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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-12-01 · 3 (12.1875) · p. [Seite 22]

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
3 (12.1875)
Date
1875-12-01
Page
[Seite 22] (sequence 22)
Language
German
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uns bewegt. Da sehet ihr die Wurzel in mächtiger Verschlingung sich ranken hin in unerforschte Tiefen, bald in starken Aesten, bald in zarten Schößlingen hin sich breiten über weiter: Raum — und unentreißbar fest verwachsen ist sie mit dem Boden, aus dem dem Stamme sie Leberrssäste schöpft — dem Boden, der dem Baume zur Heimath ist geworden. Aufstrebt der Stamm, in festem Kern gesammelt, alle seine Theile fügen sich der gleichgearteten Rundung an. Dann breitet aus der Aeste Heer sich zu des Wipfels Kronenbau empor, weit aus entsendet er die Zweige und die Blätter, — auch sie, genährt vor: dem Saft des Bodens, sammeln auf und führen dem Stamme zu die Speise, welche die Zeit in ihrem Wechsel spendet — sie lassen wirken auf den alten Stamm den Thau und Sonnenschein unb Regen, der: der heutige Tag geboren hat! — Dies, m. Fr., aber ist das Bild Israels. — So gegliedert, fest gefügt muß es erscheinen, so es fortbestehen, seinen Zielen nahen soll. Es wurzelt Israel in seines Gottes Lehre — diesen Boden muß es durchdringer: — mit ihm müssen all' seine Glieder in Verbindüng stehen und stets erneuten Lebenssaft ihm entnehmen. Es sei der Stamm fest in sich abgeschlossen — fest und sicher ruhe in der Gesamrntheit und in jedem Einzelnen der jüdische Gedanke — dann darf die Aeste senden er hinaus ins Leben, darf darm der Gegenwart entnehmen seinen Antheil an Lebensodem, dann wird stets blühend, grünend bleiben in allem Wechsel unversehrt der alte Stamm! Nehmet den: Baum die Aeste und die Blätter, nehmet Israel den Zusammenhang mit dem Leben der Gegenwart — ein schreckend Bild modernden Alters steht es vor euch! Entfernt den Baum von der Wurzel, dann bleibt nur dürres, todtes Holz! ״Kehret zur Veste zurück, ihr, die ihr die Hoffnung sesthaltet", lasset ranken u!:d prangen und grünen den Schmuck der Blätter und der Aeste im Licht der Tagessonne — aber seid dessen eingedenk, daß euer Lebensweg ruhet in den Wurzeln, die ihr geschlagen im Boden der Lehre. ״ ולקחו לטמא מעפר שרפת הפרהSie sollen nehmen dem Unreinen von der Asche des verbrannten Sühnopfers" — so lautet, m. A., die Vorschrift des Gesetzes, wie gereinigt, entsühnet und geweihet der Unreine werde, auf daß er wieder nahen dürfe dem Heiligen. Dort an der Asche des verbrannten Heiligthums, o Israel, dorther nimm den Stoff der Sühne. Auch hier wieder derselbe Gegensatz — das Todte spende Leben — das Unreine Stein Liichesei to Euch B davoi den wurz im Thun gedeihen, זין שאד 2רה נד: sMG z! dessen ged m Th, z Ml darf der Mens hervorgeh Schwäche! gegechch ן schensm 1 Lehre gj | Ure!", ן hierin w! N. L! der Verg auch Zs! Wendiger Wiges sE nichj schmarotz Zünftigen ,noch sei beharre! | dadurch

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