Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 3 (12.1875)
- Date
- 1875-12-01
- Page
- [Seite 29] (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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93 l t florfencn.׳) אן נפלת 8;׳ m, du glänjetilas 14.) eujtern stand Tagen sahen schweben in'r mildes Licht, len, säe M ilichen Reste ׳er Schmuck Menschen.׳ rdler Patrik,זר,ן als! Segnend id dich geneden sind, ^gesegneten tußerlicheni alte, sahen rnden, aus nt Herzens den Kranz gesegneten hohen Greisenalters, erworben, sahen an ihm zu Wahrheit geworden und in ihm verkörpert den Spruch des weisen Salomo ״ עטרת תפארת שבה בדרך צדקה תמצאDie Ehrenkrone des Greisenalters, auf dem Wege der Tugend wird sie gesunden." (Spr. 16.) I. 1. ״ ויצחק בא מבאר לחי ראיIsaak kam vom Brunnen des lebendigen Schauens". Der sprudelnde Quell des ״lebendigen Schaue ns", wo entspringt er? Wer führt uns zum gesegneten Borne des allzeit lebendigen, klaren, lichtvollen Schauens im Leben? Laßt uns lesen auf den Blättern des hundertjährigen Tagebuches aus dem Leben dieses Verblichenen, und wir werden erfahren, wie man zur lebendigen ungetrübten Lebensanschauung, zum באר לחי ראי״" gelangt. Wer wie dieser nun verklärte Patriarch Isaak, Gott im Herzen, allumfassende Nächstenliebe im Gemüthe und umfassende Bildung im Geiste trägt und sich diese hohen Güter zu bewahren weiß, vor dessen Augen schwinden die Nebel und weichen die Schatten der Täuschung, der Vorurtheile und des Wahnes, der Sonnenglanz ewiger Jugend gießt ewig klare Helle über sein ganzes Wesen aus, er schaut geläuterten Blickes ins Leben, ewige Jugend und hohe Tugend vereinen sich in seltener Harmonie, um sein Herz zu adeln, seinem Streben die höchste Weihe und seinem Dasein den höchsten Lebenszweck, die Unsterblichkeit, zu geben. 2. ״ "ויהי כי זקן יצחק ותכהנה עיניו מראות״Als ׳Isaak alt geworden, da trübten sich seine Augen im.Sehen". Auch das Auge unseres eben Heimgegangenen Isaak war in der letzten Zeit trübe geworden. Doch nur das fleischliche Apge war es, das sich umschleierte, das Auge seines Geistes, das seelische Auge blieb hell; rein und ungetrübt stand er doch am ״Brunnen des lebendigen Schauens", und trug er doch seinen, ihm das Leben erleuchtenden Gott im Herzen. Wer die Geschichtd seines mehr als hundertjährigen Erdenwallens kennt, wer da weiß, wie mannigfach die Stürme waren, die sein Haupt umtobten während seiner vielbewegten Lebenslaufbahn, wer diesen ehrwürdigen Patriarchen sah, schon am Spätabende seines Lebens sah, in schweren Prüfungsstunden, nach mannigfachen Schicksalsschlägen, unter