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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-11-01 · 2 (11.1875) · p. Seite 43

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
2 (11.1875)
Date
1875-11-01
Page
Seite 43 (sequence 11)
Language
German
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43 weite Mi fic|t-־ )t eines Theiles lter der Leitung leder einpflanzte, ׳ .st aus dem Ge- ■W des Monats }־ Stammeshäupter sra, dem Schüft- " MM בתורה אשר צו! בחדש השביעי י : לאמו ז צאו הה fand nch in der . daß die Kinder - ebenten Monats, :; Städten und in '׳ rd holet Zweige , time und Zweige iern, wie vorgetft zurückgekehrt ie es die Kinder ge nicht gethan .r große Freude." Erzählung liest ß ein innerer Der Verbannung ten Feste. W ich sammelnden;n festes. Denn ißt, das es nun!s als jenes gegleit des ganzen!ebensbedingnng; nicht gepflegt ׳^bauende Volk, hatte aus dem ö Gewohnheiten ,ehrend, Gegensätze und Unterschiede in der Lebensweise und Lebensstellung der Einzelnen hervorbrachten, die ein einiges, unterschiedloses Zusammenleben, wie es im heil. Lande wieder beginnen sollte, in nicht geringem Maße erschweren mußten. Nun aber sollten sie auf ein göttliches Gebot hin allesammt, Hoch und Niedrig, Arm und Reich, Priester und Laien in denselben schlichten Hütten wohnen. Mußte dies nicht das Gefühl der Zusammengehörigkeit und Gleichheit erneuern und befestigen? Die äußerlichen, künstlichen Lebensunterschiede für eine Weile ganz ausgleichen? Ist dies nicht für Verstreute und Versprengte, die sich sammeln wollen, ein gar würdiges Fest? Und dies ist nur die eine Seite des Festes. Die andere noch höhere und jene zugleich ergänzende drückte sich in dem zweiten Gebote dieses Festes aus. — Bezweckt die Vorschrift, in den Hütten zu wohnen, mehr das Einigende und Ausgleichende in dem äußeren Zusammenleben, so ist, wie wir es näher nachzuweisen gedenken, das andere Gebot, das uns bestehlt, mit dem Feststrauß, mit jenem die verschiedenartigsten Pflanzen vereinigenden Gewinde, vor dem Herrn zu erscheinen, ein Bild der inneren Ausgleichung, ein Symbol des Zusammenwirkens verschiedener Eigenschaften und verschiedener Kräfte. M. F.! Auch für uns, die wir freilich nicht in jenem strengen Sinne, nicht in der alten, trüben Bedeutung des Wortes versprengt und verstreut sind, aber doch des Gefühls der Zusammengehörigkeit allemal und aller Orten gar sehr bedürfen, 'auch für uns ist die Auffassung des heutigen Festes nach dieser Seite hin von hoher Bedeutung und Tragweite. So lasset uns denn erwägen diese Lehre des Zusammenlebens und Zusammenwirkens und ihr das Wort des Psalmisten zu Grunde legen, das da lautet: ״ הנה מה טוב ומה נעים שבת אחים גם יחדSiehe, wie schön und lieblich ist's, wenn Brüder zusammenwohnen." Möge diese Festbetrachtung eine vom Herrn gesegnete werden! Amen. I. ״Wie schön und lieblich ist's, wenn Brüder zusammenwohnen;" und leichten Eingang in unser Inneres muß dieser Ausspruch stnden durch die Gefühle, die aus den jüngst gefeierten hohen Tagen in unserem Herzen noch nachzittern. Denn auch mit ihnen steht dieses Fest in einem gewiffen Zusammenhangs, und nicht absichtslos vor Allem scheint uns die Feier des Hüttenfestes auf die des Ver-

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