Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 3 (12.1875)
- Date
- 1875-12-01
- Page
- [Seite 31] (sequence 31)
- Language
- German
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־י י s»h afe ׳ durch-j, ׳ Ä biestm" 3 ist, )e* 3a! der" rElhkeit sich "Ms, gott- ' hm, beffen' 1e" Rommen Lebens, wer und in Gott,; '־ ־־־ י soll ich prechen, die aches Wort ern, möchte n o Hirnmin Gott! zur Stütze er Armen, Milde, in ihn gabst lters,' mit rus Erden :fl< sch», t an die-׳ den Witterden euch MH und ׳,g er den tten, wo so leicht chlagenen n wußte, im gerettende j che an's; ht. Wer ן nennt sie alle die Namen derer in Nah und Ferne, über Land und Meer, deren hilflose Jugend er Übermacht, denen er die Wege ins Leben gebahnt, denen er ein zweiter Vater war, für die er eine irdische Vorsehung geworden?!״ זכרה אלהי?יפערO! gedenke es ihm!" gedenk' es seinem verklärten Geiste im Jenseits, o Herr, laß sein Andenken im Strahlenglanze der Unsterblichkeit ewig glänzen, ewig blühen im Thau der Thränen, die er getrocknet, im Lichte des Wohlthuns, das da ausging vom ״glänzenden Morgenst ern", der für uns entschwunden. II. Drei Wegweiser nannten wir, die dem Verblichenen den Pfad zum ״ באר לחי ראיBrunnen des lebendigen klaren Schauens" zeigten; von Gott im Herzen, von der Nächstenliebe im Gemüthe haben wir gesprochen. Wollen wir den Manen des Verewigten vollends gerecht werden, müssen wir auch von der dritten Lichtspur sprechen, die ihm seinen Lehensweg zeigte und ihn zur reinen klaren Lebensanschauung führte, nämlich von der Bildung, die seinen Geist erhellte. Ja, du mein edler, mir noch immer allzuftüh entrissener Gönner und Freund! du, vor dessen Wissensreichthum wir uns so gerne anerkennend beugten, dein gedachte ich, so oft ich die folgenden Worte des Propheten las: ״Siehe Finsterniß bedeckt die Erde und Nebel die Völker, doch dich bestrahlt die Gottheit, und Gottes Herrlichkeit wird sichtbar an dir". (Jefaias 60.) Ja! Finsterniß bedeckte noch die Erde, Nebel hingen noch über den Häuptern der Völker, doch dich, du Verklärter, beschien schon das geläuterte Gottesbewußtsein, und die Gottesherrlichkeit ward sichtbar an dir. Ja, meine Brüder und Schwestern! der Todte, den wir beweinen, das war der Mann, der auf den Schwingen des Geistes seiner Zeit vorausgeeilt; aus den Schätzen reichen Wissens, die er so emsig einst gesammelt, drang für ihn ein Lichtstrahl hervor, der die geistigen Nebel seiner Zeit durchbrach und sein Geistesauge erhellte; sein Wissen war es, daß ihn vor Vorurtheilen schützte, sein Wissen war es, das seinem sprudelnden Geiste ewige Jugend verlieh, sein Wissen endlich war es, das ihm zur lebendigen klaren Weltanschauung verhalf. Wie nach den Worten der alten Weisen die äußere Welt auf drei mächtigen Pfeilern ruht, auf Lehre, Gottesdienst und Mildthätigkeit, so ruhete auch die innere