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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-12-01 · 3 (12.1875) · p. [Seite 30]

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
3 (12.1875)
Date
1875-12-01
Page
[Seite 30] (sequence 30)
Language
German
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94 deren Wucht Andere zermalmt worden wären, wer ihn da sah alsbald wieder das Auge erheben und sich ringend aufrichten durch die Macht des Geistes, der mußte sich unwillkürlich sagen: In diesem Herzen, das ein Tempel der wahren Gottesverehrung ist, wohnt ein mächtiger, starker und stärkender Go tt es glaube. Ja! der Mann, der über manches Formwerk uub manche Aeußerlichkeit sich hinwegzusetzen wußte, trug nichtsdestoweniger ein frommes, gottergebenes Herz im Busen, wir dürfen ihn, den Mann, dessen Hinscheiden wir so tief beklagen, mit vollen! Rechte zu den Frommen zählen, denn wer nicht unterliegt in den Prüfungen des Lebens, wer sich nach Schicksalsschlägen zu erheben weiß durch Gott und in Gott, der ist wahrhaftig fromm. 3. Von dem Gott in seinem Herzen sprachen wir; — soll ich denn nun auch von der allumfassenden Nächstenliebe sprechen, die sein Gemüth erfüllte? Hierzu fürwahr ist mein schwaches Wort viel zu unreichend. Hierzu, meine Brüder und Schwestern, möchte ich mit den Worten des Propheten sagen: ״Vernimm o Himmel, hör' es Erde, denn Gott spricht!" Ja, mein Gott! den Mann, den du zum milden Tröster der Trauernden, zur Stütze der Wittwen, zum Vater der Waisen, zum Versorger der Armen, im Leben dir erkoren, für den Mann, der in Liebe und Milde, in Güte und Wohlthun dein Sendbote war auf Erden, für ihn gabst du selbst Zeugniß durch den Silberkranz hohen Greisenalters,' mit dem du sein Haupt schmücktest, daß er deine Liebeswerke auf Erden treulich geübt. Wollt ihr aber auch menschliche Zeugnisie sehen, menschliche Urtheile hören? o! dann laßt sie hierher treten an diesen Sarg alle die heute um ihren getreuen Anwalt trauernden Wittwen und Waisen, all' die Armen und Elenden, und sie werden euch sagen: ״Ja! Vater Isaak war uns nahe in Tagen der Noch und des Trübsals, still und geräuschlos, schlicht und einfach trug er den Balsam des Trostes und der Hilfe in die Häuser und Hütten, wo das Schicksal Liefe, schwere Wunden geschlagen. Ja, eben so leicht und hoch, als er über die ihm selbst vom Geschicke geschlagenen Wunden starken Geistes und festen Glaubens sich zu erheben wußte, eben so tief und nachhaltig trug er den Schmerz Anderer im gefühlvollen Herzen und strebte seine Theilnahme durch die rettende That zu bezeugen. Er, der für sich selbst so wenig Ansprüche an's Leben stellte, war für die Wohlfahrt Anderer ängstlich bemüht. Wer > 1 sie 11 geb; Me 2 י es ihm!" -! Ich sein!; > pf mg Mn", d Dre M 'XI ten; von Mhe hal W vollen Mm die seine! lrüh entr hm ick ost ich di bedeckt di> heit, und Ja 1 den öäui das gelä sichtbar c!vir beive ׳ er so m *der die c erhellte; Wissen l lieh, sein Weltansc äuß Gottes

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