Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 3 (12.1875)
- Date
- 1875-12-01
- Page
- [Seite 12] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/9616701-9617075-9617151--0427-9617163- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
76 in zwei Lager verhindern. Ihm entstand wie dem Hohenpriester Jehoschua in der Herrschsucht ein böser Feind. Bethel und Dan nährten diesen, bis er auf dem Gebiete Juda's selbst Boden gefaßt hatte, sodann den großen König Babylon's heraufbeschwor und das Bild des Friedens und der Eintracht zum Opfer des Krieges und der Zerstörung macht. ארי״בל אילו היו או״ה יודעים מה היה מקדעז להם קסטריות היו מקיפין אותו כדי לשמרו יפה (Bamidb. rab. c. 1.) ״Hätten die Völker der Welt geahnt, ruft Rabbi Josua ben Lewi, welche beglückende Gedanken, welche heilsamen Lehren und wohlthuende Mittel dieses Haus für die Menschheit in sich berge, anstatt es zu vernichten, hätten sie vielmehr mit Wall und Graben und jedem erdenklichen Schutze seinen ewigen Bestand gesichert". Wohl, m. a. Z., wurde nach vielen Jahren ein zweiter Tempel gebaut. Kein Friedensfürst hatte mehr den Grund gelegt; bei seinem Entstehen schon heftete der böse Feind sich ihm an und verließ ihn erst mit seinem Ende. Bei der Erinnerung an den zweiten Tempel drängt sich uns unwillkührlich jenes Bild auf: כאהת ידו ״ עשה במלאכה ואחת מחזקת השלחMit der einen Hand ward unablässig gebaut an dem Tempel Adonai's, an der Ausbreitung und Befestigung seines Gesetzes inmitten Israel; mit der anderen Hand mußte die Waffe geführt werden", um die schädlichen Einflüsse, abzuhalten, um die drohenden Gefahren zu beseitigen. השטן עמד על ימינו לשטנו ,,Der Feind wich nicht von seiner Seite". Waren die Samaritaner, die Araber, die Ammoniter besiegt, begann das syrische Griechenthum seine jungen Kräfte gegen das Judenthum zu versuchen, und ein Feind im Innern stellte jenem sich zur Seite, um es vereint zu vernichten. Dieser vereinte Feind, das syrische Griechenthum und die jüdische Sucht, es sich anzueignen, hätten dem Judenthum sein Ende bereitet. Noch lebte aber ein Mathatias, noch lebten seine Kinder, die Hasmonäer. Sie waren noch ״ein kleiner Brand, gerettet aus der einst großen Gluth" des israelitischen Volkes, sie hatten noch kein Verständniß dafür, daß der Jude seine Thora mit den griechischen Nattonalgesängen, seine Offenbarung auf dem Sinai mit den heidnischen Göttersagen, seinen Sabbath und seine? Feiertage mit griechischen Spielen und unsittlichem Treiben vertäuschen müsse, um nicht als gegen den Zeitgeist zurückgeblieben zu erscheinen. Sie wollen keinen schön gebildeten Marmorblock für den lebendigen Gott Israels; darum fachten sie den Brand in ihrem grM der ini erscheii Hauses m is und nc macht rer Au verehru Mich entzwei! dieser haben könnte Nen. ז c \ ■ m % Mm ׳ wurden Mr bar der eine! 5 M einst; ei ■ Himml Dides. , ®ti fee, j »ie es d We, b( Htder >»m jjt