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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-11-01 · 2 (11.1875) · p. Seite 45

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
2 (11.1875)
Date
1875-11-01
Page
Seite 45 (sequence 13)
Language
German
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Kifyit bezweckte 1י haben. Das : e ersehnte %: ^erk zu setzen. - -nächst eine Be- Unterschiede für s Herz und Sinn wesenlos sind nschlingen, nicht ls uns oft ein- )as uns äußeroaltjam ausein- Vas ist's? Ich Ztein aus der er! beantwortet wir aufrichten, wir uns von lufes Macht und i'tte der Bruder, sind und zur t; daß die hochtürmen Babels nmer verstehen, . anderer Pro- עד אפס מק rüder zusamß diese äußer- Inneres nicht >n und Grunde en Ansprüchen t eine tiefe«; einzelnen Her- | ig nichts ein- ׳ chiedslos Hutf jcft, das uns f >rfe: von euch l teilt in diesel- $ ben schlichten und schmucklosen Hütten. — Glaubet nicht, m. F., daß wir hier im Namen der Religion jenen bedenklichen Lehren das Wort reden wollen, die aus der Welt schaffen möchten jene Abstufungen und Unterschiede, die Gott eingesetzt und mit seinem Willen Arbeit und sortschreitende Cultur Hervorbringen, daß wir im Namen der Religion verpönen wollen des Lebens äußere Behaglichkeit, die ja von dem Segen menschlicher Arbeit zeugt. Nein, unsere Religion stemmt sich nicht entgegen der allbezwingenden Macht der Cultur, aber sie meint, daß sie die Natur heben und beleben, aber nicht aufheben und erdrücken dürfe. Nun, es ist ein Naturfest, das wir heute feiern, es gilt dem Segen, den uns die Natur ins Haus gebracht. Die Natur, sie kennt keine trennenden Schranken und Unterschiede, drum sollen wir sie feiern in Einheit und Gleichheit. Hinaustreten soll dies Fest aus den engen Grenzen einer persönlichen Feier in den großen weiten Bruderkreis und sich zu gemeinsamer Freude steigern, die auch sichtbar, selbst im Raume ihren Ausdruck finde. Hinabsteigen sollen wir zu denen, die sonst uns fern stehen, sich gar gedrückt und fremd fühlen, um uns mit ihnen in der genteinsamen Freude zu vereinigen. Ein Naturfest soll selbst — und dies ist im Sinne und Geiste unserer alten Lehrer — die Schranken, die Glauben und Bekenntniß sonst unter den Brüdern ausrichten, zu überschreiten und die ganze Menschheit für sich zu gewinnen suchen. ״Ein Heide, wird uns erzählt, fragte einst Rabbi Josua: אתם יש לכם מועדות ואנו יש לנו מועדות׳ בשעה שאתם שמחים אין אנו שמחים׳ ״ ואמתי אנו ואתם שמחים?Eure Feste sind nicht die unseren, wenn wir uns der Freude hingeben, da fehlt sie unter Euch, und wenn Ihr Euch der festlichen Freude überlasset, wir nehmen keinen Theil daran. Wann aber feiern wir Alle gemeinschaftliche Feste? ביחידת גשמים, antwortete der Weise, ״wenn uns die Natur ihre Schätze spendet. Denn es heißt: Wenn sich kleiden die Tristen mit saftigem Grün für die Heerde, wenn sich füllen die Thäler mit Korn, ׳יתחועעו אף ישיחו dann mögen sie jubeln und singen מח כתיב אחריו׳ כהנים, לויים וישראלים אין כתיב באן אלא הריעו לה' כל האחץ Wer? Nicht wird da von Priestern, Leviten und Israeliten gesprochen, sondern ״die ganze Erde, alle Menschen, heißt es da, jubeln dem Herrn entgegen und feiern Feste." Darum, m. F., hinweg mit den äußerlichen Scheidewänden! כמכות תשבו שבעת ימים theilet mit gleichen Gefühlen und in glei-

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