets durch einen nachsichtslosen Ostracismus am fremden Verdienste. Frieden aber und ewig nur Frieden anerkennt die wahre Religiosität. Das Licht des Glaubens ist und bleibt vor Allem ein Bringer des Friedens und der Menschenliebe; unter seiner Beleuchtung erstrahlt alles Menschliche in der wohlthuenden Farbenmischung der Alles rechtfertigenden Liebe. Wer die Blendlaterne einer splitterjbölt, bet jüä, ה אד: b, n> m verei § Khmi matt si haben, sich kl | digkeit e [einzelne (ien m\ ist!!ich für die j nahe A Mitte l Wechsel!ihre C!Gemei 9 Berachot 12». 9 Joma Jerusch 5, 3,

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