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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-12-01 · 3 (12.1875) · p. [Seite 13]

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
3 (12.1875)
Date
1875-12-01
Page
[Seite 13] (sequence 13)
Language
German
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ז — 77 — chnMchn י Busen zum wilden Feuer, das immer weiter um sich griff, immer uck Dan größere Kreise erfaßte, bis der äußere böse Feind besiegt wurde und öden gesch : der innere allmälig verschwand. mddasM! Diesen Sieg, den die Tempelweihe des 25. Kißlew feiert, so es und der groß, so denkwürdig er in der Geschichte des Judenthums dasteht, 'X *)::''ארי erscheint dennoch nicht als die Verwirklichung der Idee des Gottes- ,aüdb. rab. Hauses, als Darstellung des wahren Friedens. Der Tempel Gottes Zosm den war fortan die Quelle des Unfriedens und des Streites nach Innen Lehren und und nach Außen hin, und als der Tempel der Synagoge Platz gesich berge, macht hatte, da hatte abermals eine gewisse Menschenklasse es zu ih- und Graben rer Aufgabe gemacht, das jüdische Gotteshaus, die jüdische Gottes-!sichert". Verehrung zum Gegenstände des Haffes und der Bekämpfung zu ma- MerTmchen. Jene Häuser, die alle Menschen friedlich vereinen und brügelegt; bei : derlich zusammenführen sollten, sie wurden die Quelle der Menschenan und ver- > entzweiung, eines Kampfes auf Leben und Tod. 1800 Jahre währt den zweiten L dieser Kampf schon, und wir, m. a. Z., waren immer die Angegrif- VT באחת I fenen. Mehr der Heldenthaten und der Helden als die Makkabäer Hand ward 1 haben wir zu verzeichnen, und jener Hannah mit den 7 Kindern Ausbreitung I könnten wir wohl ein Heer solcher edelmüthiger Frauen an die Seite der anderen I stellen. m Einflüsse, » Im Namen Gottes, im Namen seiner Liebe, seiner Milde, sei- השטן I ner Barmherzigkeit und Gerechtigkeit wurden wir Juden gemartert, Waren 1 gefoltert, gepeinigt, geplündert und gemordet und verbrannt; wir begann das I wurden gebeugt, tief in den Staub gedrückt; aber nicht gebrochen, ldenthm zu» Wir bauten unverdrossen fort an dem alten Tempel Adonai's mit zur Seite,» der einen Hand, ob wir auch mit der anderen Hand die Schläge B MB» des Feindes auffangen mußten. Wir bauten fort, bis der böse Feind, hätten dm» wie einst der Angreifer Jacob's, vor dem Lichtstrahl des aufgehenden HM, noch» Tages entsetzt zu weichen begann. Je höher nun die Sonne am ,ein kleiner» Himmnl steigt, desto tiefer sinken die finstern Schalten des bösen tischen Vol-I Feindes. Ist der böse Feind einst ganz geschwunden, wird von den seine Ma »Gotteshäusern nicht mehr Trennung, Zwietracht, Kampf und Streit aus de«»den Menschen verkündet, sondern erblüht aus denselben wahrer; und seine »Friede, wahre Eintracht, echte Liebe und Verbrüderung der Menschen, bsn vertan-»vie es die erste Einweihung des Gotteshauses den Menschen zugeleben zu Mächte, dann erstrahlt das wahre Chanuckahlicht, dann erstrahlt das )S flr den H-Ächt der Tempelweihe in dem schönsten, reinsten, heiligen Glanze, 5 tu ihre!" | ann ist der verheißene zukünftige Tempel Gottes eingeweiht.

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