Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 3 (12.1875)
- Date
- 1875-12-01
- Page
- [Seite 15] (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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N, die uns Jeinb erste-׳ lösten Dem- Er ist wohlus, Aeichgil- '-gen das Zu- Rankheit m verderblicher )rohte. Der umen schmä- ׳ lange noch be zu unsemserer Verind aber, die rng unseres rtwillen wir י Ehanuclah- הגרות הלל ״Heilig sind Hebmuch ist אלא לרא-ו ZudenthW, Kbri! aus- ,t zur Quelle Schatze äust der böse M, den der -e ויאמר ה׳ zum bösen , der Wohld, der aus md an unן ׳ ey'chicknen, wohl nichl — 79 — dem Geiste Gottes, nicht dem Geiste jenes Friedensmittels, jenes Hauses, das Gott den Menschen zur Vernichtung aller Feindschaft gegeben hatte. Welche Waffen sollen nun in Anwendung gebracht werden, um dem letzten Feind des Judenthums, dem Jndifferentismus seiner Bekenner, so zu begegnen, daß wir nicht neuerdings die Wohnung Gottes in unserer Mitte entweihen oder gar zerstören? יגער ה׳ בך השטן Der Prophet Zacharia giebt uns da das untrüglichste Mittel. Gott soll es sein, der den Feind verweiset, durch den Gedanken an Gott werde er vernichtet. Die Erinnerung an das Judenthum, an dessen Geschichte, seine Bedeutung im großen Wettkampf der Völker entzünde die Flammen der Begeisterung in dem öden, glaubenslosen Herzen für die Religion der Väter, fache an die Gluth der Liebe zum eigenen Volke, zu seinem Gotte und dessen Gesetze und erleuchte den Geist, daß er dem göttlichen Lichte sich zuwende. ממקום בית המקדש נבראת האורה (Beresch. rab. c. 3.) ״Das Gotteshaus, seine Lehren und Satzungen sind das göttliche Licht" für die Menschen, sind das Mittel, die religiöse Begeisterung stets wach zu halten und jede Finsterniß des Geistes und des Herzens zu bannen. Menorah und Lichter deuten an unserem Feste darauf hin. Leuchter und Lichter im Gotteshause sind nicht etwa Bedürfniß Gottes; nicht er bedarf des Lichtes; er und sein Wort ist Urquell des Lichtes; er und sein Wort hat Israel einst erleuchtet und entzündet, daß es gegen die Finsterniß des syrischen Griechenthums mit Erfolg kämpfte חשך זה מלכות ירן (ebend. c. 2.), daß es sein wahres Licht nicht mit griechischem Scheine verlieren und vertauschen wollte. So rufen Leuchter und Lichter Jahr für Jahr uns zu: Die wahre Feier der Tempelweihe findet dann erst statt, wenn der böse innere Feind aus Israels Mitte geschwunden ist, wenn allgemein die Juden Liebe und Begeisterung für das Judenthum erfaßt, und alle unverdroffen an dessen Verherrlichung und Bethätigung arbeiten. Da darf aber nicht das Prinzip des Abnehmens und der allmäligen Verringerung Platz greifen, sondern die Erleuchtung des Geistes, die Erwärmung des Herzens muß wie bei lien Chanuckahlichtern mit jedem Tage sich mehren und die störenden lnnfiüsse mit jedem Tage verringern. אם פגע בך מנוול זה משכהו לבית המדרש אם אבן הוא נמוד! אם ברזל הוא מתפוצ,], (Succah '2b) ״Hilfreiche Hand dazu bietet die Belehrung, die jüdische Wissenschaft